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 Bürgerbegehren "Spaß beim Baden"
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Ralf M. Ehlers









Stadtteil: Im schönsten aller Stadtteile



BeitragVerfasst am: 16.03.2007, 12:24    Bürgerbegehren "Spaß beim Baden" Antworten mit ZitatNach oben

Hier der Aufruf des DGB:

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Schwimmen in Braunschweig
Spaß beim Baden
DGB für den Erhalt der Stadtteilbäder


Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB ) Braunschweig hat in vielen Gesprächsrunden mit Vereinen, Schulen, Seniorengruppen, Kindergärten, Experten und in einer Umfrage unter Schwimmbadnutzern festgestellt: Es gibt einen großen Bedarf an verschiedenen Schwimmbädern in den Stadtteilen. Braunschweig braucht ein „Freizeitbad“ ebenso wie ganz normale, einfache Bäder, die schnell zu erreichen sind. Experten haben in den Gesprächen bestätigt: Eine Konzentration auf nur drei Bäder engt den Schul- und Vereinssport wie das Kinder- und Seniorenschwimmen sehr stark ein. Es gibt viele Menschen, die ein großes „Erlebnisbad“ wollen. Aber genauso viele Menschen wollen in Ruhe „ihre Bahnen ziehen“. Mit der angedrohten Schließung der drei Hallenbäder ist dies so nicht mehr möglich. Wir sind nicht gegen ein Erlebnisbad, aber für den Erhalt der anderen Bäder. Ein Kompromiss zwischen den Interessen ist erforderlich.

Der DGB Braunschweig hat deshalb ein Konzept vorgelegt, das allen Nutzergruppen Rechnung trägt:
• Renovierung von Nordbad und Wenden
• Modernisierung von Gliesmarode
• Umwandlung von Waggum in ein Naturbad
• Neubau eines kleinen „Erlebnisbades“ im Westen der Stadt, denn dort fehlt ein Hallenbad.

Die Kosten für diese Lösung sind nicht höher als beim Verwaltungskonzept. Aber es berücksichtigt alle Interessen. Das von Stadtbad GmbH und Verwaltung favorisierte Konzept dagegen spaltet die Stadt wieder in zwei große Gruppen, es würde Gewinner und Verlierer geben. Gute Kommunalpolitik aber heißt: Erstens mit den verschiedenen Bürgergruppen zu sprechen und zweitens ihre unterschiedlichen Interessen auszutarieren.

Unsere intensiven Gespräche mit der Politik und gut gemeinte Einwände von vielen Betroffenen in dieser Stadt haben nicht gefruchtet, daher bleibt uns jetzt nur der Weg, das Bürgerbegehren zu unterstützen, damit die große Mehrheit der BraunschweigerInnen gehört wird.

Bürgerbeteiligung, Erhalt und Pflege des städtischen, also unseres Eigen-tums ist erste Bürgerpflicht. Dies ist auch die Verpflichtung der gewählten VolksvertrterInnen. Es liegt nun an uns, sie an ihren Eid zu erinnern: zum Wohle der BürgerInnen zu handeln.

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Zuletzt bearbeitet von Ralf M. Ehlers am 16.03.2007, 15:06, insgesamt einmal bearbeitet
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Ralf M. Ehlers









Stadtteil: Im schönsten aller Stadtteile



BeitragVerfasst am: 16.03.2007, 12:27    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

DIE LINKE. unterstützt das Bürgerbegehren für ein neues Bad im Westen Braunschweigs

Wir freuen uns, dass der Vorschlag der LINKEN für ein neues Bad im Westen Braunschweigs bei Erhalt der übrigen Stadtteilbäder und der Eishalle jetzt mit dem Bürgerbegehren umgesetzt werden soll.

Wir glauben, dass in der Bäderdiskussion um das "Spaßbad" nicht die Vernunft, sondern ein politischer Klüngel aus SPD und CDU entschieden hat.

Wir sind überzeugt, dass auch die Mehrzahl der Braunschweiger Bürger die Stadtteilbäder nicht zugunsten eines zentralen Spaßbades schließen will, welches schlecht geplant und zu teuer ist. Die Sanierung der Bäder Gliesmarode und Nordbad sowie der Neubau eines Bades im Westen Braunschweigs sind billiger und entsprechen den vielfältigen Bedürfnissen der Braunschweiger Familien, Schüler, Sportler, Senioren und Hobbyschwimmer.

edits: ich komm mit den formatierungen nicht klar Smile


Zuletzt bearbeitet von Ralf M. Ehlers am 16.03.2007, 12:43, insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 16.03.2007, 12:36    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Wie soll denn die Moderniesierung aussehen? Frisches Wasser, neuer Anstrich und helleres Licht ?

