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 Hoffmanns KPMG-Berater im Zwielicht
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Peter

Bürger




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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 17:53    Re: Hoffmanns Beraterfirma wieder mal im Zwielicht Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
« Peter » hat folgendes geschrieben:


Bekanntlich beruht das "Haushaltswunder" von Hoffmann auf Finanztricks von KPMG.


Das Haushaltswunder beruht nicht auf "Finanztricks", sondern auf sparsamer Wirtschaftsführung, dem Erlös von rund 400 Millionen Euro aus dem Verkauf von 75% der Stadtwerke sowie auf Privatisierungen. Es ist ein Glück, dass diese erfolgt sind, denn Beamtenmentalität und Misswirtschaft haben solch ehemals städtische Betriebe in millionenfache Defizite geführt. Man sieht z.B. an Alba, wie gut so etwas funktioniert, wenn die Kommune sich raushält.

Vor allem gibt es endlich die Möglichkeit, mehrfach überbesetzte Stellen abzubauen.

Das Gejammer um so genannte "Fianztricks" ist längst als Lüge entlarvt worden.


Habe mal in Sachen KPMG und Geros Verteidigung hiesiger PrivatisierungsWunder einen alten Thread bemüht.

Gero hat schon damals aber auch alles von KPMG, veolia und vor allem auch ALBA gerechtfertigt.

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Gero

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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 18:29    Re: Hoffmanns Beraterfirma wieder mal im Zwielicht Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:

Gero hat schon damals aber auch alles von KPMG, veolia und vor allem auch ALBA gerechtfertigt.


Weil ich zu den Leuten zähle, die den Verkauf von 75% der Stadtwerke für richtig halten, mit dessen Erlös in Höhe von 400 Mio. Euro die horrenden Schulden der Stadt beglichen werden konnten. Aber es führt zu nichts, dieses inzwischen ausdiskutierte Thema erneut zum Leben zu erwecken.

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Peter

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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 18:45    Re: Hoffmanns KPMG-Berater im Zwielicht Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:
Beraterfirma der Stadt, KPMG hat IKB geprüft !

Es ist still geworden um die Beraterfirma KPMG in Braunschweigs Rathaus.
Und dabei gehen doch so viele Finanztricks und Privatisierungen auf eben diese Berater zurück. Noch im Wahlkampf schwärmte Lokalredakteur Ralph-Herbert Meyer vom "Modell Braunschweig", das sei ein "Fall fürs Lehrbuch".

Seit den vielfachen Veröffentlichungen der Bürgerinitiative für den Erhalt öffentlichen Eigentums zu diesen halbseidenen Geschäften hört man von KPMG in Braunschweig fast nichts mehr (siehe "wie ein Oberbürgermeister aus Abwasser Gold macht": http://www.unser-braunschweig.de/pdf/Dokumentation%20Abwasserprivatisierung.pdf

Dafür anderenorts umso mehr:
Nun sitzt KPMG wieder mal im Ausgangspunkt eines Finanzschlaglichtes, nämlich als Prüfungsgesellschaft bei der IKB.

Als Erdbeben im weltweiten Finanzsysstem entpuppt sich die Schieflage der Deutschen Industrie Bank AG (IKB) und KPMG hat nichts bemerkt : ( http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/656/126461/ )

Die internationalen Finanzlöcher werden täglich größer, die Zentralbanken der großen Industrieländer pumpen künstliche Liquidität in die Finanzmärkte, um Schlimmeres zu verhüten: einen weltumspannenden Bankencrash.

Gerät Braunschweig jetzt auch in die Schlagzeilen der Finanzwelt?
Immerhin steuert KPMG auch Braunschweigs Stadt-Finanzen: (siehe bei den Grünen die Meldung und die Anfrage dazu: http://www.gruene-braunschweig.de/nw/newswriter/article.php?article_file=1147792317.txt&showtopic= )

- so hat KPMG nicht nur alle Privatisierungen von Versorgungs-AG, über Verkauf der Stadtreinigung an ALBA bis hin zur Privatisierung der Stadtentwässerung durchgeführt, sondern
- fungiert immer noch als heimliche Stadtkämmerei, seit der Kämmerer-Posten von OB Hoffmann "eingespart" wurde.
So ist KPMG für die "besonderen" Wirtschaftspläne der Stadtentwässerung mit den verschlungenen Wegen der Kreditbeschaffung über Forfaitierungen mit Einredeverzicht zuständig.
- und auch die Sparkassen-Pläne (aus denen dann nichts wurde) hat sich KPMG samt verbandeltem Rechtsanwaltsbüro Beiten-Burkhardt trotzdem teuer bezahlen lassen.

