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 Verwaltung prüft Abriss und Neubau der IGS West für 34 Mio.
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Lupo

Welfe




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BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 11:27    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@Reiner_Mist:
sorry, hatte nicht bemerkt, daß die Links zu den Pressemitteilungen der Stadt nicht mehr erreichbar sind.

Anscheinend sind die Planungen des letzten Jahres außerdem völlig über den Haufen geworfen worden. Mal sehen, was da jetzt aktuell vorgelegt wird.
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Kai

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BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 11:48    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Dafür gibt es eine neue Pressemitteilung :

http://www.presse-service.de/data.cfm/static/777797.html?CFID=2573110&CFTOKEN=47013717

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Peter

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BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 14:28    KPMG ist RAUS ! Schulprivatisierung vor dem AUS Antworten mit ZitatNach oben

Gebe ja gerne zu, dass die geschwurbelte PM des Rathauses nicht gerade zum genauen Lesen einlädt, zumal die Hauptmeldung darin komplett fehlt...

KPMG ist RAUS !

>>>Viel Geld für NICHTS - keine brauchbare Gegenleistung !<<<

...hier mal eine Kostprobe, was Ihr nicht wissen sollt:

KPMG wollte den bei einem Notar hinterlegten PSC (Kostenverleichswert) nach Eingang der Angebote zwingend verändern... Die Zusammenarbeit mit KPMG im PPP-Projekt wurde aufgrund dieser nicht auszuräumenden Differenzen beendet...

also nächträglich "zwingend verändern" ? Hört sich doch sehr nach Fälschungsversuch an, oder ? Und das passiert uns mit dem liebsten Beratungsunternehmen des Oberbürgermeisters?

Über 20 Mio.€ wurden für die verschiedenen Beratungsleistungen für KPMG nebst verbundener Rechtsanwaltskanzlei Beiten-Burkhardt bislang für die höchst zweifelhafen Privatisierungen ausgegeben.

Sehr viel Geld, was für die Sachleistungen - sei es für Schulsanierungen oder z.B. eine komplette Nordkurve ausgereicht hätte.
Geld Futsch, keine Nordkurve, auch keine Schulsanierung ... und das nun schon seit drei Jahren...(solange dauert nun bereits allein die Beratung für das PPP-Schulsanierungs-Projekt).
Braunschweig erlebt im Moment wahrlich sein blaues Wunder.

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Gero

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BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 14:46    Re: KPMG ist RAUS ! Schulprivatisierung vor dem AUS Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:

...hier mal eine Kostprobe, was Ihr nicht wissen sollt:

KPMG wollte den bei einem Notar hinterlegten PSC (Kostenverleichswert) nach Eingang der Angebote zwingend verändern... Die Zusammenarbeit mit KPMG im PPP-Projekt wurde aufgrund dieser nicht auszuräumenden Differenzen beendet...


Warum die Aufregung?

Wenn KPMG die Erwartungen der Verwaltung nicht erfüllt, muss eben ein anderes Unternehmen gesucht werden, das das erforderliche Profil besser erfüllt. Viel schlimmer wäre es, man würde KPMG trotz großer Defizite arbeiten lassen - na, das Geschrei möchte ich hören, wenn das ruchbar würde. Noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen, und statt KPMG werden sich andere Unternehmen die Finger nach dem Auftrag lecken.

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Peter

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BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 15:43    Re: KPMG ist RAUS ! Schulprivatisierung vor dem AUS Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
..., und statt KPMG werden sich andere Unternehmen die Finger nach dem Auftrag lecken.


wieviel Berater mit wieviel städtischen Geldern möchtest Du denn noch sich "die Finger nach dem Auftrag lecken" lassen ?

Bislang hat das Schul-PPP - zur Sanierung von rd. 11 Gebäuden im Umfang von ursprünglich geschätzten Gesamtkosten von 42 Mio.€ - bereits folgende Beratungen erfahren:

Berliner BeratungsDienste (BBD): ca. 140.000 €
KPMG (für weitesgehend unbrauchbares sog. "PSC") ca. 1.200.000 €
Beiten-Burkhardt noch unvollständig: ca. 560.000 €
technische Beratung ca. 233.000 €
neue Beratungsfirma für Aufarbeitung des KPMG-Schlamassels: 110.000 €
Daneben - und gar nicht zu bewerten - arbeiten seit nunmehr drei Jahren ganze Abteilungen der städtischen Bau- und Finanzverwaltung nur noch an diesem PPP-Projekt, wo zwanghaft Privatisierung rein soll, wo problemlos die normale kommunale Bau-Organisation ohne die externen Beratungs-Verstrickungen längst alle Sanierungen fertig gehabt hätte !

