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strahlenopfer

Jung Welfe



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BeitragVerfasst am: 17.09.2009, 12:00    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

"IIc) Rückholung aller Abfälle"
also das würde ich jetzt persönlich bevorzugen, aber es gibt ja scheinbar soviele andere möglichkeiten^^

wenn ich die merkel über kostengünstigen atomstrom und niedrige energiepreise für die industrielle verwendung reden höre, dann geht da irgendwo die rechnung für mich nicht auf. wer bezahlt denn die entsorgung des atommülls? der steuerzahler? 1 000 000 jahre werden die abfälle des vermeintlich günstigsten stroms hin und her gekutscht werden...
...ich denke über die kostenfrage brauchen wir nicht mehr weiter zu reden.
das ist sowas von klar, und wer cdu und fdp wählt ist selber schuld.
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Gero

Adel




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BeitragVerfasst am: 17.09.2009, 12:06    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« BSler01 » hat folgendes geschrieben:
@Gero,
hast du schonmal dieses Dokument gelesen, da steht weit mehr auf Seite 14, als die von dir kurz angedeuteten Optionen ...


Um die Sache zu vereinfachen, habe ich nur die drei im Bericht aufgeführten Hauptoptionen I-III genannt und die unter a-d aufgeführten Varianten fortgelassen. Als Laie sehe ich mich außerstande zu beurteilen, welche Option nun die beste ist und wie ich weiß, sind sich auch die Gutachter und selbsternannten Fachlaien nicht gänzlich einig.

Hochbrisant wird es, wenn der Schacht absäuft oder einstrürzt, denn wer kann schon genau sagen, ob die Standsicherheit wirklich bis 2014 gegeben ist. Die ZEIT schreibt:

"In Norddeutschland sind von 255 Salzbergwerken 89 abgesoffen, jedes anders, auf eigene Art. Asse I etwa lief einfach voll Wasser, leise und langsam, die Menschen über Tage bemerkten es gar nicht. Kalischacht Sascha bei Hedwigsburg hingegen, nur sieben Kilometer von der Asse entfernt, brach für alle sichtbar zusammen. Die Erde gab an vielen Stellen nach, es bildeten sich Senken; 15 Jahre später folgte eine erdbebenähnliche Erschütterung, ein Krater tat sich auf und füllte sich mit Wasser - noch heute ein See von 100 Meter Durchmesser. Wieder anders das Bergwerk Hercynia, 20 Kilometer südlich der Asse II mit einem täglich zulaufenden Rinnsal, das zu einer Flut von 100 000 Litern anschwoll. Die Arbeiter bauten ungerührt weiter Salz ab, bis die Frühschicht eines Tages "donnerartiges Getöse" hörte. Eine Lawine aus Wasser und Schlamm stürzte auf sie zu, Geröll und Holzverschalungen mit sich reißend." (DIE ZEIT, 10. November 2009, Dossier, S. 19)

Stürzt Asse II ein, dann würde die Katastrophe erst beginnen. Die riesigen Hohlräume fördern die Bildung von Rissen, Spalten und Fugen und wenn sich die 126 000 Fässer erst einmal aufgelöst haben, können sich die verseuchten Lösungen in alle Richtungen ausbreiten. Da das Grundwasser der Asse zum Einzugsbereich der Weser und möglicherweise auch der Elbe zählt, kann man ermessen, was das Ende der Asse bedeuten würde.
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Peter

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BeitragVerfasst am: 25.11.2010, 19:55    böse Überraschung: erhöhte Krebsrate festgestellt Antworten mit ZitatNach oben

... und zwar rund um die

>>>ASSE<<<

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Duffer

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BeitragVerfasst am: 26.11.2010, 12:21    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Tagesschau berichtet
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Gero

Adel




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BeitragVerfasst am: 26.11.2010, 14:05    Re: böse Überraschung: erhöhte Krebsrate festgestellt Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:
... und zwar rund um die

