Braunschweig Board Forum FAQ Braunschweig Board Forum FAQ Suchen Profil Einloggen, um private Nachrichten zu lesen Login Registrieren



 Verdummungsbürgerbefragung = Wahlkampf
Neues Thema eröffnen Neue Antwort erstellen
Autor Nachricht

Bartimäus

Jung Welfe



Geschlecht:
Alter: 106
Anmeldungsdatum: 15.09.2010
Beiträge: 58
Wohnort: Brunos Wiek
Stadtteil: Gruft im Dom


egypt.gif

BeitragVerfasst am: 17.11.2010, 18:43    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:
« Gero » hat folgendes geschrieben:
denn gestern stimmten alle Fraktionen - einschließlich der BIBS - für das Bürgervotum. Es mochte sich keiner ausschließen! Very Happy


Du vertraust immer noch auf die Rathauspostille ?

Ich habe nicht dafür gestimmt.


Peter, Du bist MEIN Held!!!!!!!!!!!!!!!!! Gibt es in der ganzen Stadt nur noch einen Politiker mit Durchblick, Verstand, Engagement und Ehrhaftigkeit?! Peter for Bürgermeister, oder so.....

_________________
Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.
Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

- Albert Einstein
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    

Gero

Adel




Alter: 55
Anmeldungsdatum: 14.11.2007
Beiträge: 1734

Stadtteil: Bitte auswählen


blank.gif

BeitragVerfasst am: 18.11.2010, 14:23    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Bartimäus » hat folgendes geschrieben:
Alles Blödsinn! Wem nutzt das Stadion am meißten? :


Es nutzt am meisten den 350 000 Besuchern, die im Jahr das Stadion besuchen. Derart große Sportstätten oder Bauten für kulturelle Zwecke waren stets eine zentrale kommunale Aufgabe. Wann hat man je gehört, dass die Opernbesucher den Bau eines Opernhauses selbst finanzieren mussten, oder Konzertbesucher den Bau einer Konzerthalle? In Hamburg wird gerade die Elbphilharmonie von der Stadt Hamburg mit einem Aufwand von inzwischen 320 Millionen Euro gebaut. Dagegen sind die 16 Millionen Euro für den Ausbau des Eintracht-Stadions Peanuts, ganz abgesehen davon, dass eine Stadt von der größe Braunschweigs ein attraktives Stadion braucht. Das haben uns unsere Nachbarn Magdeburg, Wolfsburg und Hannover bereits vorgemacht.:

In Magdeburg wurde 2006 ein hochmodernes Fußballstadion für 27 000 Besucher eröffnet, das die Stadt Magdeburg 31 Millionen Euro (!) kostete. Ganz zu schweigen von den luxuriösen Stadien in Wolfsburg und Hannover, unter denen auch ein saniertes Eintracht-Stadion immer noch wie eine arme Schwester aussehen wird Exclamation

_________________
Der König ist tot, es lebe der König!
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    

Violiahartz4

Bürger




Alter: 51
Anmeldungsdatum: 06.10.2006
Beiträge: 599
Wohnort: Bald im Abwasserrohr vor der ARGE
Stadtteil: Bitte auswählen


blank.gif

BeitragVerfasst am: 18.11.2010, 15:16    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:

Es nutzt am meisten den 350 000 Besuchern, die im Jahr das Stadion besuchen.
.

Jetzt vernebelst Du wieder.
So hat es den Anschein als wären es 350.000 Einzelpersonen Cool

Ein Eintracht-Fan besucht ca 20 Spiele im Jahr, also ist 1 Fan = 20 Besucher Laughing

Violiahartz4

_________________
Die Lakaien der Wirtschaft und die Wirtschaft selbst, sind die wahren Schmarotzer, deshalb rufen sie auch lauthals: "Haltet den Dieb" , damit niemand merkt, dass sie die wahren Diebe sind!!
HiddenBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    

Gero

Adel




Alter: 55
Anmeldungsdatum: 14.11.2007
Beiträge: 1734

Stadtteil: Bitte auswählen


blank.gif

BeitragVerfasst am: 18.11.2010, 15:27    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Violiahartz4 » hat folgendes geschrieben:
Jetzt vernebelst Du wieder.
So hat es den Anschein als wären es 350.000 Einzelpersonen Cool


Das ist unbestritten. Dennoch ist die Zuschauerzahl beeindruckend, mit der Eintracht-Braunschweig im übrigen an zweiter Stelle von 20 Vereinen (!) der Dritten Bundesliga gleich hinter Dynamo Dresden steht!