Als ich im Februar 2006 in einer Bürgeranfrage im Rat auf die kriminellen Machenschaften von KPMG in den USA aufmerksam machte und fragte, ob das der richtige Berater für Braunschweig sein könne, setzte KPMG eine Schadensersatzklage über 250 Tsd.€ gegen mich über ihren Berliner Anwalt Weberling - zufälligerweise auch der Haupt-Anwalt der Braunschweiger Zeitung - in Gang.

Daraus wurde dann nichts; noch heute sucht man im Rathaus nach dem Verantwortlichen und Übersender der abgehörten Tonbandmitschnitte, die strafwürdig (weil illegal) beim Berliner Anwalt Weberling für KPMG ausgewertet worden sind.


Es ist doch immer wieder schön, von alten Bekannten zu hören.


Du hattest doch gemeint, KPMG sei so seriös, weil schön groß...

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Gero

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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 19:00    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Dieses Post bringt überhaupt nichzs Neues. Es bestätigt, dass KPMG alle Privatisierungen im Auftrag der Stadt durchführt, was bekannt ist, und verdammt alle damit verbundenen Aktivitäten - was durchaus strittig ist.
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Reiner_Mist

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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 19:04    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
Dieses Post bringt überhaupt nichzs Neues. Es bestätigt, dass KPMG alle Privatisierungen im Auftrag der Stadt durchführt, was bekannt ist, und verdammt alle damit verbundenen Aktivitäten - was durchaus strittig ist.


Also, gleich ruft Gero wieder Hilfe, und fordert den Thread zu beenden... *grins*
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Gero

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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 19:09    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Also, gleich ruft Gero wieder Hilfe, und fordert den Thread zu beenden... *grins*


Habe ich jemals um Threadabbruch gebeten? Du verwechselst das mit einem Zustand, bei dem irgendwann alles ausdiskutiert ist. Nur bemerkst du leider diesen Zeitpunkt nicht.

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Reiner_Mist

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BeitragVerfasst am: 02.11.2010, 09:56    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Also, gleich ruft Gero wieder Hilfe, und fordert den Thread zu beenden... *grins*


Habe ich jemals um Threadabbruch gebeten? Du verwechselst das mit einem Zustand, bei dem irgendwann alles ausdiskutiert ist. Nur bemerkst du leider diesen Zeitpunkt nicht.


Offenbar bestimmt hier Gero, wann alles ausdiskutiert ist.
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Gero

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BeitragVerfasst am: 02.11.2010, 13:35    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Offenbar bestimmt hier Gero, wann alles ausdiskutiert ist.


Ich bestimme das lediglich für meine eigene Teilnahme an der Diskussion. Wie lange du weiterdiskutieren willst, bleibt doch ganz dir überlassen - sofern du Gesprächspartner findest.

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Lupo

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BeitragVerfasst am: 04.11.2010, 16:41    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Auch hier lieber ein paar Fakten über KPMG. Ziemlich wahllos, wie ich zugebe, aber man bekommt ziemlich genau 30.500 google-Treffer für "KPMG Skandal" - da fällt die Auswahl schwer.

Madoff-Skandal in den U.S.A.:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Madoff-Skandal-weitet-sich-aus-article555693.html

KPMG und Hypo Alpe Adria (Bayern/LB):
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/branchen/fast-700000-euro-von-tilo-berlin-fuer-kpmg-437902/index.do

Flowtex und KPMG:
http://www.handelsblatt.com/archiv/fuer-kpmg-wird-der-flowtex-skandal-teuer;421764

KPMG und Moorhühner:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,192118,00.html

Innere Struktur KPMG und "Steuersparmodelle":
http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2006/nr07/International/12962.html
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Gero

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BeitragVerfasst am: 10.11.2010, 13:14    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Wie die BZ heute offiziell mitteilt, hat sich die Stadt beim ppp-Projekt für die Schulsanierung von ihrer Beratungsfirma KPMG getrennt. Wenn man zwischen den Zeilen liest, so hat Rosenbaum mit seiner Vermutung recht, dass bei dieser Beratung nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Die Staft hatte ihren Kostenvoranschlag als Verschlusssache beim Notar hinterlegt. Der beschreibt, was die Stadt zahlen müsste, wenn sie das millionenschwere Sanierungspaket aus eigener Kraft stemmen würde. Diese Endsumme ist entscheidend für alle eingehenden Vergleichsangebote privater Unternehmen Und siehe da - alle Angebote fünf (!) großer Konzerne liegen über dem städtischen Sanierungs-Voranschlag.

