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 Hoffmanns KPMG-Berater im Zwielicht
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Peter

Bürger




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BeitragVerfasst am: 15.08.2007, 12:48    Hoffmanns KPMG-Berater im Zwielicht Antworten mit ZitatNach oben

Beraterfirma der Stadt, KPMG hat IKB geprüft !

Es ist still geworden um die Beraterfirma KPMG in Braunschweigs Rathaus.
Und dabei gehen doch so viele Finanztricks und Privatisierungen auf eben diese Berater zurück. Noch im Wahlkampf schwärmte Lokalredakteur Ralph-Herbert Meyer vom "Modell Braunschweig", das sei ein "Fall fürs Lehrbuch".

Seit den vielfachen Veröffentlichungen der Bürgerinitiative für den Erhalt öffentlichen Eigentums zu diesen halbseidenen Geschäften hört man von KPMG in Braunschweig fast nichts mehr (siehe "wie ein Oberbürgermeister aus Abwasser Gold macht": http://www.unser-braunschweig.de/pdf/Dokumentation%20Abwasserprivatisierung.pdf

Dafür anderenorts umso mehr:
Nun sitzt KPMG wieder mal im Ausgangspunkt eines Finanzschlaglichtes, nämlich als Prüfungsgesellschaft bei der IKB.

Als Erdbeben im weltweiten Finanzsysstem entpuppt sich die Schieflage der Deutschen Industrie Bank AG (IKB) und KPMG hat nichts bemerkt : ( http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/656/126461/ )

Die internationalen Finanzlöcher werden täglich größer, die Zentralbanken der großen Industrieländer pumpen künstliche Liquidität in die Finanzmärkte, um Schlimmeres zu verhüten: einen weltumspannenden Bankencrash.

Gerät Braunschweig jetzt auch in die Schlagzeilen der Finanzwelt?
Immerhin steuert KPMG auch Braunschweigs Stadt-Finanzen: (siehe bei den Grünen die Meldung und die Anfrage dazu: http://www.gruene-braunschweig.de/nw/newswriter/article.php?article_file=1147792317.txt&showtopic= )

- so hat KPMG nicht nur alle Privatisierungen von Versorgungs-AG, über Verkauf der Stadtreinigung an ALBA bis hin zur Privatisierung der Stadtentwässerung durchgeführt, sondern
- fungiert immer noch als heimliche Stadtkämmerei, seit der Kämmerer-Posten von OB Hoffmann "eingespart" wurde.
So ist KPMG für die "besonderen" Wirtschaftspläne der Stadtentwässerung mit den verschlungenen Wegen der Kreditbeschaffung über Forfaitierungen mit Einredeverzicht zuständig. (siehe auch: http://bibs.kostenloses-forum.tk/bibs-about97.html )
- und auch die Sparkassen-Pläne (aus denen dann nichts wurde) hat sich KPMG samt verbandeltem Rechtsanwaltsbüro Beiten-Burkhardt trotzdem teuer bezahlen lassen.

Als ich im Februar 2006 in einer Bürgeranfrage im Rat auf die kriminellen Machenschaften von KPMG in den USA aufmerksam machte und fragte, ob das der richtige Berater für Braunschweig sein könne, setzte KPMG eine Schadensersatzklage über 250 Tsd.€ gegen mich über ihren Berliner Anwalt Weberling - zufälligerweise auch der Haupt-Anwalt der Braunschweiger Zeitung - in Gang.

Daraus wurde dann nichts; noch heute sucht man im Rathaus nach dem Verantwortlichen und Übersender der abgehörten Tonbandmitschnitte, die strafwürdig (weil illegal) beim Berliner Anwalt Weberling für KPMG ausgewertet worden sind.
(siehe auch: http://bibs.kostenloses-forum.tk/bibs-about137.html )

Es ist doch immer wieder schön, von alten Bekannten zu hören.


