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 Wo finden Rodungen 2008 statt?
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tripledot

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BeitragVerfasst am: 14.02.2008, 13:50    Wo finden Rodungen 2008 statt? Antworten mit ZitatNach oben

- Riddagshausen (92 Bäume am 18.02.)
- Kralenriede (130 Bäume sind schon gefallen)
- Querumer Forst (Flughafen; Beginn dieses Jahr?)
- Parallelstraße zur Gliesmaroder Str. (Richterstr.? Jedenfalls alle Straßenbäume weg, die mit den roten Beeren)

Bitte diese Liste fortsetzen!

...

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BSler01

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BeitragVerfasst am: 14.02.2008, 13:58    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

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Hoffi-Buh





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BeitragVerfasst am: 14.02.2008, 21:17    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Huhuuuhuhuu!

Mein schöner Gespensterwald hinder dem Herzog-Anton-Ulrich-Museum wird auch kleiner. Da kommen bald die bösen Menschen mit den Kettensägen.

Huhuuuhuhuuu Hoffi-Buh
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Kambi Ko

Jung Welfe




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BeitragVerfasst am: 14.02.2008, 22:30    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Meldung der B"Z" vom 7.2.08:
Zitat:
Auf dem Kreißberg im Bürgerpark werden die Standortbedingungen seltener und gefährdeter Pflanzenarten verbessert. Das teilte die Stadtverwaltung gestern mit.
Ziel ist es demnach, auf diesem Naturdenkmal eine größere Pflanzenvielfalt wiederherzustellen. So sollen das Wachstum des seltenen und landesweit gefährdeten Aufrechten Glaskrauts und anderer krautiger Pflanzen gefördert und früher auf dem Kreißberg heimische inzwischen jedoch verschollener Arten neu geplanzt werden.
Dazu ist es erforderlich, Bäume zu fällen und Gehölze zu entfernen, um lichte Bereiche für so genannte "Initialpflanzungen" zu schaffen, so die Stadt weiter. Mitarbeiter des stätdischen Fachbereichs Stadtgrün erledigen diese Arebieten in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde vor dem Beginn der Brut- und Setzzeit am 1. März.
Positiver Nebeneffekt für Spaziergänger: Der Kreißberg wird wieder Aussichtspunkt."

Exclamation Am 9.2.08 waren mehrere stattliche Bäume auf dem Kreißberg gefällt.

Was macht ein Naturdenkmal eigentlich zu einem solchen?
http://www.braunschweig.de/umwelt_naturschutz/umwelt_abc/naturdenkmal.html:
Zitat:
Einzelne Naturschöpfungen können nach dem Niedersächsischen Naturschutzgesetz entweder wegen ihrer Bedeutung für Wissenschaft, Natur- oder Heimatkunde oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit als Naturdenkmal (ND) ausgewiesen werden. Sie sind streng geschützte Objekte der Natur, die als Einheit erkennbar sind. Wie bei den Naturschutzgebieten gilt auch für die Naturdenkmale das absolute Veränderungsverbot.
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Peter

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BeitragVerfasst am: 15.02.2008, 11:41    Re: Wo finden Rodungen 2008 statt? Antworten mit ZitatNach oben

« tripledot » hat folgendes geschrieben:
- Riddagshausen (92 Bäume am 18.02.)
- Kralenriede (130 Bäume sind schon gefallen)
- Querumer Forst (Flughafen; Beginn dieses Jahr?)
- Parallelstraße zur Gliesmaroder Str. (Richterstr.? Jedenfalls alle Straßenbäume weg, die mit den roten Beeren)

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Nach einem Sturm der Entrüstung von Anwohnern und Naturschützern in Riddagshausen haben sich Fachleute die zu fällenden Pappeln näher angesehen: Eine Prüfung, ob es sich um die unter besonderem Schutz stehenden Schwarzpappeln handeln könnte, bringt den örtlichen Bezirksrat und dessen Ortsbürgermeister Wendt in zweifelhaftes Rampenlicht ... dann hatte Wendt auch noch nichts besseres zu tun, als die Naturschützer wegen der Plakataktion anzuzeigen, sie hätten ihre Namen nicht unter die Plakate geschrieben und die Plakate mit Nägeln befestigt ...