Wenn es Planungsvorschläge dazu gibt, würde ich die gerne einsehen und nicht wieder über Thesen spekulieren....

Ansonsten:

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Wer rückwärts sieht, gibt sich verloren, wer lebt und leben will, muß vorwärts sehen...
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Ralf M. Ehlers









Stadtteil: Im schönsten aller Stadtteile



BeitragVerfasst am: 16.03.2007, 13:58    Org.text des Bürgerbegehrens "Schwimmbäder in Braunschw Antworten mit ZitatNach oben

Hier der Originaltext:

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BÜRGERBEGEHREN
Schwimmbäder in Braunschweig
Mit meiner Unterschrift beantrage ich die Durchführung eines Bürgerentscheids nach
§22 b NGO zu folgender Frage:

"Ich bin dafür, dass die Stadt Braunschweig ein neues Bäderkonzept erarbeitet, ohne ein neues großes Erlebnisbad an der Hamburger Straße. Allerdings mit weitgehender Erhaltung und Renovierung der bestehenden Bäder und einem neuen Hallenbad im Westen der Stadt. Das neue Konzept soll im Rahmen der bisher für Bäder geplanten Aufwendungen umgesetzt werden."

Begründung:
Im Ratsbeschluss vom 27.02.2007 hat der Stadtrat beschlossen, an der Hamburger Straße ein neues
Erlebnisbad für 24,25 Mio. € zu bauen. Zugleich sollen nach Fertigstellung des neuen Bades die Hallen-bäder Gliesmarode, Nordbad und Wenden, sowie das Freibad Waggum geschlossen werden. Außerdem soll die Eishalle auf dem Schützenplatz dem Neubau weichen. Mit den zur Verfügung stehenden 24,25 Mio. € können ebenso die genannten Bäder renoviert werden und ein Neubau eines Hallenbades in verkleinerter Form an einem anderen Ort, im Westen der Stadt errichtet werden. Die Eishalle und die Begegnungsstätte im Gliesmaroder Bad bleiben ebenfalls erhalten.

Kostendeckungsvorschlag:
Die Stadt Braunschweig plant 24,25 Mio. € in den Neubau eines Schwimmbades zu investieren. Mit dieser Summe können auch die bestehenden Bäder erhalten werden und ein neues verkleinertes Erlebnisbad gebaut werden:
"Für die zu ersetzenden Bäder fallen Sanierungskosten in Höhe von insgesamt 16,4 Mio. € an. Sanierung heißt, dass die Bäder für einen neuen Lebenszyklus von 20 bis 25 Jahren hergerichtet werden… " (Zitat aus der Ratsvorlage vom 27.02.2007)
Badezentrum Gliesmarode 9,0 Mio. €; Hallenbad Wenden 4,5 Mio. €; Hallenbad Nord 2,0 Mio €; Sommer-bad Waggum 0,9 € - Für Waggum gibt es inzwischen eine neue Berechnung, auf der Grundlage eines Naturbades: 0,4 Mio €:
Gesamtsanierungskosten: 15.9 Mio € / Ersparnis: 8,35 Mio €
Für die darüber hinaus eingeplanten 8,35 Mio. €, zzgl. zusätzlicher Mittel aus dem Städtebauförderpro-gramm des Bundes (Soziale Stadt) und des Landes (Stadtumbau West) ist es möglich einen Neubau eines Hallenbades im Westen der Stadt zu realisieren. Die Eishalle bleibt ohne Mehrkosten für die Stadt Braunschweig erhalten.
Werden die bestehenden Bäder erhalten und renoviert, beträgt der jährliche Zuschuss 1,2 Mio € mehr als bisher. Wird mit den vorgesehenen Finanzen ein weiteres Bad im bevölkerungsreichen Westen gebaut, ist davon auszugehen, dass 200.000 Besucher p.a. mehr als bisher die Schwimmbäder aufsuchen werden und dadurch das Defizit ausgeglichen wird.
Die höheren Kosten für die Schülerbeförderung, für die Neueinrichtung einer Begegnungsstätte als Ersatz für Gliesmarode und den Neubau einer Eishalle fallen nicht an.


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Ralf M. Ehlers









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BeitragVerfasst am: 28.03.2007, 02:22    zum Kostendeckungsvorschlag Antworten mit ZitatNach oben

Im Kostendeckungsvorschlag des Bürgerbegehrens wird eine Variante zum Erhalt der Stadtteilbäder und zum Bau eines zusätzlichen Bades im Westen der Stadt vorgeschlagen, die nicht notwendig mehr Kosten auslöst als der Beschluss des Rates zum Bau des zentralen Bades an der Hamburger Straße.

voraussichtliche Kosten des "Spaßbades":

Der Aufsichtsrat der Stadtbad Braunschweig Sport und Freizeit GmbH hat in seiner Sitzung vom 12. Februar 2007 eine Erweiterung der Ursprungsvorlage empfohlen. Die Ursprungsvorlage sah einen Bau vor, der Investitionen von mind. 22 Mio. € incl. Grundstückserwerbskosten ausgelöst hätte (Ratsvorlage 11006/07).

