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 Straßenschild mit "Agnes Miegel"?
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Gero

Adel




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BeitragVerfasst am: 12.10.2010, 13:43    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Haanrich » hat folgendes geschrieben:

Gero, wenn Du solche Hymnen auf Deine Flamme singst, magst Du vielleicht in irgendeinem Poetry Slam groß punkten, aber soll man deshalb gleich eine Straße nach Dir benennen? Und ich denke Führerkult um Adolf muss sich wirklich nicht auf Straßennamen niederschlagen,


Ich bin weder Sympathisant von Ina Seidel noch von Agnes Miegel und habe daher diesen Thread überhaupt erst eröffnet.Ich denke lediglich, dass man mit Verdammungsurteilen nicht so rasch bei der Hand sein sollte, denn wie gesagt: Man darf ein ganzes Leben von 80 Jahren nicht auf 12 Jahre Nazi-Zeit reduzieren. Wichtig wäre zu wissen, ob solche Persönlichkeiten nach 1945 ihre Verfehlungen einsahen oder sogar am demokratischen Aufbau der Bundesrepublik mitwirkten. Im Prinzipip haben wir hier eine ähnliche Situation wie mit den vielen Stasi-Leuten oder Informellen Mitarbeitern, wo man auch stets den Einzelfall in allen Details betrachten muss, bevor man ein endgültiges Urteil fällt.

Im übrigen bin ich ebenfalls der Meinung, dass man diese beiden Damen nicht unbedingt als Namengeberinnen wählen sollte, wobei ich daran denke, dass wir in Braunschweig noch eine Ina-Seidel-Schule haben. Es wäre interessant zu erfahren, was die dortigen Lehrkräfte und Schüler darüber denken!

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Reiner_Mist

Jung Welfe





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BeitragVerfasst am: 12.10.2010, 14:29    Betreibt etwa das Stadtmarketing das Miegel-Gedenken? Antworten mit ZitatNach oben

Agnes Miegel hat sich nicht von ihrem Führerverehrung distanziert.
Nach 1945 schrieb Miegel: „Dies habe ich mit meinem Gott alleine abzumachen und mit niemand sonst.“
Ab 1948 lebte und wirkte sie bis an ihr Lebensende am 26. Oktober 1964 in Bad Nenndorf.
Die “Agnes-Miegel-Gesellschaft” wurde 1969 von so genannten ostpreußischen “Heimatvertriebenen” in Bad Nenndorf gegründet So bestehen Kontakte zu Gisela Limmer von Massow, welche anlässlich der “Agnes-Miegel-Tage” 2006 als Rezitatorin für Miegel-Gedichte eingeladen wurde. Dabei ist die Familie Limmer sogar ein Inbegriff im geschichtsrevisionistischen Milieu des äußerst rechten Randes. Familie Limmer hält ausgesprochen gute Verbindungen zu der wegen Volksverhetzung verurteilten Ursula Haverbeck und dem sogenannten Holocaustleugner_innen-Zentrum “Collegium Humanum” in Vlotho (50 Km von Bad Nenndorf), mit dessen Teamwork u.a. in der sächsischen Kreisstadt Borna eine rechte Gedenkstätte entstand, was bundesweite Aufmerksamkeit nach sich zog. Auch in der Biografie auf der “Agnes-Miegel-Gesellschaft”-Homepage schweigt man sich über Miegels Rolle im Nationalsozialismus aus.

Seitdem nahmen sich Neonazis des “Wincklerbades” an und versuchten mit Aufmärschen und Mahnwachen, dessen Funktion als militärisches Verhörzentrum der britischen Armee von 1945 bis 1947 in ein “Folterlager” umzudeuten. Wenn wir nicht aufpassen, ziehen solche unterschwelligen "Verehrungen" mehr an, als uns rechts ist. Demächst stehen auch in unserer Stadt wieder rechte Aufmärsche an.

