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Geschichte über Braunschweig

Im 9. Jahrhundert entstand hier die erste ständige Besiedelung.
Das erste Mal urkundlich erwähnt wird die Stadt 1031 als „Brunesguik“. Aus diesem Teil wird später das Weichgebilde „Altewiek“. Im selben Jahr wird die Magnikirche geweiht.
1115 wird das Benediktinerkloster St. Aegidin gegründet.
Kaiser Lothar III. stirbt, ihm hat das Weichbild „Altstadt“ wahrscheinlich sein Stadtrecht zu verdanken. Die mittelalterliche Stadt hat nämlich eine einmalige Struktur, sie besteht aus fünf Stadtteilen: Altstadt, Hagen, Altewiek, Neustadt und Sack. Diese Stadtteile bezeichnet man auch als Weichgebilde, denn jedes besaß seine eigene Verfassung, sein eigenes Rathaus, seinen eigenen Markt und bis auf Sack, auch seine eigene Pfarrkirche.

Im 12. Jahrhundert wird Heinrich der Löwe auf die Stadt aufmerksam, er richtet sich ihr seine Residenz ein. 1166 erbaut er den Burglöwen, 1173-1195 den Dom. Sein Palastgebäude auf der Burg Dankwarderode erbaute er um 1175. 1195 verstirbt der Herrscher in Braunschweig und wird im Dom beigesetzt.
Die Weichgebilde „Altstadt“, „Hagen“ bekommen 1227 von Herzog Otto dem Kind ihr Stadtrecht bestätigt. Bald darauf wird mit dem Bau des Altstädter Rathaus begonnen.
1269 werden die Weichgebilde Altstadt, Hagen und Neustadt durch eine gemeinsame Oberverwaltung enger aneinander gebunden. Im 14. Jahrhundert folgen dann die Weichgebilde Altewiek und Sack.

1358 ist es amtlich, Braunschweig ist eine Hansestadt. Knapp 40 Jahre später, 1390, wieder eine erste, offizielle Erwähnung: das Mumme (Dickbier) wird in Braunschwieg ausgeschenkt.
1528 durch die Annahme der Braunschweiger Kirchenordnung von Bugenhagen erhält die Reformation Einzug in die Stadt.
1671 ein einschneidendes Ereignis in der Stadtgeschichte: durch die Eroberung von Herzog Rudolf August endet die Stadtfreiheit und die Stadt wird in sein Herrschaftsgebiet eingegliedert.
1681 wird in der Stadt eine Messe eingerichtet, die im 18. Jahrhundert sehr einflussreich ist.
1690 eröffnet das Opernhaus.
Das schon bestehende Angebot der Collegien wird um das „Collegium Carolinum“ erweitert. Später entwickelt sich aus diesem die erste technische Universität Deutschlands.
1754 wird die herzogliche Residenz von Wolfenbüttel nach Braunschweig verlegt.
Innerhalb des Siebenjährigen Krieges wird die Stadt 1757-1758 von den Franzosen besetzt.
Der Vorläufer der Norddeutschen Landesbank, die Leihhausanstalt, wird 1765 gegründet.
Der Bau für das beginnt 1768.
1807-1813 ist Braunschweig wieder von den Franzosen besetzt und wird Teil des napoleonischen Königreichs Westfalen. Ab 1807 ist es sogar die Hauptstadt des Okerdepartements.
Nach dem Wiener Kongress wird 1814 das Herzogtum Braunschweig wieder gegründet. Die Stadt bekommt mit der Zeit immer mehr Selbstverwaltungsrechte und wird schließlich 1825 eine landesunmittelbare Stadt.
Bei der Revolution von 1830 gegen Herzog Karl II. wird in Braunschweig das Schloss angezündet. Karl der II. gibt die Regentschaft an seinen Bruder Wilhelm ab. Dieser gibt auch gleich den Bau eines neuen Residenzschlosses in Auftrag. (1831-1838)