Nach mündlicher Auskunft des Geschäftsführers Scharna im Fachausschuss belaufen sich die zusätzlichen Kosten für die Erweiterung vorgesehenen Bades um u.a. zusätzliche 2 Bahnen ca. 2,3 Mio. €, wobei es sich hier wohl um eine Schätzgröße ohne fundierte Baukostenermittlung handelt.

Zusammengerechnet ergeben sich voraussichtliche Gesamtkosten von 24,3 Mio. € für das Bad an der Hamburger Straße.


voraussichtliche Kosten des Vorschlages im Bürgerbegehren:

Sanierungskosten der Stadtteilbäder betragen laut Vorlage 11006/07 insgesamt 16,4 Mio. €, wobei sich die Sanierungskosten für das Waggumer Freibad bei Umgestaltung zu einem Naturbad um 500.000 € verringern. Somit müssten 15,9 Mio. € in die Stadtteilbäder investiert werden, um diese für einen weiteren Lebenszyklus von 20/25 Jahren nutzen zu können.

Für die Differenz zu den Investitionskosten für das "Spaßbad" i.H.v. 8,4 Mio. € soll die Stadt Braunschweig unter Inanspruchnahme pot. Förderprogramme ein neues Bad im Westen der Stadt errichten.
Zusätzlich heisst es im Abstimmungstext: " ... Das neue Konzept soll im Rahmen der bisher für Bäder geplanten Aufwendungen umgesetzt werden."

Bei neuwertig sanierten Stadtteilbädern sowie einem zusätzlichen Freizeit- und Erlebnisbad im Westen Braunschweigs wird die Erhöhung des prognostizierten Zuschussbedarfs durch steigende Besucherzahlen kompensiert.


Wertung:

Es ist daher nicht nachvollziehbar, weshalb OB Hoffmann in der Braunschweiger Zeitung vom 28. März 2007 wiedergegeben wird:

"Er habe gegen die vom Rat beschlossenen Erweiterungen der ursprünglichen Planung gestimmt, die die laufenden Kosten deutlich erhöhten. Da die Vorschläge der Initiativen diese Kosten noch weiter in die Höhe treiben würden, sei er folgerichtig auch gegen diese Pläne."

Darüber hinaus ist die bloße Äußerung dieser Aussage nicht nachvollziehbar, da die Nachrechnung der Kostendeckungsvorschläge laut selbigem Artikel erst nach Abgabe der Unterschriftenlisten erfolgen soll.

Sollten der Verwaltung zum jetzigen Zeitpunkt Prognosen, Berechnungen o. ä. vorliegen, die die Behauptung des Oberbürgermeisters stützen, ist die Stadt hiermit aufgefordert, diese den Initiatoren des Bürgerbegehrens unverzüglich zugängig zu machen.

Liegt der Verwaltung nichts dergleichen vor, sei dem Oberbürgermeister die Privatmeinung gestattet.
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Ralf M. Ehlers









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BeitragVerfasst am: 30.03.2007, 17:18    Ratsherr Hinrichs (CDU) veröffentlicht falsche Zahlen Antworten mit ZitatNach oben

CDU-Ratsherr Hinrichs hat die Beweggründe für seine Entscheidung zur Schließung der Stadtteilbäder und zum Bau des Spaßbades auf seiner HP veröffentlicht.

Leider hat er falsche Zahlen zum Sanierungsbedarf der Bäder angegeben und bei intensiverer Argumentation die Diskussion abgebrochen.

Nachlesen kann man die Diskussion unter

http://linksfraktionbraunschweig.twoday.net/stories/3483541/

und auf der Seite des Ratsherrn. Dort fehlt allerdings die letzte Antwort.

http://www.bjoern-hinrichs.de/

edit: Hinrichs hat die letzte Antwort nach Erscheinen dieses Beitrages veröffentlicht.
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Ralf M. Ehlers









Stadtteil: Im schönsten aller Stadtteile



BeitragVerfasst am: 31.03.2007, 00:00    Kostendeckung Antworten mit ZitatNach oben

Heute erscheint in der Braunschweiger Zeitung ein Artikel mit einer Stellungnahme des Geschäftsführers der Stadtbad GmbH, Scharna, zur Verursachung laufender Kosten durch den Vorschlag des Bürgerbegehrens sowie eine Glaubenssäußerung des neuen Aufsichtsratsmitgliedes der Stadtbad GmbH, Wendroth (CDU), zum Kostendeckungsvorschlag des Bürgerbegehrens für die ausgelösten Investitionen.