Nachhilfe für Herrn Wendt, wo auch er sein Informationsbedürfnis stillen kann:
Zitat:
15.02.08 Am Montag soll(t)en 90 Bäume in Riddagshausen gefällt werden!
Geschrieben von Kristine Schmieding
Erst einmal scheint die Fällaktion zwar fürs Erste abgeblasen, aber sicher ist auch das noch nicht. Für das kommende Wochenende haben wir deshalb spontan einen Infostand angemeldet, um Anwohner und Spaziergänger über die geplanten Abholzungen zu informieren. Neben Birken und Linden sind vor allem die Pappeln an der Ebertallee und am Messeweg betroffen. Die Aktion findet statt

am 16. und 17. Februar von 10 bis 17 Uhr
an der Ebertallee, Ecke Dr. Willke-Weg, gegenüber vom „Herrenkrug“.

Wir brauchen noch Unterstützung und bitten hilfsbereite Menschen um Mitteilung per Mail oder Telefon.

Kristine Schmieding
Tel. 371745
kristine.schmieding@arcor.de

P.S. Administrator:
In der Braunschweiger Zeitung polterte der zuständige Bezirksbürgermeister Jürgen Wendt, wohl Mitinitiator der Fällaktion, jedenfalls ihr harter Vertreter, gegen die "sanfte" Plakataktion. Er habe auch Anzeige gegen die Plakatierer erstattet, brüstet er sich.

Unter harter Haut steckt manchmal ein weicher Kern, denn wie die Zeitung berichtet: Übrig geblieben seien Nägel, mit denen die Schilder an den Stämmen befestigt waren; und da blutet dann doch das Herz.

Auf dem Bild mit dem Plakat sieht man allerdings deutlich, dass die gelben Plakate mit Heftzwecken an der starken Rinde der Bäume befestigt war, der Stamm konnte dadurch nicht beschädigt werden. Eine fachkundige Entfernung des Papiers hätte allerdings auch die Heftzwecken mit entnehmen können - und womöglich wurde das ja sogar auch gemacht.

Die Nägel, die dort in den Bäumen zu sehen sind (oder waren), stammen nicht von Plakatierern, sondern sind wohl behördliche Kennungen... Quelle: http://www.unser-braunschweig.de/index.php?option=com_content&task=view&id=849&Itemid=47


Nun wurde die Abholzung erstmal gestoppt.
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Kai

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BeitragVerfasst am: 16.02.2008, 19:16    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/7994887

Stadt stoppt umstrittenen Kahlschlag der Schwarzpappeln in Riddagshausen

Verwaltung schließt nicht mehr aus, dass Bäume am Kreuzteich auf der Roten Liste stehen

Von Jörn Stachura und Ralph-Herbert Meyer

Der für Montag geplante, umstrittene Kahlschlag an der Ebertallee und am Messeweg ist gestoppt. Die Stadt wartet Untersuchungsergebnisse ab, ob dort tatsächlich stark bedrohte Schwarzpappeln betroffen wären.

Unter den 92 Bäumen, die abgeholzt werden sollen, befinden sich nach Informationen unserer Zeitung 9 Schwarzpappeln "nigra". Diese Art steht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Bäume.

Die Stadt prüfte gestern die Bäume, nachdem Hinweise von Umweltschützern eingegangen waren. Ein Resultat soll erst in einigen Tagen vorliegen. Die Untersuchung ist in dieser Jahreszeit besonders schwierig, weil Knospen zur Bestimmung fehlen.

Deswegen sagte Stadtbaurat Wolfgang Zwafelink das Abholzen vorerst ab: "Ich schließe nicht aus, dass die Planungen zum Umbau von Ebertallee, Messeweg und Teichblick überarbeitet werden, wenn tatsächlich artenreine Schwarzpappeln an den Straßen stehen." Unter Naturschutz stünden sie aber nicht. Was mit ihnen letztlich passieren solle, so Zwafelink, müssten dann städtisches Gremium entscheiden.

Die Zeit dränge wegen der Setz- und Brutzeit, die im März beginnt. Baumfällen ist dann nicht mehr zulässig. Selbst bei einer Verzögerung des Umbaus müssten staatliche Fördermittel nicht zwingend ausfallen.

Nach dem Baumkataster der Stadt Braunschweig sollen am Kreuzteich zwar viele Schwarzpappeln stehen, aber nur in den häufigen Zuchtformen italica oder robusta.