Zuletzt bearbeitet von Peter am 28.10.2007, 11:45, insgesamt einmal bearbeitet
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Peter

Bürger




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BeitragVerfasst am: 28.10.2007, 11:44    Hoffmanns Beraterfirma wieder mal im Zwielicht Antworten mit ZitatNach oben

Und schon wieder macht die Lieblings-Beraterfirma des Oberbürgermeisters Dr. Gert Hoffmann, "KPMG" durch zwielichtige Geschäftspraktiken von sich reden:

http://www.unser-braunschweig.de/index.php?option=com_content&task=view&id=697&Itemid=47&PHPSESSID=02bbab7df567554fe5b70b79892235a0

Bekanntlich beruht das "Haushaltswunder" von Hoffmann auf Finanztricks von KPMG. Der Stadtkämmerer wurde von Hoffmann "eingespart" und Teilbereiche der Kämmerei anstelle dessen dieser nur bedingt vertrauenswürdigen Beraterfirma übertragen.
Dafür hat KPMG mit verbundener Anwaltskanzlei Beiten-Burkhardt seit Amtsantritt von Hoffmann im Jahre 2001 für die Organisation der verschiedenen Privatisierungen rund 20 Mio.€ kassiert.

Demgegenüber klagen immer noch rund hundert Braunschweigerinnen und Braunschweiger gegen den ihnen zu Unrecht auferlegten 228 Mio.€-Kredit, aus welchem sich das Hoffmann-KPMG Haushaltswunder speist.
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Nick

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BeitragVerfasst am: 28.10.2007, 13:59    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Peter,

es ist ja nett, dass du dir so viel Mühe machst, Zusammenhänge zu konstruieren; doch langsam nehmen deine Versuche tragische Züge an.

Ein wenig mehr Seriösität in deinen Statements könnten vielleicht dazu führen, dass du wieder ernst genommen wirst.

Wenn es aber dein Ziel ist, hier den Kasper zu geben, dann hast du dein Ziel erreicht.

Gruß

Nick
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T-Bone

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BeitragVerfasst am: 01.11.2007, 13:04    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

wieso konstruieren??
kpmg selbst ist der zusammenhang!
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Violiahartz4

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BeitragVerfasst am: 01.11.2007, 22:17    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« T-Bone » hat folgendes geschrieben:
wieso konstruieren??
kpmg selbst ist der zusammenhang!


Hi T-Bone,
schau einfach Nicks ältere Beiträge an, dann weisste aus welchem Holze dieser gestrickt ist.
Auch längere Auszeiten sind manchmal zu kurz....

nicklachende
Violiahartz4

_________________
Die Lakaien der Wirtschaft und die Wirtschaft selbst, sind die wahren Schmarotzer, deshalb rufen sie auch lauthals: "Haltet den Dieb" , damit niemand merkt, dass sie die wahren Diebe sind!!
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Nick

Jung Welfe




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BeitragVerfasst am: 02.11.2007, 09:09    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Viola,

richtig...ich bin aus Holz geschnitzt und nicht aus Tränenflüssigkeit bestehend. Wer etwas ändern möchte, sollte schon wie eine Eiche stehen und nicht dem Tal des Jammerns entstammen.

Trotzdem herzlichen Dank, dass Du mich anlachst; ich lächel gern augenzwinkernd zurück.

Nick
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Ralf

Jung Welfe




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BeitragVerfasst am: 23.11.2007, 13:52    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Nick » hat folgendes geschrieben:
Peter,

es ist ja nett, dass du dir so viel Mühe machst, Zusammenhänge zu konstruieren; doch langsam nehmen deine Versuche tragische Züge an.
Ein wenig mehr Seriösität in deinen Statements könnten vielleicht dazu führen, dass du wieder ernst genommen wirst.
Wenn es aber dein Ziel ist, hier den Kasper zu geben, dann hast du dein Ziel erreicht.
Gruß
Nick


Immer wieder diese Nicks, die nix kapieren ...

Einerseits hat KPMG Millionen Euro von der Stadt bzw. von ihren Bürgerinnen und Bürgern für "Beratungsleistungen" kassiert, andererseits wartet die Stadt auf den Bericht eines Gutachters zur Lösung des Sanierungsstaus von rund 200 Millionen Euro. Zusammenhang?