_________________
Der König ist tot, es lebe der König!
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    

Duffer

Bürger




Alter: 17
Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 718
Wohnort: im zentrum der macht
Stadtteil: Bitte auswählen


blank.gif

BeitragVerfasst am: 18.11.2010, 18:17    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« BS-Exciter » hat folgendes geschrieben:
Ins Theater gehen im Übrigen auch viele Menschen mehrfach. Das ist aber nicht relevant, VH4. Nichts mehr, als ein Scheinargument. Auch ins Schwimmbad gehen Menschen regelmäßig... etc. Bitte überdenke Dein Argument, denn es wird schnell ein Eigentor Laughing


Oder z.B. in Schulen.

Da habe ich mal gelernt, dass man mit direkter Bürgerbeteiligung auch die Demokratie schädigen kann. (unterstelle ich hier nicht) Z.B. wird ja durch ein Bürgerentscheid/-begehren die Wählerquote nicht erhöht, also nicht unbedingt "gerechtere Politik" geschaffen. Vielmehr ist es oft eine Option für "Lobbygruppen" im weitesten Sinne Einfluss auszuüben. Ich glaube z.B. nicht, dass eine Mehrheit der Stuttgarter gegen S21 ist, bei einer Bürgerbefragung würden aber ganz sicher alle Gegner wählen, nicht unbedingt die weniger emotionaliserten Beführworter. (mag mittlerweile auch anders aussehen) Deshalb finde ich Bürgerbefragungen, die isoliert einzelne Probleme behandeln auch nicht wirklich nütze.
Die Eintracht-Fans gehen sicher alle zur Wahl, aber tun das auch diejenigen, die 14 millionen für was anderes ausgeben würden? Ich glaube nicht, das ist jetzt schon eine klare Sache. Deshalb glaube ich auch nicht, das direkte Demokratie unbedingt eine größere Legitimation gibt. Würde ich 10 Fragen stellen, also wollt ihr Geld für:
-Bildung
-Sport
-Straßen
-und so andere sieben Sachen
dann bekomme ich zehn mal ein JAAAA!!!, hab aber überhaupt kein Gesamtkonzept, ein Leitbild oder sonst eine Idee vom großen Ganzen. Sehr schade.
HiddenBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden    

Violiahartz4

Bürger




Alter: 51
Anmeldungsdatum: 06.10.2006
Beiträge: 599
Wohnort: Bald im Abwasserrohr vor der ARGE
Stadtteil: Bitte auswählen


blank.gif

BeitragVerfasst am: 18.11.2010, 18:51    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« BS-Exciter » hat folgendes geschrieben:
Ins Theater gehen im Übrigen auch viele Menschen mehrfach. Das ist aber nicht relevant, VH4. Nichts mehr, als ein Scheinargument. Auch ins Schwimmbad gehen Menschen regelmäßig... etc. Bitte überdenke Dein Argument, denn es wird schnell ein Eigentor Laughing


Jooa Exciter,
für Dich noch mal ganz langsam.

Meine Antwort bezog sich auf Geros Kommentar, wo er einerseits von 350.000 Zuschauer sprach und im gleichen Text eine Modernisierung des Magdeburger Stadions für 31 Mille und 27.000 Besuchern angab.