Als Beleg schickte die Stadt einen Katasterauszug, der als Arbeitsgrundlage dient. Aufgeführt sind 61 Bäume. Fällen will die Stadt 92.

Die artenreine Schwarzpappel gehört zu den seltensten Bäumen Deutschlands. Darum werden diese Pappeln üblicherweise als Naturdenkmale ausgewiesen.

Das Naturschutzgesetz bestimmt: "Alle Handlungen, die das Naturdenkmal oder seine geschützte Umgebung zerstören, beschädigen oder verändern, sind verboten."

Hennig Brandes (CDU), Vorsitzender des Bauausschusses, fordert das Fällen. Er will den Baufortschritt nicht gefährden und hält die Pappeln als Straßen begleitende Bäume für nicht erhaltenswert.

Ein Experte der Stadt erklärt, dass die Lebensdauer der nach dem Krieg gepflanzten Schwarzpappeln in dem Umfeld nur noch maximal zehn Jahre betrage.

Anstatt die Bäume zu fällen, so Grünen-Fraktionschef Holger Herlitschke, müsse man sie die zwingend erhalten und als Naturdenkmale ausweisen. "So wie die Stadt das bei der Blutbuche an der Wolfenbütteler Straße getan hat", sagt Herlitschke.

Naturschützer haben für Sonnabend und Sonntag von 10 bis 17 Uhr Infostände an der Ebertallee/Dr.-Wilke-Weg angekündigt.

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Peter

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BeitragVerfasst am: 16.02.2008, 19:23    Protestaktionen mit Infoständen und Unterschriften Antworten mit ZitatNach oben

Baumschützer sammeln Unterschriften.

Immer mehr Leuten wird klar, was es bedeutet, keine Baumschutzsatzung mehr in der Stadt zu haben (wurde nach Amtsantritt von Hoffmann mit CDU/FDP Stimmen abgeschafft).
Seither fallen überall die Bäume kurzfristigen Interessengruppen zum Opfer, ohne objektive Kontrolle.
Vor Graff wurde darüber informiert und diskutiert.
An einem zusätzlichen Infostand in Riddagshausen gegenüber Herrenkrug gab es einen buchstäblichen Auflauf. Kaum jemand war über die Absicht - vorangetrieben von Boreks Privat-Interessen - über 90 Pappeln abzusägen, informiert.

Die Empörung war groß. In Riddagshausen wurden spontan heute rd. 250 Unterschriften für den Erhalt der Pappel-Allee gesammelt.
Morgen, Sonntag, wird die Protest-Aktion mit Info-Stand in Riddagshausen fortgesetzt.
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Stadtmensch

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BeitragVerfasst am: 16.02.2008, 20:16    Re: Protestaktionen mit Infoständen und Unterschriften Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:
- vorangetrieben von Boreks Privat-Interessen -


...die da wären?
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BSler01

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BeitragVerfasst am: 16.02.2008, 21:18    . Antworten mit ZitatNach oben

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Der o.g. Text ist meine Meinung zu diesen Themen. Ich formuliere meine Texte manchmal ironisch, sarkastisch oder überzogen.

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Peter

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BeitragVerfasst am: 17.02.2008, 17:57    Promenade mit freiem Blick auf die Teiche Antworten mit ZitatNach oben

wahre spontane Volksaufläufe am Infostand auch am Sonntag ... (wieder hunderte von Unterschriften)...

also zur Interessenlage: die Straßenarbeiten etc. sind tatsächlich nur der Vorwand, um erst einmal die alten Bäume radikal entfernen zu können.
Im zweiten Schritt gibt es Vorstellungen, entlang der Teiche vom Grünen Jäger her kommend bis zum Messeweg eine Art "Promenade" mit freiem Blick auf die Teiche herzustellen. Auch eine Bebauungszeile mit hochwertigen Villen im Anschluss der Promenade wird von Anwohnern für möglich gehalten.
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Daniel

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BeitragVerfasst am: 17.02.2008, 21:42    Re: Promenade mit freiem Blick auf die Teiche Antworten mit ZitatNach oben

« Peter » hat folgendes geschrieben:
Auch eine Bebauungszeile mit hochwertigen Villen im Anschluss der Promenade wird von Anwohnern für möglich gehalten.