>>>ASSE<<<


Aber wie kann das sein, wenn nach Aussage aller Experten - auch solche von der Anti-Atom-Fraktion - überirdisch niemals eine erhöhte Strahlenbelastung registriert wurde Question

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Reiner_Mist

Jung Welfe





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BeitragVerfasst am: 26.11.2010, 17:46    Re: böse Überraschung: erhöhte Krebsrate festgestellt Antworten mit ZitatNach oben

« Gero » hat folgendes geschrieben:
« Peter » hat folgendes geschrieben:
... und zwar rund um die

>>>ASSE<<<


Aber wie kann das sein, wenn nach Aussage aller Experten - auch solche von der Anti-Atom-Fraktion - überirdisch niemals eine erhöhte Strahlenbelastung registriert wurde Question


Gerade erst vor einigen Tagen wurden wieder radioaktive Laugen in der Asse festgestellt. Die Braunschweiger Zeitung schreibt das nur nicht.

König (BfS) behauptet jedoch immer noch weiter, bei einer Kontermination bestünde für die Mitarbeiter keinerlei Gefährdung.

Dennoch liest man anderswo: Die Mitarbeiter werden nun erneut untersucht, um bei ihnen eine Strahlenbelastung festzustellen. Offenbar ist es wohl doch möglich, dass erst einmal die Mitarbeiter doch Strahlung abbekommen haben.

Wer hier verbreitet, es habe keinerlei erhöhte Strahlenmessung gegeben, verharmlost das Problem, dass das BfS sogar selbst mittlerweile sieht und prüfen möchte. Natürlich wurde teilweise gemessen (sogar vom BfS) unter und über Tage und natürlich geben z.B. diese Laugen, mit denen die Mitarbeiter dort hantieren, Strahlung ab. Der Wert aber, ob die Strahlung "erhöht" ist, wird immer noch willkürlich festgelegt und zwar von der Politik und den Juristen.

Wo steht also, dass keine "erhöhte" Strahlung gemessen wurde?
Wie hoch waren die Messergebnisse?

Fest steht:
Nach Angaben des BfS wurden in den Lösungen Werte für Cäsium 137 von 121 Becquerel pro Liter festgestellt und für Tritium von 27.000 Becquerel pro Liter. Das sind Messungen des BfS.
http://www.n-tv.de/politik/Zustand-in-Asse-unzumutbar-article411608.html

Die Recherche des BfS erbrachte, dass die Sonderverpackungen aus zugelöteten würfelförmigen Zinkblechkisten mit einer Kantenlänge von 0,5 m bestehen, von denen jeweils 8 in einem Gestell von ca. 1,1 m Kantenlänge untergebracht wurden. Die Kisten stammen aus dem Kernkraftwerk Gundremmingen. Sie enthalten Schutt, Kombinationen, Isoliermaterial (z.B. Steinwolle), Blech, Handschuhe, PE-Folien und Glas. Die Angaben in den Einlagerungsdokumenten und die Strahlungsmessungen, die zum Zeitpunkt der Einlagerung an den Behältern durchgeführt wurden, zeigen, dass es sich um schwachradioaktive Abfälle handelt. Die Dosisleistung der radioaktiven Abfälle beträgt durchschnittlich 200 mr/h (2 mSv/h) und maximal 1 r/h (=10 mSv/h).

Weder die Recherchen in den Dokumenten der Schachtanlage, noch die Zeitzeugenbefragung haben die Hinweise auf Bleiabschirmungen der Sonderverpackungen in Kammer 4 auf der 750-m-Sohle bestätigt.
http://www.endlager-asse.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2009/0325_bleiummantelungen.html

Beide Werte lägen aber "unterhalb der Freigrenzen der Strahlenschutzverordnung". Das aber sind rein politisch-juristische festgelegte Freigrenzen. Es ist also keineswegs so, dass diese Strahlenwerte keinerlei Wirkung auf einen Organismus hat. Das Bundesamt hat nun trotz seiner Beteuerungen, es bestünde "keine Gefahr" Strahlenschutzmaßnahmen veranlasst. Weshalb wohl, wenn alles in Ordnung ist?