Aber auch innerhalb der Stadt tut sich vieles. 1840 wird der botanische Garten eröffnet, 1861 wird der Neubau des Hoftheaters eröffnet, noch im selben Jahr wird das Städtische Museum gegründet.
Das Schloss brennt wieder, 1865, der Wiederaufbau dauert bis 1868.
Die technische Hochschule wird erweitert (1877) und die Pferdebahn wird eröffnet (1879).
Die Stadt wächst weiter und durchbricht 1890 die 100.000 Einwohner Grenze, somit ist Braunschweig nun eine Großstadt. Und die neue Großstadt braucht eine elektrische Straßenbahn, die 1897 in Betrieb genommen wird.
Die Stadt bekommt ein neues Rathaus (1900).
Zusätzlich zu der elektischen Starßenbahnlinie fährt in der Stadt die weltweit erste Kraftomnibuslinie der Firma Büssing. Die Busse verkehren zwischen Braunschweig und Wendeburg.
Nachdem ersten Weltkrieg bis zur Machtübernahme der NSDAP ist Braunschweig eine kreisfreie Stadt. Das Herzogtum ist einem Freistaat gewichen. Früher als in den meisten Teilen Deutschlands kommt die NSDAP in Braunschweig an die Macht. Durch eine Koalition mit gemäßigten bürgerlichen Partein regiert sie schon ab 1930 mit.
Die Verkehrsanbindung Braunschweigs wird in den nächsten Jahren vorangetrieben und ab 1933 verfügt man mit Veltenhofen über einen Hafen am Mittellandkanal. 1935 folgt ein Flugenhafen in Braunschweig-Waggum.
Im Krieg werden, durch Luftangriffe, große Teile der Stadt zerstört.

Nach dem Krieg gehört Braunschweig dem neugegründeten Land Niedersachsen an. Wie in allen Teilen Deutschlands beginnt man mit dem Wiederaufbau.
So wird das große Haus des Staatstheaters wiedereröffnet. Der neue Hauptbahnhof wird 1960 eingeweiht, das zerstörte Schloss, von dem nur noch Ruinen stehen, wird abgebrochen. Der neue Bahnhof wird 1976 an das elektrifizierte Bundesbahnnetz angeschlossen. Und auch der Hafen erweitert seine Kapazität, von nun an können Schiffe bis 1.350 t einlaufen.
Mit der Verwaltungs- und Gebietsreform 1978 wird Braunschweig zum Regierungsbezirk.
Ab 1979 halten Intercitiy-Züge in Braunschweig, denn die Stadt wurde an das Intercitynetz der Bahn angeschlossen.
Eine weitere Verkehrsanbindungsverbesserung ist das Autobahnkreuz Braunschweig-Nord ab 1987.
Das Braunschweigische Landesmuseum eröffnet 1989 im Vieweghaus am Burgplatz.
Durch seine Nähe zur Innerdeutschen Grenze kommen am „Begrüßungswochenende“ des 11./12. Novembers viele Ostdeutsche nach Braunschweig. Die Stadtbevölkerung richtet spontan Übernachtungsmöglichkeiten ein, die Läden verlängerbn ihre Öffnungszeiten, denn im Rathaus wird 38 Std. non-stop das „Begrüßungsgeld“ ausgegeben.
1993 wird der Grundstein für den Neubau des Kleinen Hauses des Staatstheaters gelegt, 1996 wird der Bau schließlich eröffnet.

Ab 1993 halten auch ICE Züge im Braunschweiger Hauptbahnhof.
Die „Alte Waage“, das schönste Fachwerkhaus, wird an seinem ursprünglichen Platz wiederaufgebaut.
Den 800. Todestag ihres großen Förderes gedenkt die Stadt mit einer Landesausstellung „Heinrich des Löwe und seine Zeit“ 1995.
Der Braunschweiger Preis, dotiert mit 50.000€ und somit der höchstdotierte kommunale Förderpreis in der gesamten Republik, wird 1999 zum ersten mal als internationaler Forschungspreis verliehen.
Die Volkswagen Halle wird 2000 eröffnet, sie ist die neue Heimat des Basketballvereins „BS Energy“.
Der Neubau der Hochschulbibliothek der Bildenen Künste entsteht unter der Mitverwendung von Teilen des mexikanischen EXPO-Pavillions.
2003 findet zum 25. mal der jährliche Karnevalsumzug statt. 200.000 Jecken feiern mit und so ist der Festumzug der größte in ganz Norddeutschland.
Der Entschluss im Schlosspark ein ECE-Zenter mit der Fassade des alten Schlosses zu bauen, fällt im Juli 2003.
Außerdem bewirbt sich Braunschweig und die dazugehörige Region für die „Kulturhauptstadt Europas 2010“

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