Wer die Zusammenhänge verstehen möchte, lese einmal The public eye on Davos, die Süddeutsche Zeitung, das Handelsblatt oder Der Tagesspiegel über die entsprechenden Links. Dann kehre er hierher zurück und weine bitterlich ...


Zuletzt bearbeitet von Ralf am 23.11.2007, 14:01, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Peter

Bürger




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BeitragVerfasst am: 23.11.2007, 14:01    speedy exciter Antworten mit ZitatNach oben

@ exciter,

sag bloß, Du hast so schnell die Quellen von Handelsblatt, Süddeutsche bis Tagesspiegel gelesen... Rolling Eyes
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Gero

Adel




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BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 16:44    Re: Hoffmanns Beraterfirma wieder mal im Zwielicht Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:


Bekanntlich beruht das "Haushaltswunder" von Hoffmann auf Finanztricks von KPMG.


Das Haushaltswunder beruht nicht auf "Finanztricks", sondern auf sparsamer Wirtschaftsführung, dem Erlös von rund 400 Millionen Euro aus dem Verkauf von 75% der Stadtwerke sowie auf Privatisierungen. Es ist ein Glück, dass diese erfolgt sind, denn Beamtenmentalität und Misswirtschaft haben solch ehemals städtische Betriebe in millionenfache Defizite geführt. Man sieht z.B. an Alba, wie gut so etwas funktioniert, wenn die Kommune sich raushält.

Vor allem gibt es endlich die Möglichkeit, mehrfach überbesetzte Stellen abzubauen.

Das Gejammer um so genannte "Fianztricks" ist längst als Lüge entlarvt worden.
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Peter

Bürger




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BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 17:40    z.B. "irreparable Buchungsfehler" Antworten mit ZitatNach oben

...nur mal so zu Alba.

Da wurde nun vor einigen Wochen bekannt, daß seit der Privatisierung rd. 10 Mio.€ plötzlich fehlten, die die Stadt zuvor in die Stadtreinigung "zuviel" investiert hatte und die nun nach Verkauf an Alba weg waren ... es hieß dann irreparable Buchungsfehler.

Dumm gelaufen, halber Stadtreinigungs-Betrieb verschenkt ...

http://bibs.kostenloses-forum.tk/bibs-about201.html


Zuletzt bearbeitet von Peter am 25.11.2007, 17:44, insgesamt einmal bearbeitet
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Haanrich

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BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 17:41    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@Gero,
OK, keine Finanztricks. Hoffmann hat weit über 700 Millionen aus Verkäufen und Privatisierungen vereinnahmt und auch nach eigenen Angaben die Schulden nur um ca. 300 oder 350 Mio. gesenkt. Was ist daran Wundervolles .... das ist keine Leistung, das ist eine Katastrophe - wo sind die restlichen 100te von Millionen geblieben. So viel kann doch selbst ein Hoffmann gar nicht verprassen in Werbebeilagen in aller Welt, die ihm, Dr. Gert Hoffmann, bescheinigen, wie sparsam er ist. (Zuletzt Süddeutsche Zeitung und Hannoversche Allgemeine)

Wo sind die restlichen Millionen hin, Gero?

fragt sich,
Haanrich
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Gero

Adel




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BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 18:08    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Haanrich » hat folgendes geschrieben:
@Gero,
OK, keine Finanztricks. Hoffmann hat weit über 700 Millionen aus Verkäufen und Privatisierungen vereinnahmt und auch nach eigenen Angaben die Schulden nur um ca. 300 oder 350 Mio. gesenkt.h


Das ist gezielte und dazu noch bösartige Deinformation! Die Stadt ist nahezu schuldenfrei, ein Zustand, der in etwa 4 Jahren erreicht ist.

Dank der sparsamen Haushaltspoltik unseres OB!
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Haanrich

Welfe





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BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 18:41    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Die Stadt hat angeblich noch ca. 190 Mio. Schulden. Ich denke diese Information kommt aus der Kämmerei.