Das soll doch jetzt ein Witz sein ... Mad
Wer oder was erzählt denn sowas ? Gibs für das Orakeln auch eine sichere Quelle ?

Daniel
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Haanrich

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BeitragVerfasst am: 18.02.2008, 07:14    Re: Promenade mit freiem Blick auf die Teiche Antworten mit ZitatNach oben

« Daniel » hat folgendes geschrieben:
« Peter » hat folgendes geschrieben:
Auch eine Bebauungszeile mit hochwertigen Villen im Anschluss der Promenade wird von Anwohnern für möglich gehalten.

Das soll doch jetzt ein Witz sein ... Mad


Die Planung:
http://www.bibs-fraktion.de/fileadmin/user_upload/PDF/Anlage_Baumfaellungen_Riddagshausen_Teichblick.pdf
Da die Straße, die die Insel vom Kreuzteich abschneidet, rückgebaut wird, ergibt sich natürlich eine immense Aufwertung dieses kleinen Areals. Wenn das sowieso im Baubauungsgebiet liegt, dann liegt es nahe, dass das dann auch bebaut werden wird. Ich weiß nicht, wieviel da nach Bau eines Museums mit Museumsrestaurant noch übrig ist. (Wenn ich mir vor Augen führe, wie das mit dem Verkauf des Schlossparkgrundstückes gelaufen ist, fürchte ich nur, die Stadt hat dem Investor das ganze Grundstück zu einem Preis von einem einzigen "Stadtvillengrundstück" überlassen - wobei noch die Frage wäre, wie die Besitzverhältnisse bisher lagen und zukünftig liegen, die Straße gehörte aber wohl jedenfalls der Stadt.)

Ansonsten ist der Weg um den Kreuzteich auch heute schon ein beliebte Promenade, ich finde da deshalb gar nichts Witziges oder Geheimnisvolles. Es stellt sich nur die Frage, was für eine Promenade das sein soll, urwüchsig-naturwüchsig oder feudal wie Herrenhausen, Sansaussi oder Versailles?

Haanrich
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tripledot

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BeitragVerfasst am: 18.02.2008, 08:24    Re: Promenade mit freiem Blick auf die Teiche Antworten mit ZitatNach oben

« Haanrich » hat folgendes geschrieben:
Ich weiß nicht, wieviel da nach Bau eines Museums mit Museumsrestaurant noch übrig ist.


Bitte alle Karten auf den Tisch legen!
Was denn für ein Museum? Eines zur Erinnerung an die gefällten Schwarzpappeln (Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben!)? Bitte mal genauer!
Und der Investor, der das Dreieck gekauft hat ist Borek oder wie?

... ???

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Braunschweiger

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BeitragVerfasst am: 18.02.2008, 08:27    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@Exciter

Das ist so nicht ganz korrekt.
Die Teiche werden trockengelegt um das Fundament für ein Raumfahrtzentrum zu legen, das dort gebaut werden soll.
Nach meinen Informationen gibt es bereits Planungen für eine Trägerrakete des Typs "Gerd I", die durch den Verkauf von Braunschweiger Feinstaubpartikeln an Wolfsburg finanziert werden soll.
Das ist auch der Grund, weshalb die Quadriga noch nicht auf dem Schloss steht. G.H. hat vor, diese auf den Mond zu schicken, um zu beweisen, daß die Amerikanische Mondlandung eine Inszenierung war und nie stattgefunden hat. Zeitgleich will er dort eine "Braunschweiger Kolonie" gründen.

Mit der "Gerd II", einem bemannten Orbiter, sollen dann die Bibs und die Linken im All nach verschwörerischen Außerirdischen Ausschau halten und ggf. überwachen. Twisted Evil

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Haanrich

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BeitragVerfasst am: 18.02.2008, 09:06    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Mir wird das wirklich langsam etwas zu blöd. In den offiziell zugänglichen Unterlagen für einen Investorenwettbewerb vom 10. August 2007 hieß es:

"Aufgrund der herausragenden Lage wird angestrebt auf dem Baugrundstück eine hochwertige Wohnbebauung umzusetzen. Unter Berücksichtigung der unmittelbaren Nachbarschaft des Natur- und Naherholungsgebietes und des direkt angrenzenden Kreuzteiches wird es dem Bauträger freigestellt, in Teilen "öffentliche" Nutzungen wie z.B. Atelier/Galerie, Ausstellungsflächen für Kunsthandwerk und vergleichbare Nutzungen unterzubringen."