Auch zur Namensgebung der Ina-Seidel-Schule wäre in der Tat eine weitere Diskussion angemessen, nicht nur die Diskussion über die Agnes-Miegel-Straße (1997 erst so benannt!).

Ina Seidel klagt sich eher indirekt in ihrem letzten Roman Michaela (1959) ihrer zustimmenden Äußerungen zum Nationalsozialismus an, bezieht aber gleichzeitig die Schuld aller mit ein. Kennzeichnend für Ina Seidels Romane ist eine augenfällige »Enthobenheit von den aktuellen Zeitproblemen« (Kindlers Neues Literaturlexikon), die diese für die verschiedensten Zwecke funktionalisierbar machen.


Noch einmal auf deine Empfehlung zurück kommend ...
"Für eine objektivere Betrachtung, als sie der Wiki-Beitrag nahelegt, epmpfehle ich dir diesen Link:

http://braunschweig2010.de/_abzug/sp_auto_14304.html "

Habe ihn gelesen. Frage, wer ist der Urheber dieses überaus interessanten Link-Textes? Sind das etwa die Äußerungen des Stadtmarketings, weil es ja im Zusammenhang mit der Stadtmarketing-Kampagne "Braunschweig2010" dort nieder gelegt wurde? Wer zeichnet sich dafür verantwortlich?
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Gero

Adel




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BeitragVerfasst am: 12.10.2010, 14:38    Re: Betreibt etwa das Stadtmarketing das Miegel-Gedenken? Antworten mit ZitatNach oben

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Habe ihn gelesen. Frage, wer ist der Urheber dieses überaus interessanten Link-Textes?


Das kann ich dir nicht sagen, aber ich den Text deshalb für brauchbar, weil er sich nicht emotional in Stellung bringt, weder nach links noch nach rechts.

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Reiner_Mist

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BeitragVerfasst am: 12.10.2010, 14:48    Re: Betreibt etwa das Stadtmarketing das Miegel-Gedenken? Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Habe ihn gelesen. Frage, wer ist der Urheber dieses überaus interessanten Link-Textes?


Das kann ich dir nicht sagen, aber ich den Text deshalb für brauchbar, weil er sich nicht emotional in Stellung bringt, weder nach links noch nach rechts.


Ausgewogen?
Wo gibt es weitere Pamphlete des Stadtmarketings zu anderen Künstlern, für die Braunschweigs Schulen Werbung machen?
Soweit ich sehe, hat man sich beim Stadtmarketing nur für Ina Seidel so viel Mühe gegeben.
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Gero

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BeitragVerfasst am: 12.10.2010, 15:02    Re: Betreibt etwa das Stadtmarketing das Miegel-Gedenken? Antworten mit ZitatNach oben

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Wo gibt es weitere Pamphlete des Stadtmarketings zu anderen Künstlern, für die Braunschweigs Schulen Werbung machen?
Soweit ich sehe, hat man sich beim Stadtmarketing nur für Ina Seidel so viel Mühe gegeben.


Du könntest z.B. an die in Braunschweig geborene Dichterin und Philosophin Ricarda Huch denken, die auch einer hiesigen Schule den Namen gibt. Sie hat sich erklärtermaßen von Hitler und dem Nazi-Regime distanziert, wodurch sie vielfach kurz vor der Verhaftung stand. Nachlesen kannst du das z.B. hier:


http://de.wikipedia.org/wiki/Ricarda_Huch

http://www.zeit.de/2001/02/Ricarda_Huch

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Steppenwolf

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BeitragVerfasst am: 13.10.2010, 10:07    Fanpost und Liebesbriefe Antworten mit ZitatNach oben

« Haanrich » hat folgendes geschrieben:
Miegel und Seidel haben dem Führerkult gehuldigt.

Liebesgedichte oder religiöse Erweckungsgedichte auf Diktatoren sind nicht so mein Ding - muss man Straßennamen nach den Führer-Groupies benennen, auch wenn sie ansonsten noch so harmlos und naiv sind?