Als Hoffmann antrat, hatte sie, denke ich, knapp über 500 Mio. Schulden. Diese Information kommt auch aus der Kämmerei, denke ich.

Macht zusammen einen Schuldenabbau - nach Angaben der Kämmerei - von vielleicht 310 Mio. Euro.

Dabei sind allein beim Verkauf von TXU über 400 Mio. Euro reingekommen. Bei der Übernahme von Veolia noch mal ein Batzen. Über 100 Mio. bei der Privatisierung der Stadtentwässerung. Die Ampeln wurden für einige Millionen privatisiert, die Stadtreinigung wurde für zig-Millionen verkauft. Ich denke in der Ära Hoffmann sind auch schon über 1000 Wohnungen verkauft ....

Alles offizielle Meldungen, keine "böswilligen" Verleumdungen.

Gero, wenn Du sie schon nicht beantworten kannst - sondern einfach an das Gute im Hoffmann glaubst - stell Dir doch selbst vielleicht zumindest einmal die Frage: Wo sind sie alle geblieben, die Abermillionen?

Der Knilch kann doch nicht alles verjuxt und verprasst haben für Schlösser, die bekanntlich auch nichts kosten und für Werbebeilagen in überregionalen Zeitungen, die ihm bestätigen, wie sparsam er ist?

wundert sich
Haanrich
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Ralf

Jung Welfe




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BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 21:56    Re: Hoffmanns Beraterfirma wieder mal im Zwielicht Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:

Das Haushaltswunder beruht nicht auf "Finanztricks", sondern auf sparsamer Wirtschaftsführung, dem Erlös von rund 400 Millionen Euro aus dem Verkauf von 75% der Stadtwerke sowie auf Privatisierungen.


Bisherige Anamnese: Defizit in der Prozentrechnung, Ignoranz ...

Zitat aus der NB vom 3. September 2006:

"OB Dr. Hoffmann's Schuldenabbau führte zu dramatischen Einnahme- und Vermögensverlusten.

1. Dr. Hoffmann machte Anfang 2002 die falsche Aussage, die Stadt Braunschweig sei bankrott.

2. Richtig ist, dass die Stadt ca. 3 Mrd. Euro Vermögen besaß und 470 Mio. Euro Schulden hatte.

3. Für die Schulden bezahlte sie jährlich 29 Mio. Euro Zinsen. Allein der steuerfreie Gewinn der Braunschweiger Versorgungs-AG betrug 38 Mio. Euro.

4. Die Kapitalmarktzinsen haben sich in den letzten 5 Jahren nahezu halbiert. Die Schuldzinsen von 29 Mio. Euro hätten sich nur durch Umschuldung und Schuldenabbau in kleinen Schritten auf 15 Mio. Euro auch fast halbiert.

5. Von den 450 Mio. Euro Verkaufserlösen der BVAG wurden 150 Mio. Euro Kassenkredite abgelöst, die ca. 2% Zinsen kosteten. Hochrentierliches Vermögen wurde verkauft, um Billigstkredite abzulösen.

6. Der Vorsteuergewinn der BVAG betrug 2005 48 Mio. Euro, mehr als die gesamten Grundsteuereinnahmen von 44 Mio. Euro. Durch den 74,9%igen Verkauf wurden davon nur noch ca. 9 Mio. Euro an die Stadtwerke überwiesen.

7. Durch den überwiegenden Verkauf der BVAG hat die Stadt jährlich ca. 25 Mio. Euro weniger Einnahmen. Nach 18 Jahren summieren sich die Einnahmeverluste auf die Höhe der Verkaufserlöse von 450 Mio. Euro.

8. Der Vermögensverlust durch den Verkauf beläuft sich auf ca. 450 Mio. Euro. Die Werte der Energieunternehmen haben sich am Aktienmarkt seit 2002 verzweieinhalbfacht (EON von 38 Euro auf 100 Euro pro Aktie). Um 48 Mio. Euro Zinsen jährlich zu bekommen, benötigt man ein Kapital von 1.200 Mio. Euro (1,2 Mrd. Euro) bei einem langfristigen Kapitalmarktzins von 4%. Die BVAG (100%) hat einen Wert von 1,2 Mrd. Euro.