Im Prinzip finde ich das eine angemessene Grobplanung, einen angemessenen Umgang mit dem Areal - die Krux liegt wie meist im Detail - und jetzt klinke ich mich hier doch lieber erst einmal aus.

Haanrich
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Braunschweiger

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BeitragVerfasst am: 18.02.2008, 09:22    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Für das Grundstück Ebertallee 29 in Riddagshausen wurden Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Investoren eingeladen, Ideen für eine angemessene Nutzung und Bebauung des Grundstückes zu entwickeln.

An dem Investorenwettbewerb haben acht Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Investoren teilgenommen. Am Freitag, 7. Dezember, hat das Preisgericht, dazu gehörten Stadtbaurat Wolfgang Zwafelink, Prof. Hans Struhk und Hartmut Rüdiger und als beratende Preisrichter bzw. sachverständige Berater Jürgen Wendt, Hennig Brandes von der CDU-Fraktion sowie Manfred Dobberphul von der SPD-Fraktion, einstimmig den Entwurf von Stefan Giesler, Giesler Architekten, Braunschweig, – in Arbeitsgemeinschaft mit Richard Borek – mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Architekt Stefan Giesler schlägt für den Standort ein Gastronomie- und Ausstellungsgebäude vor. Die Beurteilung des Preisgerichts lobt, dass er „mit diesem Vorschlag zunächst die Anforderungen der Auslobung sowohl bezüglich des vorgeschlagenen Programms als auch der Nutzung der Freiflächen erfüllt. Der Teichblick als Leitbild wird hier bis ins Detail durch die Gebäudestruktur, die Lage im Wasser, Bilder wie Pavillon, Orangerie und Pergolen etc. aufgezeigt.

Die städtebauliche Ortsrandlage wird mit dem Motiv Teichlandschaft positiv verbunden, allseits sind vielfältige Blickbeziehungen von der Bebauung und umgekehrt innen nach außen gut gelöst. Die Teichlandschaft beginnt nach der Planung bereits an der Ebertallee. Der Entwurf zeigt auffallend gut, wie Architektur und Landschaft zusammenfließen können. Der klare, einfache Baukörper mit den vorgeschlagenen Materialien (Holz, Beton, Glas) überzeugt in seinen Proportionen und steht in Analogie zu den Häusern Riddagshausens.

Das Gebäude wurde sehr konsequent in eine erweiterte Teichlandschaft positioniert. Zur Bescheidenheit des Baukörpers wirkt die Wasserfläche außerordentlich großzügig.

Der 2. Preis ging einstimmig an SWW Architekten Kai Sawadda und Hendrik Welp mit Kümper + Schwarze Baubetriebe GmbH, Herr Klaus Schwarze.

Den Architekten „gelingt es, auf diesem im Ort Riddagshausen zentralen, durch die Orientierung und Verkehrssituation für eine Wohnnutzung schwierigen Grundstück ein einerseits sehr zeitgemäßes, andererseits in das Ortsbild gut integriertes kleines Wohnquartier zu konzipieren, das darüber hinaus auch noch eine gute Wohnqualität erwarten lässt.

Er erreicht dies durch einige ganz einfache Mittel: Mit einer freien, nicht geometrischen Anordnung von sechs in ihrer Grundstruktur gleichen, jedoch im Detail individuellen Häusern, die auch in ihrem Maßstab und ihrer leicht differenzierten Höhe dem Ortsbild entsprechen; durch die Zuordnung kleiner privater Freibereiche, die zur Straße hin geschlossen, zu dem Teich hin – angemessen erhöht – geöffnet sind; und durch innen liegende kleine gemeinschaftliche Höfe, die die richtige Antwort auf den „Inselcharakter“ des Ensembles sind.

Die außenräumliche und das Ortsbild bereichernde Qualität wird auch im Détail, z. B. durch die Bruchsteinmauer der Erdgeschosszone, dem quasi der Öffentlichkeit „geschenkten“ kleinen Platz mit Baum an der Kreuzung sehr angenehm und unpathetisch umgesetzt.