Investitionskostendeckung:

Wendroth äußert Zweifel an der Schlüssigkeit des Kostendeckungsvorschlages des Bürgerbegehrens.

Herr Wendroth ist neu im Aufsichtsrat und kann deswegen wahrscheinlich auch nicht wissen, dass die Zahlen für den Investitionskostendeckungsvorschlag des Bürgerbegehrens aus dem eigenen Hause, der Stadtbad GmbH, stammen. Sowohl die Sanierungskosten als auch die Kosten für einen Neubau im Westen der Stadt sind bestätigt worden. Hierzu hatte die Linksfraktion eine Anfrage gestellt, die unmittelbar vor der Ratssitzung im Februar beantwortet wurde. Auch dieses scheint Wendroth nicht bekannt zu sein.

Hier sei noch einmal an die Aufgabe von Aufsichtsräten "Kontrolle der Geschäftsführung" erinnert, zu deren Erfüllung es Wissens bedarf.


Deckung laufender Kosten:

Herr Scharna glaubt, die Deckelung des jährlichen Zuschusses an die Stadtbad GmbH kann mit dem neuen Vorschlag nicht gehalten werden.

Nach Vorschlag des Bürgerbegehrens haben wir in Braunschweig 2 nagelneue Freizeit- und Erlebnisbäder (Gliesmarode, Westbad) sowie für 25 Jahre neusanierte Bäder in Wenden und am Bienroder Weg und das Bad in Waggum ist ein Naturbad, ähnlich dem Kennel. Die Voraussage Scharnas der gedeckelte Zuschußbetrag würde um 1,6 Mio. € überschritten, weil die neuen Bäder nicht besser genutzt würden als bisher (Vorlage 11006/07), ist unrealistisch. Voraussichtlich wird der Zuschußbedarf bei Realisierung des Bürgervorschlages sogar sinken.

Die laufenden Kosten werden hingegen mit Errichtung des Spaßbades den bisher gesetzten Rahmen aller Voraussicht nach sprengen und dieses Defizit wird bereits mit einem nachhaltigen Badeboom in Braunschweig kalkuliert: plus 225.000 Badegäste/Jahr.

Nach Sanierung der Stadtteilbäder geht man lediglich von konstanten Besucherzahlen aus, obwohl Gliesmarode praktisch neu errichtet wird. Das neue Bad im Westen mit dem größten Einzugsgebiet Braunschweigs (Kinder, Familien, Schulen, Vereine) wird bisher nicht in die Berechnungen einbezogen.
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Ralf M. Ehlers









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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 13:54    Nachhilfe für die Stadt Antworten mit ZitatNach oben

Zur Behauptung, das Bürgerbegehren enthalte keinen angemessenen Kostendeckungsvorschlag, nimmt das Bürgerbegehren wie folgt Stellung:

Nachhilfe für die Stadt Braunschweig
Bürgerbegehren ist kostenneutral


Das Bürgerbegehren lautet:

„Ich bin dafür, dass die Stadt Braunschweig ein neues Bäderkonzept erarbeitet: ohne ein neues großes Erlebnisbad an der Hamburger Straße, allerdings mit weitgehender Erhaltung und Renovierung der bestehenden Bäder und einem neuen Hallenbad im Westen der Stadt. Das neue Konzept soll im Rahmen der bisher für Bäder geplanten Aufwendungen umgesetzt werden."

Die Initiatoren des Begehrens fordern nicht eine Erhöhung der Ausgaben, sondern die "…weitgehende Erhaltung und Renovierung der bestehenden Bäder…". Darüber hinaus soll ein neues Konzept für die Bäderlandschaft erarbeitet werden, natürlich unter Beteiligung der betroffenen Bürger dieser Stadt und nicht über ihre Köpfe hinweg und entscheidend: "…im Rahmen der für Bäder geplanten Aufwendungen…". Nach Auffassung der Initiatoren ist ein Kostendeckungsvorschlag, wie vom Gesetz gefordert überhaupt nicht notwendig.

Es würde uns freuen, wenn Herr Laczny als zuständiger Dezernent, bevor er umständliche Berechungen anstellen lässt, mit den Initiatoren gesprochen hätte. Wir hätten ihm den Sachverhalt darlegen können. Zudem wäre es an der Zeit, dass die Stadt der Öffentlichkeit ein neues Bäderkonzept vorstellen würde, das die Kritik der Bevölkerung an der Schließung der Hallenbäder beachtet und den Wunsch nach wohnortnaher Versorgung respektiert.