9. Die Braunschweiger Versorgungs-AG wäre sehr gut allein oder im Verbund mit anderen Stadtwerken am Markt klar gekommen.

10. Die Ratsmitglieder von CDU, SPD, FDP und Dr. Hoffmann haben der Stadt durch den Verkauf von 74,9% an der BVAG schweren finanziellen Schaden zugefügt.

Ratsherr Friedrich Walz"
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Duffer

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BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 23:26    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Wer ist denn Friedrich Walz?
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Peter

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BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 00:02    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

^^ Ratsherr von den Grünen bis Nov. 2006.

Obige Darstellung ließ Friedrich Walz per Zeitungs-Annonce in der NB veröffentlichen, weil der sonst übliche "Journalismus" vor allem der größeren Schwester-Zeitung aus gleichem Hause eine objektive Berichterstattung verweigerte und lieber von "Wundern" und "Ein Fall für´s Lehrbuch" (Ralf-Herbert Meyer) im Zusammenhang mit der Hoffmann´schen Privatisierungspolitik schwärmte und so - zwar dümmlich, aber doch mit dem bekannten Erfolg bei der Oberbürgermeisterwahl - in die Kommunalwahl 2006 eingriff.

Die Darstellung blieb unbestritten und wurde seither durch weitere Erkenntnisse untermauert.
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Nick

Jung Welfe




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BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 09:05    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@ Ralf,

da ich mich ja hier ein wenig dümmlich anstelle, möchte ich sicherheitshalber noch einmal nachfragen: Wo ist der Zusammenhang zwischen den bisherigen Zahlungen an die KPMG und dem von Dir beschriebenen Gutachten zum Sanierungsstau?

Da Du Dich im Besitz der Beraterverträge der Stadt mit KPMG befinden mußt (oder sollten Deine Einlassungen lediglich auf Vermutungen und Unterstellungen basieren?), würden wir uns hier alle freuen, wenn Du den Link zu den Beraterverträgen hier einmal zur Verfügung stellen könntest.

Ich habe zunehmend das Gefühl, dass bei der Diskussion über die Finanzsituation der Stadt Braunschweig seit Machtübernahme durch Hr. Hoffmann (Anspielung auf seine Vergangenheit und Streicheleinheiten für so manchen hier im Forum Smile)), der Vergleich erlaubt sei, dass hier die Blinden über Farbe diskutieren.

Jetzt wird auch zur Krönung noch ein Leserbrief! aus der NB zitiert (Ralf in seiner seriösen Art spricht sogleich von einem Zitat aus der NB), in dem retrospektiv die wirtschaftliche Entwicklung seit 2002 inklusive Entwicklung von Aktienkursen ausgewählter Energieversorger (das Beispiel ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten) so dargestellt wird, als sei dies ja alles vorhersehbar gewesen.

Und weil niemand diese Darstellung bestreitet (weil es vielleicht Mitbürger gibt, die aus nachvollziehbaren Gründen dieser abstrusen Konstruktion kein Interesse schenken), soll sie zur Wahrheit geworden sein.

Oberkommissar Rosenbaum untermauerte dies noch mit weiteren Erkenntnissen (ich nehme an, es sind persönliche Erkenntnisse, die sich nicht jedem erschließen).

So bleibt mir nur noch eines zu sagen:

Peter, hol' mal den Wagen!


Gruß

Nick
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Peter

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BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 10:49    will man es wissen, oder nicht ? Antworten mit ZitatNach oben

« Nick » hat folgendes geschrieben:
...
Und weil niemand diese Darstellung bestreitet, ( ... ) soll sie zur Wahrheit geworden sein.

Oberkommissar Rosenbaum untermauerte dies noch mit weiteren Erkenntnissen (ich nehme an, es sind persönliche Erkenntnisse, die sich nicht jedem erschließen) ...