Den 3. Preis erhält die Architektengemeinschaft Meißner, Hajo Meißner, Ayse Aslan, Sebastian Beck und Michaela Zank. Dieser Entwurf greift gemäß Beurteilung des Preisgerichts „die Rahmenbedingungen des Umfeldes –Verkehr im Süden und Westen und Natur im Norden – konsequent auf und schirmt die künftigen Nutzungen mit einer umlaufenden ortstypischen Bruchsteinmauer auf gelungene Weise ab. Im Schutz dieser Mauer werden Gartenhöfe und ein kleines Café angeboten. Ein Gemeinschaftshof erschließt die Carports und schafft einen guten Übergang zur öffentlichen Promenade. Positiv bewertet wird die optische Durchlässigkeit zwischen Ebertallee und Teichen.

Maßstäblichkeit und Gliederung der Baumassen erscheinen angemessen und gut gewählt. Zweifelhaft ist allerdings, ob der architektonische Gesamtausdruck dem Ortsbildcharakter Riddagshausens in adäquater Weise entspricht. Die Jury kam hier zu der Beurteilung, dass trotz der guten Gestaltungsqualität dieses Entwurfes, der Verfasser den Genius loci Riddagshausen nicht überzeugend trifft.“

Die Arbeiten der Arbeitsgemeinschaften HSV – Architekten, Jörg Salmhofer und Martin Vollmer, mit Frau Dr. Gisela Rösch und Frank M. Rösch sowie Springmeier Architekten GbR, Fouad Boulkroune und Wilhelm Springmeier, mit Vepro GmbH, Werner Pfeiffer wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Das Preisgericht hat einstimmig empfohlen, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zu realisieren. Gemäß der Wettbewerbsauslobung soll einem der Preisträger das Grundstück zum Kauf angeboten werden. Der ausgewählte Preisträger erhält vorbehaltlich der endgültigen Zustimmung der zuständigen Gremien eine Kaufoption auf das Grundstück mit einer Laufzeit von einem halben Jahr nach Entscheidung des Preisgerichtes.

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tripledot

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BeitragVerfasst am: 18.02.2008, 09:37    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Braunschweiger » hat folgendes geschrieben:
Für das Grundstück Ebertallee 29
...
nach Entscheidung des Preisgerichtes.[/b]


Na also, doch kein Weltraumbahnhof!

Braunschweiger,
haben Sie da jetzt zitiert oder ist der Text aus der eigenen Feder?
Das war der Wettbewerb, bei dem die Architekten iher Phantasie freien Lauf lassen konnten.

Aber wo sind die Pläne von dem was dort jetzt wirklich realisiert werden soll?

...

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BeitragVerfasst am: 18.02.2008, 09:38    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

"Die Stadt Braunschweig beabsichtigt, für das städtische Grundstück Ebertallee 29 ein bauliches Konzept mit Wohn-, Geschäftsflächen und/oder Restaurationsbetrieb zu erntwickeln und über einen privaten Investor realisieren zu lassen."

So der Auszug aus der Auschreibung des Investorenwettbewerbs.

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BeitragVerfasst am: 18.02.2008, 10:06    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« BS-Exciter » hat folgendes geschrieben:
Peter, Tripledot, Haanrich und Co. sollten mal in Ihrem "Wald der Vorurteile" anfangen die uralten Stämme zu fällen


Die einen haben eben einen, wie Sie ihn nennen, "Wald der Vorurteile". Andere genießen dafür den weiten Blick zwischen ihren politischen Scheuklappen.

Ich will wissen, wie die aktuellen Planungen für das Dreieck in Riddagshausen wirklich aussehen. Oder ist das geheim?

...

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Braunschweiger

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BeitragVerfasst am: 18.02.2008, 10:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« tripledot » hat folgendes geschrieben:
« Braunschweiger » hat folgendes geschrieben:
Für das Grundstück Ebertallee 29
...
nach Entscheidung des Preisgerichtes.[/b]


Na also, doch kein Weltraumbahnhof!

Braunschweiger,
haben Sie da jetzt zitiert oder ist der Text aus der eigenen Feder?
Das war der Wettbewerb, bei dem die Architekten iher Phantasie freien Lauf lassen konnten.

Aber wo sind die Pläne von dem was dort jetzt wirklich realisiert werden soll?

...


Das war zitiert.
Ich suche noch die Pläne vom damaligen Wettbewerb.

Hier ist noch ein Foto vom damaligen Wettbewerb. Im Hintergrund sind die Entwürfe zu sehen.

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