Lord Schadt hatte oben schon einmal Beispiele von Agnes Miegel gebracht, hier Beispiele von Ina Seidel:

aus Wikipedia zu Ina Seidel:
Am Führerkult um Adolf Hitler beteiligte sie sich mit ihrem Gedicht Lichtdom, das in den Zeilen gipfelt:
Hier stehn wir alle einig um den Einen, und dieser Eine ist des Volkes Herz.
Zu Hitlers 50. Geburtstag am 20. April 1939 schrieb sie:
Wir Mit-Geborenen der Generation, die im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts aus deutschem Blute gezeugt war, waren längst Eltern der gegenwärtigen Jugend Deutschlands geworden, ehe wir ahnen durften, daß unter uns Tausenden der eine war, über dessen Haupte die kosmischen Ströme deutschen Schicksals sich sammelten, um sich geheimnisvoll zu stauen und den Kreislauf in unaufhaltsam mächtiger Ordnung neu zu beginnen.

Gero, wenn Du solche Hymnen auf Deine Flamme singst, magst Du vielleicht in irgendeinem Poetry Slam groß punkten, aber soll man deshalb gleich eine Straße nach Dir benennen? Und ich denke Führerkult um Adolf muss sich wirklich nicht auf Straßennamen niederschlagen,

maant Haanrich


Passend zum Thema läuft heute am 13.10. um 23:30 im
ARD "Lieber Onkel Hitler-Briefe an den Führer"
Liebesbriefe und Fanpost deutscher Bürger an den Diktator Adolf Hitler
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Gero

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BeitragVerfasst am: 13.10.2010, 13:50    Re: Fanpost und Liebesbriefe Antworten mit ZitatNach oben

« Steppenwolf » hat folgendes geschrieben:

Passend zum Thema läuft heute am 13.10. um 23:30 im
ARD "Lieber Onkel Hitler-Briefe an den Führer"
Liebesbriefe und Fanpost deutscher Bürger an den Diktator Adolf Hitler


Dabke für die Info! Very Happy

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Reiner_Mist

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BeitragVerfasst am: 14.10.2010, 11:33    Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

« Steppenwolf » hat folgendes geschrieben:
« Haanrich » hat folgendes geschrieben:
Miegel und Seidel haben dem Führerkult gehuldigt.

Liebesgedichte oder religiöse Erweckungsgedichte auf Diktatoren sind nicht so mein Ding - muss man Straßennamen nach den Führer-Groupies benennen, auch wenn sie ansonsten noch so harmlos und naiv sind?

Lord Schadt hatte oben schon einmal Beispiele von Agnes Miegel gebracht, hier Beispiele von Ina Seidel:

aus Wikipedia zu Ina Seidel:
Am Führerkult um Adolf Hitler beteiligte sie sich mit ihrem Gedicht Lichtdom, das in den Zeilen gipfelt:
Hier stehn wir alle einig um den Einen, und dieser Eine ist des Volkes Herz.
Zu Hitlers 50. Geburtstag am 20. April 1939 schrieb sie:
Wir Mit-Geborenen der Generation, die im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts aus deutschem Blute gezeugt war, waren längst Eltern der gegenwärtigen Jugend Deutschlands geworden, ehe wir ahnen durften, daß unter uns Tausenden der eine war, über dessen Haupte die kosmischen Ströme deutschen Schicksals sich sammelten, um sich geheimnisvoll zu stauen und den Kreislauf in unaufhaltsam mächtiger Ordnung neu zu beginnen.