Das Bürgerbegehren wird fortgesetzt, wir haben nach nur fünf Wochen Sammeln mehr als die Hälfte der erforderlichen Unterschriften von den Bürgern erhalten. Wir gehen sicher davon aus, dass wir geforderten 19.523 gültigen Unterschriften weit übertreffen werden. Die Ratsmitglieder die für den Abriss der Bäder gestimmt haben, wären gut beraten, ihre Entscheidung zu revidieren, um die Nähe zu ihren Wählern nicht zu verspielen.

Am Donnerstag, dem 19. April um 18 Uhr im DGB-Haus Wilhelmstraße 5, wird Tim Weber als Experte auch zum verzweifelten Versuch der Stadt Stellung nehmen, Kritiker mundtot zu stellen und unser Bürgerbegehren verwaltungstechnisch zu Fall zu bringen.


Prof. Dr. Ingeborg Wender - Heinrich Betz - Hansi Volkmann
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tripledot

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BeitragVerfasst am: 20.06.2013, 20:46    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Es geht los! Das Schulschwimmen wird eingekürzt!

Schwimmen ist eine Überlebenstechnik. Wer nicht schwimmen kann, befindet sich in einer größeren Gefahr, bei unfreiwilligem Kontakt mit Wasser (Hochwasser, Schifffahrt ö.ä.) zu ertrinken. Deshalb ist in den Lehrplänen der niedersächsischen Schulen auch Schwimmunterricht vorgesehen. Für viele Familien mit niedrigem Einkommen ist das Schulschwimmen oft die einzige Möglichkeit, schwimmen zu lernen.

Eine Gemeinde, die für das Schulschwimmen vorgesehene Schwimmbahnen kürzt, betreibt auf diese Weise eine Selektion. Familien, die über gesicherte und ausreichende Einkommen verfügen, können ihre Kinder privat zum kostenpflichtigen Schwimmunterricht schicken. Kinder einkommensschwacher Familien werden in so einer Gemeinde das Schwimmen nicht mehr erlernen können und haben somit ein höheres Ertrinkensrisiko. Aber jeder ertrunkene Hartz-4-Empfänger entlastet die Gemeindekasse. Bei Kindern aus wohlhabenden Familien besteht die Hoffnung, dass diese ebenfalls wie ihre Eltern für ein gutes Steueraufkommen sorgen.

In Braunschweig werden nun schon fleißig die Kürzungen vorbereitet. Das ist daran zu erkennen, dass den Schulen noch nicht wie in den letzten Jahren üblich die Zeiten und Bäder für das Schulschwimmen zugewiesen worden sind.

Das ist auch sehr logisch, denn durch Schließung von Nordbad und Badezentrum Gliesmarode entsteht ein Engpass, der durch die neuen Wasserwelten nicht ausgeglichen werden kann.

Badezentrum Gliesmarode: 5 x 25m und 1m- u, 3. Sprungturm
Nordbad: 4 x 25m

In den neuen Wasserwelten stehen für das Schulschwimmen nur 5 x 25m zur Verfügung. Das ist eine Reduktion um fast die Hälfte.
Ein Sprungbecken ist dort nicht vorgesehen und somit ist dort keine Abnahme einer Schwimmprüfung möglich.

Für Vereine, die Schwimmen anbieten sieht die Lage ebenfalls dramatisch aus.

Der DLRG wird am Samstag, 22.06.2013 um 11 Uhr auf dem Schlossplatz gegen die Bäderschließung protestieren. Losung der Demo: "Keine Bäder, keine DLRG!"
http://braunschweig.dlrg.de/demo.html

Am 25.06.2013 trifft sich eine Bürgerinitiative zur Erhaltung des Badezentrums Gliesmarode im Begegnungszentrum Am Soolanger (gleich neben dem Badezentrum) zu Austausch von Informationen.

MITMACHEN!

...

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Duffer

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BeitragVerfasst am: 21.06.2013, 07:59    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ich bin bis vor einiger Zeit morgens vor der Arbeit immer im Nordbad gewesen. Während jeder zweiten Bahn musste ich aber auf einem Werbeplakat für das neue Spaßbad lesen, dass das große Becken an Wochenenden dann allen zur Verfügung stehen würde, werktags aber den Vereinen und Schülern vorbehalten sei. Die Aussicht, später ins Heidbergbad fahren zu müssen, um vor der Arbeit schwimmen zu können hat mir den Spaß schon damals ordentlich vermießt. Da wird viel Geld ausgegeben, für etwas was ich, und die anderen morgendlichen Schwimmer auf den Bahnen neben mir schlicht gar nicht nutzen können. Schönen Dank auch!
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Penny