Daneben dann auch noch mal zu den Beraterkosten zum Vergleich: für die Abwasser-Privatisierung, die ja bekanntlich 248 Mio.€ in die Stadtkasse gespült hat (wenn auch nur aufgrund von Bankkrediten zulasten der nächsten Generation), lag das Beratungshonorar bei 3,2 Mio.€

Und nur, dass wir uns nicht missvestehen: der Abriß und Neubau der IGS Weststadt ist in den bisherigen Beratungsleistungen noch nicht enthalten. Dazu gab der OB ja nun für die IGS Weststadt bekannt:

Zitat:
...IGS neu bauen müssen.“ Wegen der hohen Kosten sollte die wirtschaftlich sinnvollste Alternative in Betracht kommen. Denkbar sei deshalb auch eine Finanzierung über ein separates Projekt einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (Public-Private-Partnership, PPP).

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Gero

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BeitragVerfasst am: 31.10.2010, 15:11    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Sicherlich wird man nicht sagen können, dass sämtliche Beratungsergebnisse der KPMG zwecklos, falsch oder unbrauchbar waren. Insofern trifft der Vorwurf wohl nicht zu, dass ein "Beratungsschaden" in Höhe von rund 2 Mio. Euro entstanden sei. Man müsste zu diesem Vorwurf der Geldverschwendung auch die Argumente der Stadtverwaltung hören, um ein wirklich objektives Resumee ziehen zu können.

Vorwürfe nur von Seiten der politischen Opposition bilden allein eine Hälfte der Wahrheit ab.

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Peter

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BeitragVerfasst am: 31.10.2010, 17:59    kpmg Beraterschaden Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
Sicherlich wird man nicht sagen können, dass sämtliche Beratungsergebnisse der KPMG zwecklos, falsch oder unbrauchbar waren. Insofern trifft der Vorwurf wohl nicht zu, dass ein "Beratungsschaden" in Höhe von rund 2 Mio. Euro entstanden sei. Man müsste zu diesem Vorwurf der Geldverschwendung auch die Argumente der Stadtverwaltung hören, um ein wirklich objektives Resumee ziehen zu können.

Vorwürfe nur von Seiten der politischen Opposition bilden allein eine Hälfte der Wahrheit ab.


Von wem bekommst Du denn die Infos ?
Warum schreibt denn die zuständige Rathausverwaltung nichts vom KPMG-Desaster?
... und lenkt lieber auf sonstwas mit Floskeln in der PM ab... Rolling Eyes

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Gero

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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 14:08    Re: kpmg Beraterschaden Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:
Von wem bekommst Du denn die Infos ?


Das Problem ist, dass du einen Informationsvorsprung hast und möglicherweise Fakten nicht erwähnst, die die Verwaltung entlasten könnten, oder aber die dir zur Verfügung stehenden Unterlagen einseitig beleuchtest, wie das oppositionelle Politiker gern tun - zuweilen sogar unbewusst!

Ich hätte jetzt gern den Chef der Verwaltung im Forum, um dessen Darstellung zu hören, denn wie gesagt - die Beurteilung der Faktenlage von einem Politiker, der erklärter Feind des OB ist, das ist mir denn doch nicht uneingeschränkt glaubwürdig Exclamation

Im übrigen ist die KPMG eines der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen weltweit mit 140.000 Mitarbeitern in 146 Ländern. Einem solchen Unternehmen Vertrauen zu schenken, ist keineswegs fahrlässig und kann - falls der erhobene Vorwurf wirklich zutrifft - natürlich nicht dem OB angelastet werden.

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Reiner_Mist

Jung Welfe





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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 17:19    Re: kpmg Beraterschaden Antworten mit ZitatNach oben

Fragen an selbständig Denkende, statt solcher Verbalgerotiker...

1. Was hätte Rosenbaum allein allen Ernstes davon,
wenn er den OB absägt ?
(Stehen nicht schon genügend gleichartige Gesellen überall in BS & in der gesamten BRD jetzt bereit, die dem OB gleiches tun und uns alle Millionenverträge aufgeschwatzt haben, die keiner durchschaut? Wie aktuell im Berliner Wassertafel-Fall?)
Persönliche Gründe allein reichen da einfach nicht. Es gibt allein derzeit 1000 andere Gründe genug, solche Leute zu stoppen.