Gero, wenn Du solche Hymnen auf Deine Flamme singst, magst Du vielleicht in irgendeinem Poetry Slam groß punkten, aber soll man deshalb gleich eine Straße nach Dir benennen? Und ich denke Führerkult um Adolf muss sich wirklich nicht auf Straßennamen niederschlagen,

maant Haanrich


Passend zum Thema läuft heute am 13.10. um 23:30 im
ARD "Lieber Onkel Hitler-Briefe an den Führer"
Liebesbriefe und Fanpost deutscher Bürger an den Diktator Adolf Hitler


Habe mir den Beitrag in der ARD angesehen, besonders auffällig eine Passage, in der damals auch schon so von deutschen Werten unser christlich-abendländisch geprägten Leitkultur die Rede war, die diesen Nationalstolz so überaus stark befördert hat. Auch die evangelische Kirche hat dies damals in einem Brief an "Onkel Hitler" sehr betont. Das kam mir gerade so bekannt vor *grins*
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Gero

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BeitragVerfasst am: 14.10.2010, 14:12    Re: Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Habe mir den Beitrag in der ARD angesehen, besonders auffällig eine Passage, in der damals auch schon so von deutschen Werten unser christlich-abendländisch geprägten Leitkultur die Rede war, die diesen Nationalstolz so überaus stark befördert hat. Auch die evangelische Kirche hat dies damals in einem Brief an "Onkel Hitler" sehr betont. Das kam mir gerade so bekannt vor.


Zweifellos ist Europa seit 1500 Jahren von einer christlich-abendländischen Kultur geprägt, wie der Nahe Osten und Nordafrika von einer arabisch-islamischen Kultur und Indien von einer hinduistischen Kultur geprägt sind. Ich weiß nicht, was daran anstößig sein soll. Und auch gegen einen moderaten Nationalstolz ist nichts einzuwenden, das kannst du bei jeder Reise nach Frankreich, England, Spanien oder Bantustan erleben. Gefährlich wird es erst dann, wenn Nationalstolz zum Nationalismus mutiert und von rechten Brunnenvergiftern für ihre Zwecke instrumentalisiert wird.

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Reiner_Mist

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BeitragVerfasst am: 14.10.2010, 20:44    Re: Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
Gefährlich wird es erst dann, wenn Nationalstolz zum Nationalismus mutiert und von rechten Brunnenvergiftern für ihre Zwecke instrumentalisiert wird.


Ja, besonders gefährlich aber, wenn man wegschaut und die Miegelstraßen immer noch mit Heimatdichterinverehrung erklärt, obwohl es weitaus wichtigere Persönlichkeiten gäbe, die sich um das Wohl aller weitaus verdient gemacht haben, als schwülstige Lyrik und Heldenepik zu Adolf Hitler zu verfassen.

Wenn das alles unter "normal" ab- und durchgewunken wird, wie in Braunschweigs Ratsstuben geschehen, dann schleicht sich am Ende noch mehr "Nationales" ein, was die Grenzen zum Neonazismus immer weiter aufweicht. Wehret den Anfängen!

Wie die Geschichte uns lehren sollte, so fängt es stets an, daß uns die Dinge als harmlos, unbeabsichtigt und doch in einem normal scheinenden Rahmen verkauft werden.
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Gero

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BeitragVerfasst am: 15.10.2010, 14:08    Re: Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Wenn das alles unter "normal" ab- und durchgewunken wird, wie in Braunschweigs Ratsstuben geschehen, dann schleicht sich am Ende noch mehr "Nationales" ein, was die Grenzen zum Neonazismus immer weiter aufweicht. Wehret den Anfängen!.


Die zitierten Braunschweiger Ratsstuben haben damit wenig zu tun, denn nach der Miegel benannte Straßen gibt es in Deutschland zuhauf. Sollen die Anwohner entscheiden, ob sie ihre Namengeberin behalten wollen oder nicht und gut ist! Darin nazistische Umtriebe zu sehen, ist grotesk und grenzt - wie schon gesagt - an Verfolgungswahn.

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Reiner_Mist

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BeitragVerfasst am: 16.10.2010, 11:28    Re: Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Wenn das alles unter "normal" ab- und durchgewunken wird, wie in Braunschweigs Ratsstuben geschehen, dann schleicht sich am Ende noch mehr "Nationales" ein, was die Grenzen zum Neonazismus immer weiter aufweicht. Wehret den Anfängen!.