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von 1967 bis Ende 2008 unter Tage gearbeitet haben oder über Tage mit radioaktiven Abfällen umgegangen sind, werden in die Untersuchung einbezogen. Fachleute des Bundesamtes werten dazu die vorhandenen Messdaten zur Strahlenbelastung und Angaben über die Arbeitsdauer und -orte aus und rekonstruieren fehlende Daten. In Stichproben befragen sie frühere Beschäftigte über ihre Arbeitsbedingungen. Hier wird doch klar, dass nicht nur unter Tage sondern auch über Tage mit radioaktivem Material gearbeitet wird und wurde. Das bedeutet, dass auch über Tage Strahlung zustande kommt. Stichprobenartige Untersuchungen sind ebenfalls nicht hilfreich, wenn es um die Belastung von Individuen geht. Fehlende Daten, von denen hier gesprochen wird, zeigen zudem, dass man nicht sonderlich interessiert war, hier Strahlung zu messen oder zu dokumentieren.
http://www.endlager-asse.de/cln_137/DE/3_WasPassiert/C_Strahlenschutz/Gesundheitsmonitoring.html

Diese Daten zu sammeln und sorgfältig auszuwerten, dauert seine Zeit, heißt es nun. Die Ergebnisse des Gesundheitsmonitorings sollen Ende 2010 vorliegen.

Das alles und Rüttgers plötzlicher Gedächtnisschwund vor dem Untersuchungsausschuss klingt meiner Meinung mal wieder - wie üblich - nach Verschleppung der Faktenlage und wenig glaubwürdig.

Reiner Mist
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Penny

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BeitragVerfasst am: 26.11.2010, 18:10    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Um da Klarheit zu schaffen, brauchte man eine wirklich völlig neutrale Untersuchungskomission.
Nur wo soll die herkommen? Jeder Mensch ist käuflich!

Also werden wir die Wahrheit über die Asse genau so wenig erfahren, wie die über den Kennedy-Mord.

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BSler01

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BeitragVerfasst am: 26.11.2010, 21:01    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

,
_________________
Der o.g. Text ist meine Meinung zu diesen Themen. Ich formuliere meine Texte manchmal ironisch, sarkastisch oder überzogen.

1984 war nicht als Anleitung gedacht!


Zuletzt bearbeitet von BSler01 am 14.06.2013, 22:28, insgesamt 2-mal bearbeitet
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tripledot

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BeitragVerfasst am: 26.11.2010, 22:05    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Schön:
http://www.harmbengen.de/toonpool/2010%2011%2026%20bundesrat_und_asse_1064895.jpg
...

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KlausK

Jung Welfe



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BeitragVerfasst am: 27.11.2010, 08:37    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« BSler01 » hat folgendes geschrieben:
...
Oder vielleicht in der ungenutzten U-Bahnhaltestelle am Reichstag ein paar Castor-Behälter zwischenlagern und mit Salz bedecken, in Gorleben wollen die das doch auch machen. Wink

MfG


Hallo,
kleine Korrektur: die U-Bahnstation (U55 - Bundestag) ist nicht unbenutzt, sondern seit August 2009 in Betrieb.
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Duffer

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BeitragVerfasst am: 27.11.2010, 12:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« KlausK » hat folgendes geschrieben:
« BSler01 » hat folgendes geschrieben:
...
Oder vielleicht in der ungenutzten U-Bahnhaltestelle am Reichstag ein paar Castor-Behälter zwischenlagern und mit Salz bedecken, in Gorleben wollen die das doch auch machen. Wink

MfG


Hallo,
kleine Korrektur: die U-Bahnstation (U55 - Bundestag) ist nicht unbenutzt, sondern seit August 2009 in Betrieb.