KPMG wollte nun den beim Notar hinterlegten städtischen Kostenvoranschlag "überarbeiten", was die Stadt jedoch ablehnte. Darüber kam es zum Zerwürfnis und zum Ausscheiden von KPMG.

Die entscheidende Frage, die sich jetzt stellt, ist: Warum wollte KPMG den städtischen Kostenanschlag überarbeiten? Darüber steht in der BZ leider nichts, was ich überaus beklagenswert finde. Rosenbaum nennt im BIBS.Forum einen Grund, der der Wahrheit wohl ziemlich nahe kommt: Das Honorar von KPMG, so sagt er, sei erfolgsorientiert, d.h. bei Auftragsvergabe an einen privaten Bieter hätte es sich am Finanzvolumen orientiert, Aber: kein privater Bauherr (weil teurer als die Stadt) - kein Geld für KPMG.. Und so hatte die geplante "Überarbeitung" möglicherweise das Ziel, den städtischen Kostenvoranschlag so weit nach oben zu treiben, dass einer der privaten Bieter doch noch zum Zuge gekommen wäre.

Angesichts ihres besseren Zahlenwerks müsste die Stadt nun in eigener Regie die Schulen sanieren und es ist einigermaßen unverständlich, warum nun eine neue Beratungsfirma - die DEKA Kommunal Consult GmbH - eingeschaktet wurde. Ganz zu schweigen von den Beratungskosten der KPMG, die trotz der gescheiterten Beratung dennoch anfallen bzw. angefallen sind (?)

In der Braunschweiger Zeitung ist dazu der kryptische Satz zu lesen: "Zu den bislang angefallenen Beraterkosten - mehrere hunderttausend Euro - wollte sich die Staft mit Verweis auf das laufende Verfahren im Detail nicht äußern." Laughing Laughing

Im klartext: Die Verwaltung hat das diesmal versiebt und die Opposition sollte da kräftig nachhaken, falls sie ihren Namen verdien!. Board

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Peter

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BeitragVerfasst am: 10.11.2010, 19:25    die Parteien stellen lieber keine Fragen Antworten mit ZitatNach oben

Das wird ja vielleicht doch noch was mit einer Zusammenarbeit.
Gero stellt die richtigen Fragen.

Hier noch eine Frage dazu: Wieso wird jetzt eine namenlose Beratergesellschaft in aller Eile beauftragt, obwohl man doch neben KPMG auch alle anderen großen Namen seinerzeit in der Ausschreibung des Beraterjobs mit drin hatte (Price waterhouse etc.)? Darf überhaupt der Berater ohne nochmalige Ausschreibung und ohne Beschlussfassung des Rates einfach klammheimlich beauftragt werden?

Wieso wird überhaupt noch wie auf dem Basar rumgekungelt, wo doch die Entscheidung längst fällig ist?

Wie hoch lagen denn die Privaten über dem von Stadt, technischer Beratung und KPMG ausgerechnetem PSC ? Die prozentualen Überschreitungen wurden nicht genannt, nur von "erheblichen" Überschreitungen ist was gefallen.

Was heißt denn, KPMG wollte das eigentlich sakrosancte, beim Notar hinterlegte Vergleichsmuster "zwingend verändern" ?

"Verändern" ist das eine, aber wer war da nicht willig und wer droht da mit Zwang ?

Warum schreibt man nur von einigen Hunderttausend € für die bisherige dreijährige Beratungsphase, wo es doch inzwischen rd. 3 Mio.€ sind ?

Viele Fragen und, Gero, glaub mir, keine der Parteien möchte obige Fragen beantwortet haben, warum auch immer.

P.S.: Und vielleicht noch das allergrößte, wieso heißt es jetzt, die Angebote der Privaten seien "unverbindlich" gewesen ?
Alles völlig unverbindlich, nur noch nach Gutsherrenart dann auch die Vergabe?
Wenn jetzt nicht langsam den ehrbaren Bürgern ein Kragen platzt, dann weiss ich auch nicht mehr... bei den Ratsleuten jedenfalls platzt da gar nichts mehr ...