Die zitierten Braunschweiger Ratsstuben haben damit wenig zu tun, denn nach der Miegel benannte Straßen gibt es in Deutschland zuhauf.

Schwacher Abwehrversuch, Gero.
Natürlich haben die 1997 im Rat von Braunschweig - also hier - erfolgten Vorschläge für eine solche Agnes-Miegel-Straße etwas mit uns und unserer Stadt zu tun. Oder gilt nun, was es woanders an Merkwürdigkeiten gibt, muss zwangsläufig auch in Braunschweig stattfinden? In Benndorf beispielsweise gehen die Leute auch gegen den dortigen Miegelkult auf die Straße, dann ginge das hier ebenso.

Zitat:
Sollen die Anwohner entscheiden, ob sie ihre Namengeberin behalten wollen oder nicht und gut ist! Darin nazistische Umtriebe zu sehen, ist grotesk und grenzt - wie schon gesagt - an Verfolgungswahn.

Die Straße gehört nicht den paar Einwohnern dort, Gero.
Es geht um Braunschweigs Ruf. Und der hatte in der Vergangenheit mit dem "Ehrenbürger Hitler" und auch in letzter Zeit arg zu leiden mit Merkwürdigkeiten, die aus dem Rathaus in alle Welt getragen wurden.

Ja, offensichtlich VERFOLGT man derzeit einiges, Gero.
Derzeit werden wieder die alten deutschen Werte beschworen, welche sind das eigentlich? Die Leitkultur - was ist das denn? Und Seehofer, Merkel, und Sarrazin faseln gegen hohe Zuwanderung, Überfremdung, die so gar nicht stattfindet. Die Zuwanderung geht zurück seit 2008. Was verfolgt man eigentlich damit?
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Gero

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BeitragVerfasst am: 16.10.2010, 12:50    Re: Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Die Straße gehört nicht den paar Einwohnern dort,


Sie gehört auch nicht dir!

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:
Derzeit werden wieder die alten deutschen Werte beschworen, welche sind das eigentlich?


Das kann man nur begrüßen, wenn alte Sekundärtugenden wieder mehr Geltung erlangen.

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:
Die Leitkultur - was ist das denn?


Die christlich-abendländische hoffentlich, wie auch unsere muslimischen Nachbarn eine islamische Leitkultur pflegen, was durchaus verständlich und akzeptabel ist.

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Reiner_Mist

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BeitragVerfasst am: 16.10.2010, 20:09    Re: Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Die Straße gehört nicht den paar Einwohnern dort,


Sie gehört auch nicht dir!

Das habe ich auch nie behauptet, Gero!

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:
Derzeit werden wieder die alten deutschen Werte beschworen, welche sind das eigentlich?


Das kann man nur begrüßen, wenn alte Sekundärtugenden wieder mehr Geltung erlangen.[/quote]
Meine Frage, welches hierbei die deutschen Tugenden sind, hast du damit allerdings immer noch nicht beantwortet. Was sind denn die Sekundärtugenden? Und was ist daran deutsch?

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:
Die Leitkultur - was ist das denn?


Die christlich-abendländische hoffentlich, wie auch unsere muslimischen Nachbarn eine islamische Leitkultur pflegen, was durchaus verständlich und akzeptabel ist.[/quote]
Der Islam ist auch der jüdischen Kultur entstanden, genau wie das "abendländische" Christentum.
Wenn wir hier genau hinsehen, fällt auf, dass sich die sich ziemlich ähneln, es gibt nur einen Gott. Es gibt die 10 Gebote, die es auch im Qu'ran gibt, es gibt das Gebot der Nächstenliebe und es gibt die Hoffnung auf Wiederkunft Gottes auf Erden.
Aber was ist denn daran dann so deutsch, Gero?
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Gero

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BeitragVerfasst am: 17.10.2010, 00:12    Re: Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Meine Frage, welches hierbei die deutschen Tugenden sind, hast du damit allerdings immer noch nicht beantwortet. Was sind denn die Sekundärtugenden? Und was ist daran deutsch?