Hallo,
Kleine Korrektur: Beides ist richtig.
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KlausK

Jung Welfe



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BeitragVerfasst am: 27.11.2010, 13:40    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Überredet...
wobei: wann warst Du das letzte Mal da?
Unnötig finde ich diese Linie trotzdem.
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Gero

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BeitragVerfasst am: 29.11.2010, 14:42    Re: böse Überraschung: erhöhte Krebsrate festgestellt Antworten mit ZitatNach oben

« Reiner_Mist » hat folgendes geschrieben:

Wo steht also, dass keine "erhöhte" Strahlung gemessen wurde?
Wie hoch waren die Messergebnisse?t


Das hat das Bundesamt für Strahlenschutz heute nochmal bekräftigt. Über Tage wurden jahrelang ständig Strahlenmessungen von Experten, Bürgerinitiativen und interessierten Laien durchgeführt ohne dass jemals eine messbare Strahlenbelastung festgestellt wurde. Das ist nun einmal Fakt und muss zur Kenntnis genommen werden.

Auszug aus dem BZ-Artikel:

Zitat:
Messungen vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS, Salzgitter) hatten seit der Übernahme der Asse im Januar 2009 keine erhöhte Radioaktivität in der Gegend ergeben. Für die Zeit davor kann die Behörde eigenen Angaben nach keine Aussage machen. Sie wies daraufhin, dass den erhöhten Krebsfällen konsequent nachgegangen werden müsse.

Nach Ansicht Müllers könne die Strahlung die Tumore nicht ausgelöst haben. Um die Fälle von Schilddrüsenkrebs um das Dreifache zu steigern, hätte so viel radioaktives Jod freigesetzt werden müssen, dass die Messinstrumente Alarm geschlagen hätten. Das gelte auch für Leukämie, sagte Müller. Er hält andere Auslöser wie Infektionen oder Pflanzenschutzmittel für wahrscheinlicher.

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Penny

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BeitragVerfasst am: 29.11.2010, 17:37    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Man kann allerdings auch nur das messen, was man kennt.

Und wer will schon dafür die Hand ins Feuer legen, das selbst geringe Strahlendosen bei dem einen oder anderen eine andere Reaktion als die in der Schulbuchmedizin beschriebene auslösen kann.

Radioaktivität kann bekanntlich eine höhere Rate an Krebserkrankung auslösen und so lange keine andere Ursache für den Anstieg der Quote rund um die Asse gefunden wurde, sollte man den Atommüll in der Asse nicht als harmlos deklarieren.

Experten irgendeines Bundesamtes sind ohnehin in der Glaubwürdigkeit nicht die oberste Instanz. Meist halten die sich ja an 'Vorgaben'.
Politiker sind noch weniger glaubwürdig, da sie teilweise an Turboalzheimer leiden, siehe den Fall Zeuge Rüttgers.

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Gero

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BeitragVerfasst am: 29.11.2010, 18:14    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Penny » hat folgendes geschrieben:

Experten irgendeines Bundesamtes sind ohnehin in der Glaubwürdigkeit nicht die oberste Instanz. Meist halten die sich ja an 'Vorgaben'.
Politiker sind noch weniger glaubwürdig, da sie teilweise an Turboalzheimer leiden, siehe den Fall Zeuge Rüttgers.


Ich weiß nur, dass in der Gegend alle möglichen Leute mit dem Geigerzähler umhergewandert sind und mögliche Strahlung über Tage gemessen haben. Und dabei ist bis heute nichts rausgekommen. Also muss man doch annehmen, dass es über Tage auch wirklich keine Strahlenbelastung gegeben hat.

Es sei denn, man nimmt mit physikalischen Methoden heute noch nicht messbare Strahlung an - aber das wäre nun wirklich eine sehr utopische Theorie!