« Gero » hat folgendes geschrieben:
Es nutzt am meisten den 350 000 Besuchern, die im Jahr das Stadion besuchen. Derart große Sportstätten oder Bauten für kulturelle Zwecke waren stets eine zentrale kommunale Aufgabe. Wann hat man je gehört, dass die Opernbesucher den Bau eines Opernhauses selbst finanzieren mussten, oder Konzertbesucher den Bau einer Konzerthalle? In Hamburg wird gerade die Elbphilharmonie von der Stadt Hamburg mit einem Aufwand von inzwischen 320 Millionen Euro gebaut. Dagegen sind die 16 Millionen Euro für den Ausbau des Eintracht-Stadions Peanuts, ganz abgesehen davon, dass eine Stadt von der größe Braunschweigs ein attraktives Stadion braucht. Das haben uns unsere Nachbarn Magdeburg, Wolfsburg und Hannover bereits vorgemacht.:

In Magdeburg wurde 2006 ein hochmodernes Fußballstadion für 27 000 Besucher eröffnet, das die Stadt Magdeburg 31 Millionen Euro (!) kostete. Ganz zu schweigen von den luxuriösen Stadien in Wolfsburg und Hannover, unter denen auch ein saniertes Eintracht-Stadion immer noch wie eine arme Schwester aussehen wird Exclamation.



Violiahartz4, die so eine geartete Bürgerbefragung für völlig sinnlos hält Cool

_________________
Die Lakaien der Wirtschaft und die Wirtschaft selbst, sind die wahren Schmarotzer, deshalb rufen sie auch lauthals: "Haltet den Dieb" , damit niemand merkt, dass sie die wahren Diebe sind!!
HiddenBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    

Sandbarsch

Jung Welfe



Geschlecht:
Alter: 46
Anmeldungsdatum: 11.12.2009
Beiträge: 38
Wohnort: Braunschweig
Stadtteil: Lehndorf


germany.gif

BeitragVerfasst am: 18.11.2010, 21:32    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ich persönlich finde die Bürgerbefragung gut zum Stadionausbau, anderseits meine ich aber auch, das es so was nicht bedarf, wenn man bedenkt um welchen Verein es sich dabei handelt. Wer langfristig Kohle einnehmen will, der sollte auch investieren so sehe ich das, schließlich wird das Stadion auch anderweitig im Sport benutzt somit hätte jeder was von den V.I.P Plätzen nur eben nicht OttonromalSterblicher Laughing

Mfg Sandbarsch

_________________
Der schönste Stadtteil von Braunschweig heißt? Richtig........ Lehndorf
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenWebsite dieses Benutzers besuchen    

Reiner_Mist

Jung Welfe





Anmeldungsdatum: 09.10.2010
Beiträge: 148

Stadtteil: Brunswick


armenia.gif

BeitragVerfasst am: 18.11.2010, 23:46    Die richtigen (Um)Fragen stellen Antworten mit ZitatNach oben

« Duffer » hat folgendes geschrieben:
« BS-Exciter » hat folgendes geschrieben:
Ins Theater gehen im Übrigen auch viele Menschen mehrfach. Das ist aber nicht relevant, VH4. Nichts mehr, als ein Scheinargument. Auch ins Schwimmbad gehen Menschen regelmäßig... etc. Bitte überdenke Dein Argument, denn es wird schnell ein Eigentor Laughing


Oder z.B. in Schulen.

Da habe ich mal gelernt, dass man mit direkter Bürgerbeteiligung auch die Demokratie schädigen kann. (unterstelle ich hier nicht) Z.B. wird ja durch ein Bürgerentscheid/-begehren die Wählerquote nicht erhöht, also nicht unbedingt "gerechtere Politik" geschaffen. Vielmehr ist es oft eine Option für "Lobbygruppen" im weitesten Sinne Einfluss auszuüben. Ich glaube z.B. nicht, dass eine Mehrheit der Stuttgarter gegen S21 ist, bei einer Bürgerbefragung würden aber ganz sicher alle Gegner wählen, nicht unbedingt die weniger emotionaliserten Beführworter. (mag mittlerweile auch anders aussehen) Deshalb finde ich Bürgerbefragungen, die isoliert einzelne Probleme behandeln auch nicht wirklich nütze.
Die Eintracht-Fans gehen sicher alle zur Wahl, aber tun das auch diejenigen, die 14 millionen für was anderes ausgeben würden? Ich glaube nicht, das ist jetzt schon eine klare Sache. Deshalb glaube ich auch nicht, das direkte Demokratie unbedingt eine größere Legitimation gibt. Würde ich 10 Fragen stellen, also wollt ihr Geld für:
-Bildung
-Sport
-Straßen
-und so andere sieben Sachen
dann bekomme ich zehn mal ein JAAAA!!!, hab aber überhaupt kein Gesamtkonzept, ein Leitbild oder sonst eine Idee vom großen Ganzen. Sehr schade.