Das kann ich dir gern beantworten und kopiere dazu einen Text aus dem Thread "Ratsherr vor Gericht":

"Ein großer Teil derer, die sich nicht dauerhaft auf dem Arbeitsmarkt etablieren können (oder wollen), ist bereits im System der Bildung und Ausbildung gescheitert, und zwar aus ganz ähnlichen Gründen. Neben einem gewissen intellektuellen Potential sind nämlich die bekannten Sekundärtugenden - Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Genauigkeit, Ordnungsliebe, Frustrationstoleranz, Ein- und Unterordnung - unbedingt vonnöten, wenn man eine Schulkarriere oder Berufsausbildung mit Erfolg abschließen will. Wer den Haupt- oder Realschulabschluss nicht schafft, scheitert ja nicht an der Integralrechnung, sondern am einfachen Dreisatz oder bestenfalls an den ungleichnamigen Brüchen. Und wer eine Lehre abbricht, dem mangelt es nicht selten an Pünktlichkeit und Sorgfalt aowie an der Fähigkeit, eine stabile Arbeitsleistung zu erbringen; nur selten stolpert er über die intellektuellen Voraussetzungen. Damit ist für eine große Gruppe junger Leute bereits ein Leben in Hartz 4 vorgezeichnet."

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Der Islam ist auch der jüdischen Kultur entstanden, genau wie das "abendländische" Christentum.


Zum Fundament Europas zählt die christlich-abendländische Kultur. Sie bezeichnet die kulturelle Einheit des Abendlandes, die auf gemeinsame Wurzeln zurückgeht: das Erbe der griechisch-römischen Antike, das Christentum sowie Vorstellungen germanischer Völker, die christliche Traditionen aufnahmen und in gewandelter Form fortführten.

Zu den Merkmalen der abendländischen Kultur zählt die Überzeugung von der persönlichen Freiheit des Menschen, seine Selbstverantwortung sowie das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis.

Die faschistische Ideologie des Islams ist dem völlig entgegengesetzt. Sie negiert die Freiheit des Menschen, seine Selbstverantwortung, eine staatlich-säkulare Gesetzgebung, die Gleichheit von Mann und Frau, die Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Prägungen und die Persönlichkeit des Glaubens.. Daher gehört der Islam nicht zu Europa, und wer ihn leben will, der soll in Länder auswandern, die seiner religiösen Überzeugung entsprechen.

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Haanrich

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BeitragVerfasst am: 17.10.2010, 09:23    Re: Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
Die faschistische Ideologie des Islams ist dem völlig entgegengesetzt. Sie negiert die Freiheit des Menschen, seine Selbstverantwortung, eine staatlich-säkulare Gesetzgebung, die Gleichheit von Mann und Frau, die Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Prägungen und die Persönlichkeit des Glaubens. Daher gehört der Islam nicht zu Europa, und wer ihn leben will, der soll in Länder auswandern, die seiner religiösen Überzeugung entsprechen.


@Gero,
wir verlassen zwar hier zwar den Thread, aber als Geschichtslektor sollte Dein Horizont doch etwas weiter gehen. Du kannst doch den Islam nicht auf die Grauen Wölfe und Bin Ladin reduzieren. Die Renaissance fand ihren Nährboden in den "Übersetzungswerkstätten" von Alfons dem Weisen in Toledo. Über die islamische Kultur (über Syrien und Bagdad) wurde auch die Antike neben den arabischen Wissenschaften "wieder" (oft erstmalig) in die Länder nördlich des Mittelmeers implantiert. Du kannst doch auch das Christentum nicht auf die Inquisition verkürzen, oder auf Priesterpädophilie. Ein bisschen mehr ist da schon dran,

maant Haanrich

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Reiner_Mist

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BeitragVerfasst am: 17.10.2010, 11:02    Re: Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

« Haanrich » hat folgendes geschrieben:
« Gero » hat folgendes geschrieben:
Die faschistische Ideologie des Islams ist dem völlig entgegengesetzt. Sie negiert die Freiheit des Menschen, seine Selbstverantwortung, eine staatlich-säkulare Gesetzgebung, die Gleichheit von Mann und Frau, die Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Prägungen und die Persönlichkeit des Glaubens. Daher gehört der Islam nicht zu Europa, und wer ihn leben will, der soll in Länder auswandern, die seiner religiösen Überzeugung entsprechen.