1. Rathaus und Zeitung werten alle abweichenden Äußerungen aus und lassen sie juristisch von Rechtsanwälten prüfen. Vor allem im Visier des Oberbürgermeisters und der Meinungsmacher der Lokalredaktion sind dabei die Bürgergruppen, aber auch einzelne Parteimitglieder, wenn sie z.B. in einer Bürgerinitiative mitarbeiten. Aktuell wurden im Bereich der NiWo-Initiative zwei Fälle dieser Art bekannt.

2. Auch einige Mitglieder politischer Parteien fühlen sich der Transparenz politischer Prozesse verpflichtet; dagegen steht aber oftmals die sog. Vertraulichkeit, die in den Parteien und der Verwaltungsspitze sehr weit ausgelegt wird.

Ob es darüber hinaus auch noch informelle Nettigkeiten gibt, die zwar nicht sein sollten - aber aus der gemeinen Lebenserfahrung abgeleitet - durchaus ins Kalkül gezogen werden sollten, daß weiß ich nicht.

P.S. ... könnte aber mal recherchiert werden (auch von Zugereisten) z.B. entlang der Fragestellung:
Was ist es einem Energiekonzern wert, in einer Region wie Braunschweig das Wärme-Monopol zu erhalten ?
... oder: was ist es einer Bank oder einem Kaufhauskonzern wert, ein Jahr lang keine Abwassergebühren zahlen zu müssen ?
... oder: was ist es einer Bank wert, Schadenersätze für Bau-Folgeschäden benachbarter historischer Bauten - wie z.B. Kirchen - nicht leisten zu müssen ?

... also, wie man leicht erahnen kann: viel Raum für weitere Bürger-Aktivitäten ...


Zuletzt bearbeitet von Peter am 26.11.2007, 10:53, insgesamt einmal bearbeitet
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Peter

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BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 11:00    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« BS-Exciter » hat folgendes geschrieben:
Zitat:
... also, wie man leicht erahnen kann: viel Raum für weitere Bürger-Aktivitäten ...


...wenn man sonst keine Hobbys hat..... Wink


Auf jeden Fall wird man nicht dümmer ... was man vom Lesen der Pressemeldungen aus dem Rathaus und der Artikel hiesiger Lokalredakteure nicht garantieren kann
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Haanrich

Welfe





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BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 11:30    Re: will man es wissen, oder nicht ? Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:
... oder: was ist es einer Bank oder einem Kaufhauskonzern wert, ein Jahr lang keine Abwassergebühren zahlen zu müssen ?
... oder: was ist es einer Bank wert, Schadenersätze für Bau-Folgeschäden benachbarter historischer Bauten - wie z.B. Kirchen - nicht leisten zu müssen?


Peter, soweit ich weiß, sind alle Verträge der Stadt mit der Bauträgerin und Betreiberin des Einkaufszentrums (inkl. der Mietverträge mit der "Schlossherrin") ECE, oder einer ihrer 100% Töchter geschlossen worden. Das jegliche Ungereimtheiten oder Mängel dieser Verträge vom Eigentümer "Credit Suisse" übernommen werden, die das Ding quasi schlüsselfertig übernommen haben und jetzt auch verwalten lassen, halte ich für eher unwahrscheinlich.

Immerhin wäre es wirklich interessant zu wissen, wie viele Honorationen und Entscheidungsträger der Stadt die Credit Suisse inzwischen als Kunden gewonnen hat. Die Credit Suisse hat ja (extra anlässlich der Errichtung des verhübschten Einkaufszentrums?) - auch eine Filiale am Kohlmarkt aufgemacht. Es wäre natürlich hochinteressant zu wissen, welche Honoratioren und Entscheidungsträger der Stadt inzwischen ein Konto oder auch Anteile gewisser Immobilienfonds bei der Credit Suisse besitzen ... sicherlich zu äußerst ungünstigen Konditionen, denn, wie wir wissen, sind alle Deutschen unbestechlich und die Braunschweiger besonders.

Haanrich
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