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BeitragVerfasst am: 21.06.2013, 10:12    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Na Hauptsache die Stadt hat ihr Spaßbad, auch wenn alle anderen Spaßbäder erwiesenermaßen unretabel arbeiten.
Es war ja auch von Anfang an klar, das eine Sanierung der keloinen* Bäder billiger kommen würde als das Spaßbad, aber: Hauptsache Braunschweig hat sein Spaßbad

Viel Spaß damit

Edit:
Das mit * gekennzeichnete Wort wurde nach der refomierten Rechtschreibreform der Rechtschreibreform der reformierten Rechtschreibung verfasst und enthält verwechselstabte Buchteln.
Nach der momentan gültigen Konrad-Duden-dreht-sich-im-Grabe-um-Rechtschreibregelung bedeutet dieses Wort: kleinen

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Zuletzt bearbeitet von Penny am 21.06.2013, 12:21, insgesamt einmal bearbeitet
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tripledot

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BeitragVerfasst am: 21.06.2013, 10:38    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Penny » hat folgendes geschrieben:
keloinen


Was ist das? Wikipedia, google und mein Fremdwörterbuch kennen das Wort nicht.

...

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Penny

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BeitragVerfasst am: 21.06.2013, 12:16    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« tripledot » hat folgendes geschrieben:
« Penny » hat folgendes geschrieben:
keloinen


Was ist das? Wikipedia, google und mein Fremdwörterbuch kennen das Wort nicht.

...
Oooooooooooooooh, da ist ein 'o' zuviel.

Siehe Edit

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tripledot

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BeitragVerfasst am: 11.02.2014, 13:06    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Zur Ankündigung von Herrn Knapp
Braunschweig, 07. Februar 2014 Stadt Braunschweig Pressestelle

Die Bereitschaft von New Yorker, das marode und abgängige Bad Gliesmarode zu sanieren, sei für die Stadt natürlich eine sehr interessante Angelegenheit, sagte der zuständige Dezernent, Stadtrat Christian Geiger. Die Stadtverwaltung werde den Geschäftsführer der Stadtbad GmbH bitten, unverzüglich mit Herrn Knapp Gespräche aufzunehmen und ihm insbesondere die notwendigen Informationen zu geben, auf der so ein Sanierungsplan durch die Firma New Yorker beruhen könnte.

Freilich sei die Sanierung nur die eine Seite des Problems. Es müsse dann auch gemeinsam überlegt werden, wie der laufende Betrieb finanziert werden könnte. Dafür seien jedenfalls bei der Stadt und der Stadtbad GmbH nach Inbetriebnahme des neuen Großbades Mittel nicht mehr eingeplant. Auch das derzeit im Badezentrum Gliesmarode eingesetzte Personal müsse ab Inbetriebnahme des neuen Bades an der Hamburger Straße dorthin wechseln. Man werde sehen, inwieweit jetzt durch das Engagement von New Yorker auch diese Lücken geschlossen werden könnten.

Städtebaulich allerdings bedeutet dies dann natürlich auch das Aus für ein recht interessantes neues Wohnquartier, für das schon großes Interesse angemeldet worden sei. Auch das müsse der Rat bei seiner endgültigen Entscheidung sicherlich prüfen.

Als zugegebenermaßen sehr bedauerlich wertet die Stadt den angekündigten Rückzug des bisherigen Namensträgers und Topsponsors aus dem Basketballengagement, sagte Geiger auch als Sportdezernent. Das sei natürlich für die vielen tausend Fans in Braunschweig und der Region eine ganz schlechte Nachricht, denn diese Lücke sei wahrscheinlich nicht zu schließen und bedeute ein großes Fragezeichen hinter der sportlichen Zukunft und der Erstklassigkeit dieses sportlichen Aushängeschildes der Stadt. Man müsse sehen, wie der Verein darauf jetzt reagiere und das auffange.


Jetzt wird das Drama um die Schwimmkloake Gliesmarode noch interessanter.

Nachdem sich letzte Woche Rat und Verwaltung gemeinsam geweigert haben, sich von den Berechnungen der Bürgerinitiative überzeugen zu lassen, hat sich zum Wochenende Herr Knapp gemeldet.

Er will zukünftig nicht mehr den Basketball sponsern, sondern in Soziales, Familien und Kinder investieren. Und als erste Maßnahme will er das Badezentrum Gliesmarode retten. Da müssen wir uns bei den Bangladeshikindern bedanken, dass sie so billig für New Yorker die Klamotten nähen, dass Herr Knapp da noch Geld für übrig hat. Aber vielleicht ermöglicht er auch einigen dieser Kinder das Baden dort. Immerhin ist das Wasser doch noch sauberer als der Ganges. Dieser Fluss tritt sehr häufig über die Ufer. Da werden sich die Kinder auch gleich heimisch fühlen, wenn Wabe und Mittelriede mal wieder Hochwasser haben.