@Gero,
wir verlassen zwar hier zwar den Thread, aber als Geschichtslektor sollte Dein Horizont doch etwas weiter gehen. Du kannst doch den Islam nicht auf die Grauen Wölfe und Bin Ladin reduzieren. Die Renaissance fand ihren Nährboden in den "Übersetzungswerkstätten" von Alfons dem Weisen in Toledo. Über die islamische Kultur (über Syrien und Bagdad) wurde auch die Antike neben den arabischen Wissenschaften "wieder" (oft erstmalig) in die Länder nördlich des Mittelmeers implantiert. Du kannst doch auch das Christentum nicht auf die Inquisition verkürzen, oder auf Priesterpädophilie. Ein bisschen mehr ist da schon dran,

maant Haanrich

P.S. Arbeitest Du für Borek?


Danke, Haanrich, für die historische Klarstellung.
Dein P.S. spricht Bände, auch bei mir ergibt sich allmählich der Eindruck, daß Gero trotz besseres Wissen hier "geleitete Ideologien" von sich gibt. Wer aber schickt ihn? Und wozu?
Wer benötigt so dringend eine Miegel-Straße in Braunschweig?
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Gero

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BeitragVerfasst am: 17.10.2010, 17:46    Re: Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

« Haanrich » hat folgendes geschrieben:

wir verlassen zwar hier zwar den Thread, aber als Geschichtslektor sollte Dein Horizont doch etwas weiter gehen. Du kannst doch den Islam nicht auf die Grauen Wölfe und Bin Ladin reduzieren. Die Renaissance fand ihren Nährboden in den "Übersetzungswerkstätten" von Alfons dem Weisen in Toledo.


Ich habe den Islam an keiner Stelle mit Bin Laden gleichgesetzt, sondern gesagt, dass sich eine derart faschistische Ideologie nicht mit den Grundwerten unserer christlich-abendländischen Kultur verträgt. Dabei habe ich daran erinnert, dass der Islam u.a. negiert oder bekämpft: die Freiheit des Menschen, seine Selbstverantwortung, eine staatlich-säkulare Gesetzgebung, die Gleichheit von Mann und Frau, die Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Prägungen und die Persönlichkeit des Glaubens.. Daraus zog ich den Schluss, dass der Islam nicht zu Europa gehört, und dass, wer ihn buchstäblich leben will, in Länder auswandern soll, die seiner religiösen Überzeugung entsprechen.

Im übrigen ist die Geburt und das Zentrum der Renaissance nicht im muslimischen Spanien zu verorten und schon gar nicht bei Alfons X. von Kastlilien im 13. Jh.,, sondern in Italien. Eine Statue wie den David hätten Muslime übrigens als gotteslästerlich zertrümmert, desgleichen jegliche Malerei von Personen - muslimische Verbote aus dem Koran, die auch heute noch gelten.

« Haanrich » hat folgendes geschrieben:
P.S. Arbeitest Du für Borek?


Soll das jetzt ein heiteres Beruferaten werden?

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Haanrich

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BeitragVerfasst am: 17.10.2010, 21:07    Re: Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
Im übrigen ist die Geburt und das Zentrum der Renaissance nicht im muslimischen Spanien zu verorten und schon gar nicht bei Alfons X. von Kastlilien im 13. Jh.,, sondern in Italien. Eine Statue wie den David hätten Muslime übrigens als gotteslästerlich zertrümmert, desgleichen jegliche Malerei von Personen - muslimische Verbote aus dem Koran, die auch heute noch gelten.