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Penny

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BeitragVerfasst am: 29.11.2010, 21:46    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Evtl kommt ja wirklich nix aus der Asse raus, sondern die Menschen dort unterliegen einer partitiellen negativen kosmischen Strahlung....huch, ich sollte Politiker werden Laughing

Aber Scherz beiseite...
Wieso wäre das utopisch mit der bisher unbekannten Strahlung?
Kennt der Mensch wirklich schon ALLE Vorgänge und Gesetzmäßigkeiten in der Natur?
Es hört sich zugegebenermaßen weit hergeholt an, aber da sonst jede Erklärung für die gestiegene Krebsrate fehlt, sollte es nicht in das Reich des Unmöglichen abgeschoben werden.
Auch Einsteins hochgelobte und für alles zitierte Relativitätstheorie ist nicht mehr der Stein der Weisen, für den man sie lange gehalten hat.
Naturgesetze scheren sich herzlich wenig um den Willen des Menschen.

Um jedes AKW gibt es bekanntlich eine erhöhte Krebsrate, obwohl das ja immer vehement bestritten wird, da die AKWs ja absolut sicher seien und dort keine meßbare Strahlung austreten würde.

Womit wir dann wieder bei der evtl vorhandenen partitiellen negativen kosmischen Strahlung wären...

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Duffer

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BeitragVerfasst am: 29.11.2010, 22:49    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Alles was strahlt hat auch eine Wellenlänge. Da es keine unbekannten Wellenlängen gibt, gibt es auch keine unbekannte Strahlung. Allen denen das nicht sicher genug ist, sei die Alu-Hut-Methode empfohlen.

Das es um jedes AKW eine erhöhte Krebsrate gibt ist falsch. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Wohnortnähe und Krebsrisiko. Das ist ein eklatanter Unterschied! Denn es gibt nicht bei allen AKWs diesen Zusammenhang, ich meine aber besonders im Fall Krümmel soll dieser sehr stark gewesen sein. Meines Wissens nach ließen sich die meisten an Leukämie erkrankten, oder deren Eltern in Teil 2 der KiKK-Studie nicht nach deren Lebensumständen befragen.
Es kann auch einen ganz einfachen Zusammenhang geben, nämlich den, dass die meisten Menschen gerne in der Nähe ihres Arbeitsplatzes leben, und bei Atomkraftwerksmitarbeitern (schönes Wort) kann man sich gut vorstellen, dass es häufiger zu Krebserkrankungen kommen kann. Deshalb kann man leider auch keinen Einfluss von AKW auf die Umgebung nachweisen.

Genau das gleiche gilt für die Asse. Solange man nicht weiß, WER da erkrankt ist, braucht/kann man auch keine Schlüsse ziehen.
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Penny

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BeitragVerfasst am: 04.12.2010, 07:44    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Die Bundesregierung hält einen Zusammenhang zwischen der Atommülllagerung im Endlager Asse und dem Anstieg von Krebsfällen in der Umgebung des Endlagers für ausgeschlossen und bringt stattdessen statistische Zufälle als Erklärung ins Spiel.

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2044/artid/13348317

Hmm, oder doch zufällig Aliens oder eine partitiell begrenzte negative kosmische Strahlung?

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BSler01

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BeitragVerfasst am: 04.12.2010, 09:50    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

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Der o.g. Text ist meine Meinung zu diesen Themen. Ich formuliere meine Texte manchmal ironisch, sarkastisch oder überzogen.

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Zuletzt bearbeitet von BSler01 am 14.06.2013, 22:29, insgesamt einmal bearbeitet
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Penny

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BeitragVerfasst am: 04.12.2010, 15:18    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« BSler01 » hat folgendes geschrieben:
Ich warte nur doch drauf, das es richtig knallen wird, dann zeigt sich das unsere Volksvertreter mal wieder keine Verantwortung übernehmen werden und die Lobbyisten keinen Arsch in der Hose haben.
Die werden dann wieder unter spontanen Gedächtnisverlust leiden, siehe Rüttgers

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