Aber am Montag war die Sache schon klarer.

Mit Herrn Knapp ist noch ein zweiter Retter ins Boot gesprungen: Herr Christian Haertle, der Inhaber der fünf Fitnessstudios der Hygiagruppe in Braunschweig. Der hat das Muffensausen. Am Mittelweg hat er seinen Hygiaedelladen mit Schwimmbad. Und in unmittelbarer Nähe wird bald das Spassbad öffnen. Mit einen Konkurrenzstudio. Da verliert das Hygia das Schwimmbad als Alleinstellungsmerkmal. Da ist das Badezentrum Gliesmarode mit seiner ausgezeichneten Lage genau richtig, um die sechste Muckibude aufzumachen. Und mit angeschlossenem Schwimmbad kann man dem Konkurrenten im Spassbad die Kundschaft gut abspenstig machen. Sehr geschickt.

Jetzt muss nur noch dem Herr Knapp dem Herrn Haertle die preislichen Forderungen der Stadt für den Kauf finanzieren, denn schließlich sollte dort urspünglich ein Luxuswohngebiet entstehen, um die Kosten für das Spassbad zu stemmen.

Für den Basketballverein gibt es wohl auch schon eine Lösung: Es wird noch Personal für das Hygiazentrum Gliesmarode gesucht.

Wenn der Plan aufgeht, bleibt die Frage, ob die Bürger zum Schwimmen dort den monatlichen Hygiabeitrag leisten müssen. Und ob das Schulschwimmen im Fitnessstudio funktionieren kann. Und können die Hygiatrainer auch Schwimmkurse erteilen?

...

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Wald

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BeitragVerfasst am: 20.02.2014, 18:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Normalerweise werden Unternehmer vom eher linksorientierten BI Klientel sofort in die Schublade "Ausbeuter und Kapitalist" gesteckt. Komisch, dass man bei Herrn Knapp alle "Ideale" über Board schmeißt und ihn als Wohltäter feiert.
Auch die politischen Parteien sind voller Lobeshymnen auf Herrn Knapp. Kritische Stimmen hört man kaum, obwohl die Geschäfte des Herrn Knapp alles andere als fair ablaufen.
Hier wird der persönliche Luxus einiger BI´ler- das Schwimmen direkt vor der Haustür- gesponsert durch die über Ausbeutung erzielten Gewinne von unterbezahlten Näherinnen in der sogenannten 3. Welt.
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Peter

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BeitragVerfasst am: 21.02.2014, 11:14    ...nicht zu knapp und gern auch im Wald Antworten mit ZitatNach oben

« Wald » hat folgendes geschrieben:

Hier wird der persönliche Luxus einiger BI´ler- das Schwimmen direkt vor der Haustür- gesponsert durch die über Ausbeutung erzielten Gewinne von unterbezahlten Näherinnen in der sogenannten 3. Welt.


Owei, welch ein Kurzschluß!

Sehen wir uns doch einfach mal an, was die BI schreibt:

"Obwohl eine ausreichende Bereitstellung von Hallenbädern eine Aufgabe der Stadt zur Sicherung der Daseinsvorsorge ist, wurde spätestens durch die negative Stellungnahme der Verwaltung vom 04.02.2014 zu unserem Gutachten klar, dass die Mehrheitsparteien SPD und CDU sich in dieser Frage nicht mehr bewegen wollten.

Durch das Angebot von Herrn Knapp, an einem Rettungsplan mitzuwirken, hat sich die Situation gründlich verändert, und es besteht eine große Chance, das Gliesmaroder Bad doch noch zu erhalten. " (Stellungnahme der BI und des Fördervereins)


Also erstens ist und bleibt es ausschließlich Aufgabe der Stadt, für die Bäder incl. Schwimmversorgung auch z.B. gemäß Schul-Bildungsauftrag Sorge zu tragen und
zweitens wird der durchschlagene Knoten in der festgefahrenen Politik der Mehrheitsparteien SPD und CDU dankbar aufgedröselt.
Da darf jede(r) mittun... und das nicht zu knapp und gern auch im Wald.

Seit Engagement und Rettung des Freibades Waggum kommt durch die BürgerAktivität nun auch für Gliesmarode neue Bewegung ins Spiel und nun auch noch für das Nordbad ein weiteres Engagement und neuer Mut auf.

Was lernen wir daraus?
"Die da oben" machen nur solange über die Köpfe der Bürger hinweg, wie wir sie lassen.