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BeitragVerfasst am: 11.11.2010, 00:08    Re: die Parteien stellen lieber keine Fragen Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:
Das wird ja vielleicht doch noch was mit einer Zusammenarbeit...


Ich würde das eher als "temporäre Zufälligkeit" bezeichnen. Aber dessen ungeachtet: Wo es ein "Geschmäckle" gibt, da sollte man einhaken. Das wiederum unterscheidet uns: Ich stehe durchaus auch mal auf Seiten der Gegner der so genannten "OBrigkeit", du aber im umgekehrten Fall nicht!

« Peter » hat folgendes geschrieben:
Hier noch eine Frage dazu: Wieso wird jetzt eine namenlose Beratergesellschaft in aller Eile beauftragt, obwohl man doch neben KPMG auch alle anderen großen Namen seinerzeit in der Ausschreibung des Beraterjobs mit drin hatte (Price waterhouse etc.)? Darf überhaupt der Berater ohne nochmalige Ausschreibung und ohne Beschlussfassung des Rates einfach klammheimlich beauftragt werden?.


Ich verstehe nicht, warum nach den Ergebnissen des städtischen Voranschlags und der höheren Gebote der fünf privaten Unternehmen überhaupt noch ein weiteres Beratungsunternehmen eingeschaltet werden muss. Die Stadt kann analog zur Ausschreibung billiger sanieren, also solf sie das auch gefälligst tun und keine Ausdlüchte nehmen.

« Peter » hat folgendes geschrieben:
Wieso wird überhaupt noch wie auf dem Basar rumgekungelt, wo doch die Entscheidung längst fällig ist?
Was heißt denn, KPMG wollte das eigentlich sakrosancte, beim Notar hinterlegte Vergleichsmuster "zwingend verändern" ? "Verändern" ist das eine, aber wer war da nicht willig und wer droht da mit Zwang ? .


Also was die KPMG da "verändern" wollte, das wüssten wir natürlich alle gern. Es kann also der Logik folgend nur darum gehen, dass die Zahlen der Stadt diejenigen der Privatunternehmer überschreiten sollten, damit ein privates Unternehmen den Zuschlag erhält. Damit wir uns recht verstehen: ich habe nicht das geringste gegen eine Übernahme der Schulsanierung durch private Unternehmer. Nur müssen sie in der Tat günstiger sein als eine von der Stadt durchgeführte Sanierung - und das ist gegenwärtig mehr als zweifelhaft!

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Peter

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BeitragVerfasst am: 01.06.2011, 08:54    eine Frage der Hygiene Antworten mit ZitatNach oben

Das Schul-ppp Projekt zugunsten von Hochtief wurde gestern über die Bühne gebracht, soweit ja heute auch im Lokalblättchen nachlesbar. Eine Geschichte am Rande sei dazu auch noch zum besten gegeben.

Die "vertraglich festgeschriebene Ferkelei" (TAZ), und "auf 25 Jahre festgeschriebene Ferkelei" (nb vom 29.5.2011, S. 8 ) wollte der oberste Saubermann des Rathauses natürlich nicht auf sich sitzen lassen...

Noch schnell vor Abstimmung eines BIBS-Antrages auf Verdoppelung der Reinigungsintervalle in den Klassenräumen ließ er eine Mitteilung im Ratssitzungssaal verteilen, wonach die Stadt zusammen mit Hochtief die Reinigungsintervalle schnell noch deutlich heraufgesetzt hatte; der BIBS-Antrag hatte sich erübrigt... die Hygiene-Falle der Privatisierungs-Ferkelei in letzter Minute übersprungen...

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Gero

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BeitragVerfasst am: 01.06.2011, 13:20    Re: eine Frage der Hygiene Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:

Noch schnell vor Abstimmung eines BIBS-Antrages auf Verdoppelung der Reinigungsintervalle in den Klassenräumen ließ er eine Mitteilung im Ratssitzungssaal verteilen, wonach die Stadt zusammen mit Hochtief die Reinigungsintervalle schnell noch deutlich heraufgesetzt hatte; der BIBS-Antrag hatte sich erübrigt... die Hygiene-Falle der Privatisierungs-Ferkelei in letzter Minute übersprungen...


Nach viereinhalb Jahren schwerer Ratsarbeit der erste Erfolg der BIBS - da werden die zwei Ratsmitglieder Wanzelius und Rosenbaum gewiss eine Flasche Schampus öffnen! Smile

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