Sehr ausgewogener guter Beitrag, Duffer!
Bleibt also nur, wenn es ohnehin schon von der "Mehrheit*" der Ratsherrschaft - also CDU und FDP - die richtigen Fragen dann auch zu stellen. Auf Antrag der Linke soll die Umfrage verbindlich werden, die haben dem OB-Wort wohl nicht getraut. Dann aber nahm die CDU den Antrag der Linken an. Nun müssen die richtigen Fragen formuliert werden.
Und die Frage ist nun auch: Wer formuliert diese?
Und auch die Legitimation bleibt bei einer solchen Umfrage weiter fraglich.

* Grüne und BIBS haben, soweit ich weiß, nicht zugestimmt. Jedenfalls wurden die Anträge von Grünen und BIBS auf Offenlegung der zu erwartenden Kosten und auch, was denn konkret letztlich (aus)gebaut werden soll, komplett abgelehnt.
http://www.unser-braunschweig.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1710:161110-bibs-protokoll-von-der-ratssitzung-am-16112010&catid=1:news&Itemid=47

Will man etwa die Kosten am Ende doch nicht dem Bürger offen legen? Irgendwie wird schon jetzt klar, die Umfrage ist eine Farce.

Reiner Mist
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    

Gero

Adel




Alter: 55
Anmeldungsdatum: 14.11.2007
Beiträge: 1734

Stadtteil: Bitte auswählen


blank.gif

BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 00:09    Re: Die richtigen (Um)Fragen stellen Antworten mit ZitatNach oben

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Bleibt also nur, wenn es ohnehin schon von der "Mehrheit*" der Ratsherrschaft - also CDU und FDP - die richtigen Fragen dann auch zu stellen.


Die "richtigen" Fragen sind längst gestellt und von jedem zu beantworten. Etwa 60% der Braunschweiger werden für den Ausbau des Stadions stimmen, was - wie jedes Schulkind weiß - 14 Millionen Euro plus 2 Millionen Euro aus Mitteln der Eintracht betragen wird. Da muss man also gar kein großes drumherum des "Bürgers" machen, der das Projekt mehrheitlich bejaht - trotz der Slums, Favelas und elternlosen Kinder rund um Braunschweig!

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:
Will man etwa die Kosten am Ende doch nicht dem Bürger offen legen? Irgendwie wird schon jetzt klar, die Umfrage ist eine Farce.


Die Ausbaukosten sind längst beziffert - du hast das nur noch nicht wahrgenommen! Das die Chose am Ende die geplanten 16 Millionen Euro um 2 Millionen Euro wegen einer Erhöhung der Baukosten übersteigen wird, ist ebenfalls dem Dümmsten klar! Board

_________________
Der König ist tot, es lebe der König!
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    

Gero

Adel




Alter: 55
Anmeldungsdatum: 14.11.2007
Beiträge: 1734

Stadtteil: Bitte auswählen


blank.gif

BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 00:32    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Duffer » hat folgendes geschrieben:
Deshalb finde ich Bürgerbefragungen, die isoliert einzelne Probleme behandeln auch nicht wirklich nütze. .


In der Schweiz haben Volksentscheide - ob isoliert oder nicht isoliert - eine lange Tradition und sind im Volk fest verankert. Deine Meinung würde in der Schweiz kollektives Kopfschütteln auslösen und das zu Recht!

« Duffer » hat folgendes geschrieben:
Würde ich 10 Fragen stellen, also wollt ihr Geld für:
-Bildung
-Sport
-Straßen .


Solch hirnrissige Fragen hat in der Schweiz auch kein Mensch je gestellt. Du beleidigst damit unsere Intelligenz. Dort wurden stets ganz konkrete Fragen gestellt, die überzeugend mit ja oder nein beantwortet werden konnten. Z.B.: Soll die Schweiz EU-Mitglied werden? Soll die Schweiz Mitglied der UNO werden? Sollen Minarette in der Schweiz verboten werden?