2. Wieso spricht man nicht mit dem Volk, dem Bürger?
Wieso verfällt man dann, wenn es nicht verstanden werden soll in juristischem Formelgemurmel?
Siehe Stuttgart21, siehe unsere eigenen Großprojektbaustellen vor unserer eigenen Haustüre.
Auch wenn man solche juristisch gedrechselten "Presseinfos" veröffentlicht, die kaum einer richtig verstehen kann, ist das keine Aufklärung oder Unterhaltung auf Augenhöhe.
Was Rosenbaum jedoch dazu erklärt, ist hablwegs verständlich, belegbar und nachvollziehbar. Was der OB hier von sich gibt, verliert sich in juristischem Geschwätz, dem kaum einer, der es wirklich wissen will, folgen kann.

Gero wünscht sich: "Ich hätte jetzt gern den Chef der Verwaltung im Forum, um dessen Darstellung zu hören..." - Auch ich hätte das gerne. Nur merkwürdig, keiner der Verantwortlichen lässt sich herab mit uns Fußvolk überhaupt zu debattieren. Dafür schicken sie dann ihre Verbal-Gerotiker vor, um Verwirrung zu stiften und einfach Gegenteiliges zu behaupten (beweisen können sie es ja nicht).

3. Ab wie vielen Mitarbeitern ist ein Unternehmen denn seriös?
Und wenn die KPMG noch so viele Mitarbeiter hat in noch so vielen Ländern, macht sie das nicht seriös. Solche Fälle der Global Player sind Siemens, Krupp, RWE, e-on, Vattenfall, VW etc. auch - und alle haben und hatten ihre Affären, wo Gelder verschleudert, Korruption blühte und Gelder veruntreut wurden.

4. Falls der erhobene Vorwurf wirklich zutrifft - wieso soll dann das "natürlich nicht dem OB angelastet werden."?
Antwort: Weil man neuerdings ohnehin die wirklich Verantwortlichen nicht dafür zur Verantwortung zieht?
War das nicht gerade so bei Finanzkrise auch schon so?
Was gilt denn dann?
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Gero

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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 18:50    Re: kpmg Beraterschaden Antworten mit ZitatNach oben

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

1. Was hätte Rosenbaum allein allen Ernstes davon,
wenn er den OB absägt ?


Ein lustvolles Erlebnis und weniger Albträume!

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:
2. Wieso spricht man nicht mit dem Volk, dem Bürger?


Man spricht, aber du überhörst das!

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:
Gero wünscht sich: "Ich hätte jetzt gern den Chef der Verwaltung im Forum, um dessen Darstellung zu hören.


Das wünscht er sich wirklich! Aber: Träume sind Schäume ...

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:
3. Ab wie vielen Mitarbeitern ist ein Unternehmen denn seriös?


Woher hast du die Weisheit, es wäre nicht seriös?

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:
4. Falls der erhobene Vorwurf wirklich zutrifft - wieso soll dann das "natürlich nicht dem OB angelastet werden."?


Weil er für Verfehlungen einer weltweit als kompetent und seriös eingeschätzten Firma nicht einstehen muss. Wir haben doch keine Sippenhaftung!

Board

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Reiner_Mist

Jung Welfe





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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 19:02    Re: kpmg Beraterschaden Antworten mit ZitatNach oben

Gero clownt rum, witzig!

KPMG steht nicht nur in Braunschweig in der Kritik.
Sippenhaft - gar nicht nötig! Wer hat mit seiner Unterschrift die Verträge unterzeichnet?
Ein Geist? Oder die verantwortlichen Politiker?
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Gero

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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 19:15    Re: kpmg Beraterschaden Antworten mit ZitatNach oben

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Sippenhaft - gar nicht nötig! Wer hat mit seiner Unterschrift die Verträge unterzeichnet?


Ob und welcher Schaden durch die Beauftragung von KPMG entstanden ist, ist völlig offen. So lange es dazu keine Stellungnahme seitens der Verwaltung gibt, lässt sich das ganze überhaupt nicht einschätzen oder beurteilen.

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Violiahartz4

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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 23:06    Re: kpmg Beraterschaden Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Sippenhaft - gar nicht nötig! Wer hat mit seiner Unterschrift die Verträge unterzeichnet?


Ob und welcher Schaden durch die Beauftragung von KPMG entstanden ist, ist völlig offen. So lange es dazu keine Stellungnahme seitens der Verwaltung gibt, lässt sich das ganze überhaupt nicht einschätzen oder beurteilen.