Wenn Du in der Wikipedia unter Ursprünge der Renaissance (3) nachschaust, dann findest Du unter (3.1) die "Assimilation des griechischen und Arabischen Wissens." Die fand nun in erster Linie im maurischen Spanien statt.

Was man den maurischen Gelehrten verdankte, wird von der intoleranten christlichen Nachwelt gern etwas an die Seite geschoben. Dem muss man aber nicht folgen. Weiter liest Du in dem Wiki-Artikel: Die Bibliothek von Cordoba soll 400.000 Bücher umfasst haben. (Zum Vergleich: Die berühmte Renaissance Bibliothek der Medici ist bis heute auf 150.000 Bücher angewachsen) Dort war das Wissen der Antike aufgearbeitet und gespeichert und darauf konnte die italienische Renaissance zurückgreifen. Unter der Dominanz des Islam hatte man in Spanien eine vergleichsweise sehr weltoffene Kultur.

Die islamische Kultur hat unsere Kultur (soweit sie in der griechischen Antike lag), die in den Zeiten des dunklen Mittelalters nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches weitgehend verloren gegangen war, bewahrt und über das maurische Spanien wieder in die abendländisch-christliche Welt hineingetragen. (Vergl. etwa einen kurzen Buchauszug: http://www.beck-shop.de/downloads/Leseprobe_spanien.pdf)

Diese Leistungen maurischer Kultur werden natürlich von den christlichen Siegern über die Mauren nur ungern zur Kenntnis genommen, autoritative Geschichtsschreibung ist bekanntlich eine Angelegenheit der Sieger. Aber eigentlich sollten wir in einer Epoche leben, die weltoffen genug ist, die Leistungen islamischer Kultur nicht unbedingt verdrängen zu müssen, und Lessing hätte dann in unserer Region überhaupt keine Spuren hinterlassen.

Und einen "Bildersturm" gibt es nicht nur bei den Taliban, den gab es auch in der christlichen Reformation (wobei ich andererseits nicht wüsste, dass die Mauren aggressiv gegen ikonographische Bilder oder Skulpturen vorgegangen sind, auch wenn das Ornament die visuelle islamische Kultur dominiert),

waaß Haanrich.
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BeitragVerfasst am: 17.10.2010, 21:53    Re: Deutsche Leitkultur und christlich-abendländische Werte Antworten mit ZitatNach oben

@ Haanrich,
erneut gedankt für die erläuternden Richtigstellungen zur Historie.

@ Gero
« Gero » hat folgendes geschrieben:
Daraus zog ich den Schluss, dass der Islam nicht zu Europa gehört, und dass, wer ihn buchstäblich leben will, in Länder auswandern soll, die seiner religiösen Überzeugung entsprechen....

Und was machst du mit Christen, die das Christentum buchstäblich leben wollen? Verweist du diese auch des Landes?
So einfach wäre es, wenn bei uns nicht nur die buchstäbliche Trennung von Staat und Religion entwickelt wäre, sondern auch die tatsächliche. Da gäbe es weder Streit um Kruzifixe oder Kopftüchern in den Klassenzimmern noch das Kirchensteuer-Dogma für alle. Und letzteres haben wir wiederum dem "Onkel H." zu verdanken. Weshalb sorgen Glaubensbündnisse nicht für ihren eigenen Unterhalt mittels Spenden ihrer Gläubigen, sondern zwingen "Un- und Andersgläubige" so dominant ihre Unterhaltung auf? Ist das etwa Selbstbestimmung?



P.S:
« Gero » hat folgendes geschrieben:
« Haanrich » hat folgendes geschrieben:
P.S. Arbeitest Du für Borek?

Soll das jetzt ein heiteres Beruferaten werden?

Ne, ne - lass mal, welches Schweinderl du gewählt hast, wird mehr und mehr klar *schmunzel*
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