Das Ergebnis solcher Fragen mag nicht jeden befriedigen, aber es ist dennoch ein Votum der Bürger und somit zu respektieren. Es winkt hier der oft bemühte und zitierte "mündige Staatsbürger".

_________________
Der König ist tot, es lebe der König!
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    

Haanrich

Welfe





Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 234
Wohnort: Braunschweig
Stadtteil: Bitte auswählen



BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 08:30    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Es scheint mir eine typische populistische "Freibier für alle"-Abstimmung. Einfach so stehen da mehr als 15 Mio. zur Verfügung, ohne das irgendwelche Abstriche in anderen Bereichen gemacht werden sollen.

Wobei andererseits auch Kleinstbeträge abgelehnt werden mit der Begründung, dass einfach kein Geld vorhanden sei.

Süß die Begründung von Hoffmann, dass man die Bürger über Schloss-Arkaden und Spaßbad nicht abstimmen lassen konnte, weil man das ja von seiner Seite nicht wirklich umsetzen wollte. Die Bürger werden also nur zur Abstimmung gebeten um über etwas zu entscheiden, was man sowieso umsetzen will.

... Alle sind immer völlig frei, das zu machen, was ich will ...


Andererseits: Kaum wird Eintracht mal gut geführt, einfach nach rationalen, rein sportlichen Gesichtspunkten, da spielen sie auf einmal wieder guten Fußball und könnten sich auch von selbst wieder zu einem großen, vermögenden Verein entwickeln.

Schon drängeln sich die widerlichen Sesselfurzer der Politik in den Vordergrund und wollen Eintracht für Ihre Zwecke ausnutzen.

VIP-Logen: Abschmierwerkstätten für Politiker, die diese dann natürlich auch gern selbst finanzieren. Ach so gern lassen sie sich da zur schmackhaften Weihnachtsgans für Lobbyisten aufspicken.

Fiene hatte behauptet, Eintracht "wollte" die VIP-Logen, weil sie damit viel Geld einnehmen könnte. Wenn man damit Geld einnehmen kann, dann können diese Logen sich auch selbst finanzieren! Also 5 oder 10-Jahresmietverträge mit interessierten Firmen abschließen - wenn es sie denn gibt - und so hat man die Logen finanziert. Warum soll gerade das der Steuerzahler finanzieren?

... und in die Schulen regnet es zum Teil rein - die brauchen jeden Cent !und können sich nicht selbst finanzieren! ... aber stattdessen:
"Freibier für alle!" 15 Mio. auf das Wahlkampfkonto der CDU - ohne das irgendwelche Abstriche in anderen Bereichen gemacht werden müssen, weil da ja das Geld sowieso nicht vorhanden ist.

Widerlich,

maant Haanerich
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden    

Duffer

Bürger




Alter: 17
Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 718
Wohnort: im zentrum der macht
Stadtteil: Bitte auswählen


blank.gif

BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 10:27    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
... aber es ist dennoch ein Votum der Bürger und somit zu respektieren.


Nein ist es nicht, auch nicht in der Schweiz! So wurde erst 1990 das Frauenwahlrecht zur Gänze in der Schweiz eingeführt, nachdem jahrzehntelang in "Volksentscheiden" mal für mal gegen Frauenwahlrecht entschieden hat. Letztendlich war es oft der Bundesgerichtshof (?) (also für dich die "Intelligenzia" gegen den "Pöbel"), der den Frauen zur Gleichberechtigung verholfen hat.
In einem Land, dass erst 1990 (!!!) Frauen gleichberechtigt neben den Männern hat wählen lassen löse ich durch meine offensichtlich nicht ausreichend basisdemokratische Veranlagung gerne Kopfschütteln aus.