Schauen wir mal wie die Verwaltung "OBs Fehler" runterrechnet? Laughing

....und fast auf alle Verfehlungen angeblicher Prüfungsgesellschaften oder "Gefälligkeits"gutachen hat z.B. Peter vor Jahren schon hingewiesen Cool


Violiahartz4

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Die Lakaien der Wirtschaft und die Wirtschaft selbst, sind die wahren Schmarotzer, deshalb rufen sie auch lauthals: "Haltet den Dieb" , damit niemand merkt, dass sie die wahren Diebe sind!!
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Peter

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BeitragVerfasst am: 01.11.2010, 23:52    Re: kpmg Beraterschaden Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Sippenhaft - gar nicht nötig! Wer hat mit seiner Unterschrift die Verträge unterzeichnet?


Ob und welcher Schaden durch die Beauftragung von KPMG entstanden ist, ist völlig offen. So lange es dazu keine Stellungnahme seitens der Verwaltung gibt, lässt sich das ganze überhaupt nicht einschätzen oder beurteilen.



Da kannst Du aber lange warten auf eine offizielle stellungnahme.

Wo lebst Du, das ist alles für "N" (nichtöffentlich) deklariert worden. Wer das veröffentlicht, wird strafrechtlich verfolgt.

Vorsichtshalber wurden die Beratungsleistungen auch noch - zumindest diejenigen, die über die seitens des Rates in Höhe von rd. 1,2 Mio. hinausgehen - in kleine Häppchen aufgeteilt so daß das nicht mehr durch den Rat beschlossen werden muss.

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Reiner_Mist

Jung Welfe





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BeitragVerfasst am: 02.11.2010, 09:54    Re: kpmg Beraterschaden Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:

Ob und welcher Schaden durch die Beauftragung von KPMG entstanden ist, ist völlig offen. So lange es dazu keine Stellungnahme seitens der Verwaltung gibt, lässt sich das ganze überhaupt nicht einschätzen oder beurteilen.

Gero will hier allein auf die Veröffentlichung der städtischen Verwaltung warten und hoffen, daß dort offen gelegt wird, was vertraglich damals gemauschelt wurde und was nicht. So ergeben gegenüber der OBrigkeit? Fragt man die Frösche, ob sie den Teich trockenlegen wollen?

Da die Verträge geheim, nichtöffentlich und hinter verschlossenen Türen abgeschlossen wurden, fragt man sich als Souverän, weshalb muß man dem Volk vorenthalten, welche Wasserversorgung oder welche Stromversorgung es denn zukünftig erhalten wird?

Gerade gibt es bundesweit zahllose Beispiele, wo die Offenlegung genau der gleichen Vorgehensweise - nämlich geheimer Verträge - der Bevölkerung gezeigt hat, wie unvorteilhaft für den Bürger diese Verträge aber zugunsten der beteiligten Privatwirtschaftsunternehmen und -gesellschaften und Beraterfirmen abgeschlossen wurden. So schlimm, daß die Bürger noch jahrelang daran zu zahlen haben und billiger sind die Gebühren auch nicht geworden.

Infos dazu reichlich > http://www.taz.de/1/zukunft/

Der Berliner Wassertisch versucht nun die Rekommunalisierung, was kein Zuckerschlecken wird, denn aus den Verträgen rauszukommen, wird die dortigen Bürger noch jede Menge kosten.

Diese Art undurchsichtige nachteilige Versorgungsverträge haben Methode. Deshalb wird ja eine Offenlegung gefordert. Wenn sie so harmlos wären, wie behauptet, könnte man sie offenlegen. Indes weigert man sich vehement dagegen und dies tut auch der OB und die städtische Verwaltung, die ihm unterstellt ist.

Wie andere Wirtschaftsprüfungsunternehmen auch war KPMG in eine Vielzahl von Bilanzskandalen seiner Kunden verstrickt. So wurde KPMG vorgeworfen, die Abschlußprüfungen nicht ordnungsgemäß vorgenommen zu haben oder sogar in Manipulationen eingebunden zu sein. Rolf Nonnenmacher (KPMG) wird zudem in Verbindung mit dem Berliner Wasservertrag genannt. Also auch dort hatte KPMG die Finger drin.

Die Berliner haben sich allerdings gewehrt und die Verträge nach der Offenlegung angefochten. Auch die Berliner blieben auf den Beraterkosten sitzen. Will Braunschweig abwarten, bis die OBrigkeit sich selbst anzeigt?
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Gero

Adel




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BeitragVerfasst am: 02.11.2010, 13:42    Re: kpmg Beraterschaden Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:

Da kannst Du aber lange warten auf eine offizielle stellungnahme.