Also in diesem Sinne:
Gemeinsam wollen wir versuchen, Ideen zum Erhalt [auch] des
Nordbades zu entwickeln! Unter dieser Fragestellung lädt der Arbeitskreis der GS
Schuntersiedlung alle Interessierten und von der Schließung des
Bades Betroffenen:
Am: nächsten Donnerstag, 27.02.2014
Um: 19 Uhr
Ort: Gemeindesaal der Dankeskirche Schuntersiedlung,
Tostmannplatz 7/8 zu einem Informationsaustausch ein.

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Wald

Welfe



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BeitragVerfasst am: 21.02.2014, 11:50    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:

Was lernen wir daraus?
"Die da oben" machen nur solange über die Köpfe der Bürger hinweg, wie wir sie lassen.


Und- was lernen wir daraus: Die da unten in der BI engagieren sich ausschließlich für ihren persönlichen Vorteil und sind nicht einen Deut besser. Den meisten geht es ausschließlich um die Rettung ihrer kleinen, heilen Welt und ihren persönlichen Nutzen- in diesem Fall ist es das Schwimmen direkt vor der Haustür- genau die gleiche Motivation wie bei der "Rettung des Waggumer Bades"!
Ich habe nicht gehört, dass irgend jemand aus der BI oder der Politik sich für einen höheren Lohn der Näherinnen eingesetzt hat. Nein, die BI´ler profitieren indirekt sogar von dieser Ausbeutung der Näherinnen durch unfaire Löhne, denn genau auf diese Weise verdient Herr Knapp sein Geld!
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Peter

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BeitragVerfasst am: 21.02.2014, 12:11    ..gern auch nicht zu knapp und gern auch im Wald Antworten mit ZitatNach oben

« Wald » hat folgendes geschrieben:
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Und- was lernen wir daraus: Die da unten in der BI engagieren sich ausschließlich für ihren persönlichen Vorteil und sind nicht einen Deut besser. Den meisten geht es ausschließlich um die Rettung ihrer kleinen, heilen Welt und ihren persönlichen Nutzen- in diesem Fall ist es das Schwimmen direkt vor der Haustür- genau die gleiche Motivation wie bei der "Rettung des Waggumer Bades"!
Ich habe nicht gehört, dass irgend jemand aus der BI oder der Politik sich für einen höheren Lohn der Näherinnen eingesetzt hat. Nein, die BI´ler profitieren indirekt sogar von dieser Ausbeutung der Näherinnen durch unfaire Löhne, denn genau auf diese Weise verdient Herr Knapp sein Geld!


Schon wieder Kurzschluß.

Im Braunschweiger Netzwerk der Bürgerinitiativen haben auch Faire, Natur- und Umweltinis einen hohen und angesehenden Stellenwert und treten auch regelmäßig z.B. auf dem Kohlmarkt oder Bürgerpark zu Anlässen wie Ostermarsch, 1.Mai, Antikriegstag etc. auf. Da findest Du dann den Braunschweig-Kaffee, Slowfood, GenNix neben attac und sonstigen politischen Inis. Eine Rangfolge zu konstruieren, wer sich wo erst engagieren darf, wenn er vorher Einzelbekenntnisse abgelegt hat, ist da wenig zielführend.

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Gero

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BeitragVerfasst am: 21.02.2014, 17:48    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Wald » hat folgendes geschrieben:
Normalerweise werden Unternehmer vom eher linksorientierten BI Klientel sofort in die Schublade "Ausbeuter und Kapitalist" gesteckt. Komisch, dass man bei Herrn Knapp alle "Ideale" über Board schmeißt und ihn als Wohltäter feiert.
Auch die politischen Parteien sind voller Lobeshymnen auf Herrn Knapp. Kritische Stimmen hört man kaum, obwohl die Geschäfte des Herrn Knapp alles andere als fair ablaufen.
Hier wird der persönliche Luxus einiger BI´ler- das Schwimmen direkt vor der Haustür- gesponsert durch die über Ausbeutung erzielten Gewinne von unterbezahlten Näherinnen in der sogenannten 3. Welt.


Wenn Her Knapp die Sanierung des Gliesmaroder Schwimmbads und seinen Betrieb finanzieren will, wäre es doch hirnrissig, ihn daran zu hindern.

Die Näherinnen in Bangla Desh oder sonstwo werden mit oder ohne Schwimmbad ein klägliches Los haben.

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tripledot

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BeitragVerfasst am: 24.02.2014, 15:36    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
Die Näherinnen in Bangla Desh oder sonstwo werden mit oder ohne Schwimmbad ein klägliches Los haben.


Herr Knapp wird die großzügig nach Braunschweig einladen und ihnen in seinem Schwimmbad das Schwimmen beibringen.
Das steigert die Überlebenschancen, wenn Bangladesh wieder einmal landunter ist.

...

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