Siehe hier

@Rainer:
Die (Bau-)Kosten würde ich auch nicht offenlegen, ehrlich gesagt. Wirklich detaillierte Kostenvoranschläge gibt man aus rein strategischen Gründen nicht preis, bevor man ein Bieterverfahren und somit Angebote über den wirklichen Preis hat. Es ist der Regelfall (und auch nicht schlimm) dass in "Kostenberechnungen" immer Toleranzen drin sind. Legt man solche Kalkulationen offen, dann können Bieter leicht mal mit dem Preis hochgehen, weil sie dies und das anders rechnen.
Ich kenne das aus verschiedenen Büros so, dass man teilweise in Gesrächen mit möglichen Lieferanten/Unternehmen auch mal andere Zahlen ins Spiel bringt, hier was wegnimmt, da was drauftut, um einen besseren Preis zu bekommen.
HiddenBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden    

Reiner_Mist

Jung Welfe





Anmeldungsdatum: 09.10.2010
Beiträge: 148

Stadtteil: Brunswick


armenia.gif

BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 13:42    Über welche Kosten reden wir für den Stadionausbau? Antworten mit ZitatNach oben

« Duffer » hat folgendes geschrieben:

@Rainer:
Die (Bau-)Kosten würde ich auch nicht offenlegen, ehrlich gesagt. Wirklich detaillierte Kostenvoranschläge gibt man aus rein strategischen Gründen nicht preis, bevor man ein Bieterverfahren und somit Angebote über den wirklichen Preis hat. Es ist der Regelfall (und auch nicht schlimm) dass in "Kostenberechnungen" immer Toleranzen drin sind. Legt man solche Kalkulationen offen, dann können Bieter leicht mal mit dem Preis hochgehen, weil sie dies und das anders rechnen.
Ich kenne das aus verschiedenen Büros so, dass man teilweise in Gesrächen mit möglichen Lieferanten/Unternehmen auch mal andere Zahlen ins Spiel bringt, hier was wegnimmt, da was drauftut, um einen besseren Preis zu bekommen.


Verständlich und nachvollziehbar erklärt.
Weshalb aber verspricht der OB dann, dass die Bürger, die über den Ausbau dann abstimmen sollen, umfassend, transparent und wertfrei informiert werden sollen?
Das kann ja dann nicht sein, wenn die oben beschriebenen Fakten zutreffen. Soll der Bürger also - egal, was es kosten wird, egal, wie viele Gelder dann woanders fehlen werden - über eine unsichtbare Katze im Sack abstimmen, wie die Grünen in der Ratssitzung bei Antragstellung behauptet haben. Sollen nun die Fakten zum Ausbau doch nicht offen gelegt werden, wie es die BIBS gefordert hat, die ja eigentlich schon für die Finanzierung Nordkurve gewesen ist, wie man weiß, sich jetzt aber nur gegen die fadenscheinige Wahlpropaganda sträubt und gegen diese Freibier-Abstimmung, die nicht auf Fakten beruhen soll?

TROTZdem behauptet hier einer, die Ausbaukosten seien "längst beziffert" und "dass die Chose am Ende die geplanten 16 Millionen Euro um 2 Millionen Euro wegen einer Erhöhung der Baukosten übersteigen wird", dies sei "ebenfalls dem Dümmsten klar!"

Um nicht der Dumme oder Dümmste zu sein, frage ich deshalb:
Wo steht das definitiv, dass sich die Kosten auf 16 Millionen + 2 Millionen = also 18 Millionen, belaufen werden?

Reiner Mist
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    

Gero

Adel




Alter: 55
Anmeldungsdatum: 14.11.2007
Beiträge: 1734

Stadtteil: Bitte auswählen


blank.gif

BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 14:23    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Haanrich » hat folgendes geschrieben:

VIP-Logen: Abschmierwerkstätten für Politiker, die diese dann natürlich auch gern selbst finanzieren. Ach so gern lassen sie sich da zur schmackhaften Weihnachtsgans für Lobbyisten aufspicken.


Du scheinst keine Ahnung vom Profi-Fußball und seiner Finanzierung zu haben. VIP-Logen sind keine Erfindung von Eintracht-Braunschweig, sondern befinden sich heutzutage in allen großen Stadien. Es ist ziemlich dämlich, darin etwas besonders verwerfliches der Stadion-Planer zu sehen!

