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 Stadt will Bücherei in der Grünewaldstraße schließen
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tripledot

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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 08:38    Stadt will Bücherei in der Grünewaldstraße schließen Antworten mit ZitatNach oben

Bezirksrat kämpft für Bücherei
Stadt will Zweigstelle in der Grünewaldstraße schließen – Schulen wichtige Nutzer


Klar, für die Flughafenerweiterung und das daraus resultierende vergrößerte Defizit muss gespart werden!

Welche Kosten verursacht der Betrieb der Stadtteilbibliothek in der Grünewaldstraße pro Jahr?
Wieviel Haushaltsmittel muss die Stadt in die Flughafenerweiterung investieren?
Welches Defizit verursacht der Flughafen heute und zukünftig?

...

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Gero

Adel




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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 13:50    Re: Stadt will Bücherei in der Grünewaldstraße schließen Antworten mit ZitatNach oben

« tripledot » hat folgendes geschrieben:

Klar, für die Flughafenerweiterung und das daraus resultierende vergrößerte Defizit muss gespart werden!...


Was soll der Schwachsinn, diese Dinge miteinander zu verketten? Und wenn's donnert, ist auch der OB schuld - siehe Signatur unten Board

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tripledot

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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 14:37    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Was soll der Schwachsinn, diese Dinge miteinander zu verketten?


Natürlich sind alle diese Dinge miteinander verkettet, da sie alle das Budget der Stadt betreffen. Rat und OB entscheiden, wieviel wofür und wofür nicht ausgegeben wird.

Offensichtlich werden dabei Prestigeprojekte wie Flughafen und Schloss bevorzugt.
Bildung und Kultur benachteiligt: Büchereischließung, die Schulen vergammeln trotz Konjunkturpaket immer mehr.

Das kann jeder in der Stadt sehen. Da hilft auch die Signatur nicht.

...

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Gero

Adel




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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 14:55    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« tripledot » hat folgendes geschrieben:

Bildung und Kultur benachteiligt: Büchereischließung, die Schulen vergammeln trotz Konjunkturpaket immer mehr..


Im Hinblick auf die Kultur ist Braunschweig besser aufgestellt als zahlreiche andere Städte. Leider hast du Banause weder Oper noch Schauspiel noch Ballett im Staatstheater, noch Sinfoniekonzerte in der Stadthalle noch die fantastische Bibliothek im Schloss erlebt. Wusstest du, dass die Stadt allein für ihr Theater jährlich etwa 14 Millionen Euro auf den Tisch legt? Zeitgleich schließt Wuppertal sein Schauspiel gänzlich, Frankfurt hat sein gesamtes Ballett abgeschafft, Oberhausen sein Musiktheater, die Theater in Brandenburg oder Frankfurt/Oder sind aus Geldmangel komplett geschlossen worden, daneben zig Bibliotheken in verschiedenen Städten (http://marvin.bibliothek.uni-augsburg.de/bibliothekssterben/traueranzeigen.html usw. usw,

Und da redest du so einen Schwachsinn, dass hier die Kultur zu kurz kommt!

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tripledot

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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 08:48    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Leider hast du Banause weder Oper noch Schauspiel noch Ballett im Staatstheater, noch Sinfoniekonzerte in der Stadthalle noch die fantastische Bibliothek im Schloss erlebt.


Diese Einrichtungen werden sicher auch noch bluten, wenn das Geld für Flughafenerweiterungen und andere Prestigeprojekte nicht ausreicht.
Da werden sich die Scheuklappenträger noch wundern!

...

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Gero

Adel




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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 14:33    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« tripledot » hat folgendes geschrieben:

Diese Einrichtungen werden sicher auch noch bluten, wenn das Geld für Flughafenerweiterungen und andere Prestigeprojekte nicht ausreicht. .


Die Kosten für den Ausbau des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg trägt die Stadt Braunschweig nur zu 42%, den Rest die Stadt Wolfsburg, der VW-Konzern sowie die Landkreise Gifhorn und Helmstedt als weitere Anteilseigner. Die Kosten verringern sich zusätzlich, weil beträchtliche finanzielle Mittel vom Land Niedersachsen (50% der Gesamtkosten) beigesteuert werden. Von der Flughafenerweiterung werden also weder die Bibliothek noch das Staatstheater noch andere Einrichtungen tangiert.

Die JUSOS der SPD schrieben bereits vor einigen Jahren zum Flughafen:

Zitat:
Wir Braunschweiger Jusos sprechen uns ausdrücklich für den Ausbau des Braunschweiger Flughafens mit der Verlängerung der Landebahn auf 2.600 m nach Osten aus. Für uns stehen die enormen Entwicklungschancen im Vordergrund. Es ist eines der wichtigsten strukturpolitischen Entwicklungsprojekte für Braunschweig und die Region. Selbst der Erhalt des Status Quo setzt die Verlängerung der Landebahn voraus. Der Ruf des Forschungsflughafens Braunschweig ist weltweit top. Es ist ein in Deutschland - ja auch in Europa - einmaliges Zentrum der Forschung und Entwicklung im Luft- und Raumfahrt-Sektor. Europaweit gibt es nur noch eine vergleichbare Einrichtung, nämlich am Flughafen in Toulouse, dem Airbus-Stammsitz.

Eine McKinsey Studie besagt, dass bis zu 6000 hochqualifizierte Arbeitsplätze am Forschungsflughafen angesiedelt werden können. Wenn dann noch ein Global Player wie Boeing - nebenbei der grösste Flugzeughersteller der Welt - großes Interesse hat, sich an unserem Flughafen niederzulassen, zeigt dies, welch Potential hier in Braunschweig steckt. Wollen wir uns als Wissenschaftshochburg und Technologiezentrum im Bereich Flug- und Raumfahrtforschung gegen die starke internationale Konkurrenz behaupten, ist der Ausbau unerlässlich. Obwohl wir Verständnis für die Sorgen und Befürchtungen der Anwohner haben, sind wir der Auffassung, dass die Vorteile einer Flughafenerweiterung deutlich überwiegen. Zudem hätten die Anwohner, als sie dorthin gezogen sind, bedenken können, dass es zu einer Erweiterung des Flughafens kommen könnte. Den Flughafenausbau abzulehnen, bedeutet für uns, gegen die Interessen Braunschweigs und der Region zu stimmen.


... und zu den Kosten:

Zitat:
Für den Flughafenausbau werden ca. 32 Mio. EUR benötigt. Dafür hat die Flughafen Braunschweig GmbH vom Land auf Grund der überregionalen Bedeutung des Projekts eine Förderung von 50% der Gesamtkosten des Flughafenausbaus (ca. 16 Mio. EUR) aus der Gemeinschaft saufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (kurz: GA; gespeist aus Bundes- und Landesmittel) und aus Landesmitteln beantragt.


http://www.jusos-stadt-braunschweig.de/imperia/md/content/bezirkbraunschwieg/bsjusosunterbezirkbs/newsletter/newsletter__3_2003_flughafen.pdf

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