Dann erkläre doch, welcher Schaden durch die Beratung von KPMG konkret entstanden ist. Dabei ist zu unterscheiden, ob die Verwaltung bestimmten Beratungsempfehlungen überhaupt gefolgt ist oder nicht. All das dürfte zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder zu ermitteln und schon gar nicht zu bewerten sein. Der Wechsel einer Beratungsfirma sagt insofern noch gar nichts aus.

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Peter

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BeitragVerfasst am: 02.11.2010, 14:51    Re: kpmg Beraterschaden Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
« Peter » hat folgendes geschrieben:

Da kannst Du aber lange warten auf eine offizielle stellungnahme.


Dann erkläre doch, welcher Schaden durch die Beratung von KPMG konkret entstanden ist. Dabei ist zu unterscheiden, ob die Verwaltung bestimmten Beratungsempfehlungen überhaupt gefolgt ist oder nicht. All das dürfte zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder zu ermitteln und schon gar nicht zu bewerten sein. Der Wechsel einer Beratungsfirma sagt insofern noch gar nichts aus.


Kannst Du nicht lesen?
Ist doch alles in Zahlen weiter oben aufgelistet. Nur die intern angefallenen Kosten der eigenen Hochbauabteilung und Teile der Kostenkalkulationen der Finanzverwaltung sind - zumindest teilweise - brauchbar; der Rest ist in den Sand gesetzt.

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BeitragVerfasst am: 02.11.2010, 15:15    Re: kpmg Beraterschaden Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:

Kannst Du nicht lesen?
Ist doch alles in Zahlen weiter oben aufgelistet. Nur die intern angefallenen Kosten der eigenen Hochbauabteilung und Teile der Kostenkalkulationen der Finanzverwaltung sind - zumindest teilweise - brauchbar; der Rest ist in den Sand gesetzt.


Wir haben anscheinend gewisse Verständigungsschwierigkeiten. Dass Beratungen einer darauf spezialisierten Firma Geld kosten, ist doch völlig klar. Jedes Jahr geben die Bundesministerien dafür viele Millionen aus. Das sagt allerdings weder etwas über die Nachhaltigkeit der KPMG-Beratungen aus, noch über die Erwartungen des Auftraggebers. Vor allem aber wissen wir nicht, welche Gründe zur Trennung von KPMG führten, oder ob die Stadt wesentliche Elemente der KPMG-Gutachten doch umsetzen wird.

Solange alles dermaßen offen ist, lässt sich der Fall nicht objektiv beurteilen.

Im übrigen habe ich weder im BIBS-Forum noch andererswo eine Stellungnahme der Verwaltung gesehen, dass sie sich von der Beratungsfirma KPMG trennen werde. Ich mag das ja überlesen haben, aber wo soll das stehen? Ich habe dazu ein Dokument der Stadt gefunden, auf die sich auch die BIBS bezieht, doch von einer Trennung von der KPMG ist dort nicht die Rede.

http://www.presse-service.de/data.cfm/static/777797.html?CFID=2573110&CFTOKEN=47013717

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Peter

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BeitragVerfasst am: 02.11.2010, 21:31    Fälschungsversuch Antworten mit ZitatNach oben

Nochmal. Kannst Du nicht oder willst Du bestimmte Sachen nicht zur Kenntnis nehmen?
Ich habe hier etwas weiter oben geschrieben:

Zitat:
KPMG ist RAUS !

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KPMG wollte den bei einem Notar hinterlegten PSC (Kostenverleichswert) nach Eingang der Angebote zwingend verändern... Die Zusammenarbeit mit KPMG im PPP-Projekt wurde aufgrund dieser nicht auszuräumenden Differenzen beendet...
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Geld Futsch, keine Nordkurve, auch keine Schulsanierung ... und das nun schon seit drei Jahren...(solange dauert nun bereits allein die Beratung für das PPP-Schulsanierungs-Projekt).
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BeitragVerfasst am: 03.11.2010, 12:56    Re: Fälschungsversuch Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:


Immer noch nicht klar?


Die Beratungsleistungen von KPMG und die Privatisierungen der Stadt sind zwei verschiedene Dinge. Ob einer Empfehlung gefolgt wird oder nicht, liegt letztlich im Ermessen der Stadt. Daher sind die Kosten der Beratung und die Aufwendungen für Privatisierungen voneinander zu trennen. Im übrigen sind Beratungsleistungen für verschiedene Projekte erbracht worden, von denen einige durchaus in beiderseitigem Einvernehmen realisiert wurden. Nun sind die Auffassungen bei einem Projekt unterschiedlich - das kann vorkommen.

Dass man sich von einer Beratungsfirma trennt und eine andere beauftragt, ist für mich keine große Sache und ein durchaus alltäglicher Vorgang.

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