So heißt es z.B. in einer Meldung zum Neubau des Stadions in Mainz:

"Großbaustelle Bretzenheim! Das neue Mainzer Stadion wächst und wächst und wächst. Vom Europa-Kreisel aus sind jetzt schon die großen Stützpfeiler einer Tribüne deutlich sichtbar.In knapp 14 Monaten (April 2011) soll die 34 000 Zuschauer fassende Arena fertig sein. Der Verkauf der VIP-Logen (insgesamt 29, etwa 650 Plätze) läuft schon. Geschäftsführer Michael Kammerer: „Der Start war gut, einige sind schon weg.“

http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/fsv-mainz-05/2010/03/04/neues-stadion/die-ersten-vip-logen-sind-schon-weg.html

« Haanrich » hat folgendes geschrieben:
... und in die Schulen regnet es zum Teil rein - die brauchen jeden Cent !und können sich nicht selbst finanzieren! ... aber stattdessen:


Das Gejammere und die Betroffenheitslyrik wegen der ruinösen Schulen kann man nicht mehr hören. Das wird gebetsmühlenhaft vorgetragen, wenn Massensport oder Hochkultur finanziert werden soll. In Magdeburg wurde 2006 ein hochmodernes Fußballstadion für 27 000 Besucher eröffnet, das die Stadt Magdeburg 31 Millionen Euro (!) kostete. Ganz zu schweigen von den luxuriösen Stadien in Wolfsburg und Hannover, unter denen auch ein saniertes Eintracht-Stadion immer noch wie eine arme Schwester aussehen wird.

Maaant Gero
[/u]

_________________
Der König ist tot, es lebe der König!


Zuletzt bearbeitet von Gero am 19.11.2010, 14:57, insgesamt 2-mal bearbeitet
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    

Gero

Adel




Alter: 55
Anmeldungsdatum: 14.11.2007
Beiträge: 1734

Stadtteil: Bitte auswählen


blank.gif

BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 14:37    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Duffer » hat folgendes geschrieben:
In einem Land, dass erst 1990 (!!!) Frauen gleichberechtigt neben den Männern hat wählen lassen löse ich durch meine offensichtlich nicht ausreichend basisdemokratische Veranlagung gerne Kopfschütteln aus.


Dein Kopfschütteln wird keinen Schweizer interessieren, denn die basisdemokratisch ausgerichtete Bevölkerung wurde von Weltkriegen verschont und zählt aufgrund ihres gesellschaftspolitischen Konzepts zu den reichsten Ländern der Welt - auch hinsichtlich des Pro-Kopf-Einkommens!.

Es zwingt dich auch keiner, an einem Volksentscheid oder einer Bürgerbefragung teilzunehmen. Bleib zu Hause und spiel mit deinen Bauklötzen! Board

_________________
Der König ist tot, es lebe der König!
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    

Haanrich

Welfe





Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 234
Wohnort: Braunschweig
Stadtteil: Bitte auswählen



BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 15:44    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Eindhoven ist, glaube ich, ein klassisches VIP-Logen Stadion, aber das wurde doch, nehme ich mal an, von Phillips finanziert. Die VIP-Logen in Wolfsburg werden doch auch hoffentlich von VW finanziert, oder vom Verein, wenn dem das wirklich Geld bringt.

Aber diese Art, sich da in den Verein reinzusetzen, sehe ich eher als feindliche Übernahme des Sportes durch die Politik, und weniger als nachhaltige Unterstützung. Sportlich gesehen wurde das Stadion doch so modernisiert, dass Eintracht sich einigermaßen erholen konnte und auch weiter erholen kann.

Wenn man sie nur weiter zufrieden und vernünftig wirtschaften ließe, könnte Eintracht in einigen Jahren den Stadtsäckel füllen, indem sie von der Stadt das Stadion zurückkaufen. Das wäre doch denn mal ne tolle Privatisierung! Aber da ist die Politik vor.

Ich habe nicht unbedingt was gegen VIP-Logen. Aber Lyons und Rotary Club lassen sich ihre Vereinsheime auch nicht vom Steuerzahler bezahlen, im Gegenteil. Wir haben hier eine Verottung der "guten" bürgerlichen Werte,

maant Haanrich
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden    

Gero

Adel




Alter: 55
Anmeldungsdatum: 14.11.2007
Beiträge: 1734

Stadtteil: Bitte auswählen


blank.gif

BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 16:02    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Haanrich » hat folgendes geschrieben:
.Ich habe nicht unbedingt was gegen VIP-Logen. Aber Lyons und Rotary Club lassen sich ihre Vereinsheime auch nicht vom Steuerzahler bezahlen, im Gegenteil. Wir haben hier eine Verottung der "guten" bürgerlichen Werte,


In den letzten Jahren sind in Deutschland zahlreiche Stadien gebaut oder umgebaut worden, was in der Regel die jeweiligen Kommunen finanzierten. Ich kann mir kaum denken, dass die überall vorhandenen VIP-Logen separat von den jeweiligen Fußballklubs finanziert wuirden.

maaaant Gero

_________________
Der König ist tot, es lebe der König!
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    

Haanrich

Welfe





Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 234
Wohnort: Braunschweig
Stadtteil: Bitte auswählen



BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 16:18    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Vielleicht hast Du recht, ich würde aber gern vom Gegenteil ausgehen und hoffen, dass die VIP-Logen in einer AWD Arena usw. auch von AWD finanziert werden, das zumindest die Kosten für die VIP-Logen durch die Einnahmen gut refinanziert werden.

Wenn - auch im übertragenen Sinne - Bier und Bratwurst nicht reichen, sondern es Schampus und Kaviar sein muss - OK! Aber das doch bitte nicht auf Kosten der Steuerzahler,

maant Haanrich.
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden    

Duffer

Bürger




Alter: 17
Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 718
Wohnort: im zentrum der macht
Stadtteil: Bitte auswählen


blank.gif

BeitragVerfasst am: 20.11.2010, 08:47    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

In Wolfsburg hat die Kommune einen Anteil von 13,5 Millionen der 53 Millionen gezahlt, den Rest Volkswagen. (1:3).

Die Allianz-Arena ist zu je 50% von 1860 München und Bayern-München finanziert worden. Heute ist Bayern-München alleiniger Eigner.

Die Arena AufSchalke wurde zu 100% durch den Verein bezahlt.

Der neue Tivoli in Aachen wurde zu 100% durch den Verein bezahlt.

In Zusammenarbeit und mit Fördergeldern des Bundes (wegen WM) wurden die Stadien in Frankfurt und Stuttgart gebaut, die aber auch für wesentlich mehr Sportarten genutzt werden.

Ein Stadion, in dem der Verein nicht einen wesentlichen Teil der Bau oder Umbaumaßnahmen getragen hat, konnte ich nicht finden. Und selbst das muss die Eintracht ja nicht, da sie nur ihren eingenen Verwaltungs-Würfel, aber nicht einen Teil des Stadions zahlt. Also bitte nicht irgend einen Mist erzählen, von wegen in der Regel würden die Kommunen die Stadien bezahlen, das stimmt einfach nicht.

Ansonsten würde ich mich Exciter anschließen.
HiddenBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden    

Yellow

Jung Welfe



Geschlecht:

Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 23

Stadtteil: Östl. Ring


blank.gif

BeitragVerfasst am: 20.11.2010, 14:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Haanrich » hat folgendes geschrieben:
Wenn man sie nur weiter zufrieden und vernünftig wirtschaften ließe, könnte Eintracht in einigen Jahren den Stadtsäckel füllen, indem sie von der Stadt das Stadion zurückkaufen. Das wäre doch denn mal ne tolle Privatisierung!
maant Haanrich


Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Stadt tatsächlich ihr Stadion abgeben möchte. Wo würden sonst Events wie Leichtathletik, Konzerte, etc. stattfinden?
Zumal in dem Fall, dass Eintracht das Stadion übernimmt kein Grund mehr besteht die Tartanbahn zu behalten, die ja schon viel Stimmung bei Fußball und Football schluckt...
Auch wo die Lions dann spielen, ist dann unklar...

Und das die Stadt aufgrund der Mietverträge mit Eintracht und Lions ganz gut mitverdient, kann ja auch nur in dessen Sinne sein...
OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:      
Neues Thema eröffnen Neue Antwort erstellen


 Gehe zu:   



Berechtigungen anzeigen

15836 Angriffe abgewehrt
Powered by Orion based on phpBB © 2001, 2002 phpBB Group
FI Theme
:-: converted by Angi0570 :-:
Supported by OrionMods.de
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde


[ Page generation time: 0.2381s (PHP: 79% - SQL: 21%) | SQL queries: 91 | GZIP enabled | Debug on ]